Rund 500 Regierungsbeamte, Führungskräfte aus der Wirtschaft und Akademiker aus China und Europa versammelten sich am Freitag in der westdeutschen Stadt Mainz zur dritten Sino-Europäischen Konferenz für ESG-Best-Practice, um zu erörtern, wie eine tiefere Zusammenarbeit nachhaltiges Wirtschaftswachstum unterstützen kann.
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Group photo of selected attendees at the conference.
Vom Generalkonsulat der VR China in Frankfurt ausgerichtet und gemeinsam mit Behörden aus Deutschland und China organisiert, versammelte die Konferenz Teilnehmer aus China, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Dänemark, Luxemburg und mehreren anderen Ländern unter dem Thema "Von der Vision zur Praxis: Nachhaltiges Wachstum durch Kooperation stärken".
Francesco La Camera, Generaldirektor der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA), hielt eine Videoansprache.
Auf seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie erläuterte Huang Yiyang, der Generalkonsul der VR China in Frankfurt, dass chinesische und europäische Unternehmen zunehmend anerkennen, dass die Entwicklung grüner Industrien auf nachhaltigen Investitionen, der Marktnachfrage und wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodellen beruht.
Huang Yiyang erläuterte, dass die Konferenz beabsichtigt, das ESG-Rahmenwerk (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) von bloßen Prinzipien hin zu konkreten Maßnahmen durch Betonung der praktischen Umsetzung und Kommerzialisierung zu führen, und argumentierte, dass der langfristige Wert von ESG darin liegt, nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen anstatt lediglich als Compliance-Übung zu dienen.
Michael Ebling, Minister für Wirtschaft des Landes Rheinland-Pfalz, erklärte, dass Umweltverantwortung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit als sich gegenseitig verstärkende Faktoren statt konkurrierender Ziele betrachtet werden sollten.
"Diejenigen, die Ressourcen effizient nutzen, treiben Innovationen voran, planen langfristig und schaffen die Grundlagen für nachhaltiges Wachstum", so Michael Ebling. Er ergänzte, dass Europa und China weiterhin ihre wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen, während sie gemeinsame globale Herausforderungen angehen. Dadurch werden der Dialog und die praktische Zusammenarbeit immer wichtiger.
Das diesjährige Event verzeichnete laut der Konferenzjury nahezu 140 ESG-Falleinreichungen von über 120 Organisationen, was die anhaltende Zunahme der Teilnehmerzahlen im Vergleich zu früheren Ausgaben der Konferenz widerspiegelt.
Auszeichnungen wurden an Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen verliehen, darunter Sinopec, Hithium, Global New Material International, Tencent Holdings, Henkel, Veolia, Boehringer Ingelheim und Pirelli, was die Leistungen in Bereichen, wie Umweltschutz, technologische Innovation, digitale Transformation, Aus- und Weiterbildung sowie Zero-Carbon-Industrieparks anerkennt.
Darüber hinaus beinhaltete die Konferenz eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der deutschen Branchenorganisationen GIZ, BMW Group und Chery Automobile sowie von vier parallelen Foren, die sich intensiv mit künstlicher Intelligenz, Biowissenschaften, Energieanwendungen und Zero-Carbon Industrial Parks befassen.
Die Parallelveranstaltung "Ping-Pong Bridge" prüfte die Möglichkeiten zur Ausweitung der sportlichen Zusammenarbeit, des Austauschs zwischen den Menschen und der Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und Deutschland.
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Sino-Europäische Konferenz für ESG-Best-Practice
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