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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In den USA bleiben die Finanzmärkte wegen des Unabhängigkeitstags am 4. Juli geschlossen.

TAGESTHEMA

Japans Finanzministerin hat eine weitere verbale Warnung an Währungsspekulanten ausgesprochen. Sie bekräftigte während einer Pressekonferenz ihre Bereitschaft, Maßnahmen zur Stützung des Yen zu ergreifen. "Unsere Haltung bleibt unverändert. Wir sind bereit, bei Bedarf jederzeit angemessene Maßnahmen zu ergreifen", sagte Satsuki Katayama am Freitag.

Die jüngste in einer Reihe von Warnungen japanischer Vertreter kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Märkte wegen möglicher staatlicher Interventionen am Devisenmarkt wachsam bleiben. Einige sehen das Feiertagswochenende in den USA als eine mögliche Gelegenheit, da die Liquidität dann geringer ist.

Katayama sagte, Tokio stehe ungeachtet des Feiertags am 4. Juli in engem Kontakt mit Washington. Sie fügte hinzu, dass beide Seiten an ihrer früheren Vereinbarung festhielten. Demnach können Devisenmarktinterventionen zur Bekämpfung übermäßiger Marktvolatilität und ungeordneter Bewegungen in Betracht gezogen werden.

Der Yen erholte sich über Nacht gegenüber dem US-Dollar etwas, nachdem schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden. Durch Katayamas Äußerungen erhielt der Yen weiteren Auftrieb. Der Dollar fiel nach ihren Äußerungen auf rund 160,90 Yen, bevor er wieder über die Marke von 161 Yen stieg. Trotz des kurzen Anstiegs notiert der Yen gegenüber dem Dollar weiterhin in der Nähe historischer Tiefststände.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Es stehen keine relevanten Termine auf der Agenda.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.552,25  +0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.819,75  +0,9 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.845,10  +1,4 
Topix-500 (Tokio)      4.054,27  +1,0 
Kospi (Seoul)        8.038,55  +5,1 
Shanghai-Composite      4.052,47  +0,6 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.275,26  +1,0 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Am letzten Handelstag der Woche dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien die positiven Vorzeichen. Anleger nutzten die jüngsten Kursverluste der Technologiewerte zum Wiedereinstieg, sagen Händler. Unterstützung komme auch von nachlassenden Zinserhöhungserwartungen, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten am Vortag von einem abkühlenden Beschäftigungsaufbau gezeugt hatten. Und nicht zuletzt setzten die Investoren weiter auf ein Ende des Iran-Kriegs. Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt. Die an den Vortagen heftig verkauften Aktien der Chiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix steigen um 7,6 und 5,6 Prozent. Auch am japanischen Aktienmarkt drehen Chipwerte nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Unter anderem verteuern sich Kioxia um 8,2 Prozent. Renesas steigen um 1,2 Prozent. In China sind Aktien von Bergbauwerten gesucht. Zijin Mining gewinnen in Shanghai 6,6 und Aluminum Corp of China 3,1 Prozent. Zijin Gold machen in Hongkong einen Satz von gut 15 Prozent. Der Hang-Seng-Index notiert 1,6 Prozent höher. Auch in Australien ziehen Aktien des Bergbausektors gemeinsam mit den Banken den Markt nach oben. Evolution Mining verbessern sich um 8,4 Prozent, BHP um 1,6 und Rio Tinto um 0,4 Prozent. Die vier Bankenschwergewichte im Leitindex, ANZ, NAB, Commonwealth Bank und Westpac, gewinnen bis zu 1,9 Prozent.

WALL STREET

Dow-Jones     52.900,07  +1,1 
S&P-500      7.483,24  0,0 
Nasdaq Composite 25.832,67  -0,8 
 
 
Umsatzdaten 
 
           Donnerstag Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,29 Mrd  1,37 Mrd 
Gewinner       1.684    1.574 
Verlierer      1.065    1.212 
Unverändert      107     77 
 

Uneinheitlich/Dow auf Rekordhoch - Nachdem ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht zur Eröffnung noch für Gewinne an der Wall Street gesorgt hatte, zeigten sich die Indizes letztlich uneinheitlich. An der technologielastigen Nasdaq setzte sich der globale Ausverkauf fort - der PHLX Semiconductor Index fiel um 5,4 Prozent. Die Arbeitsmarktdaten hatten Sorgen vor einer baldigen Zinserhöhung nur bedingt zerstreut. Denn Evercore ISI meinte, ein "sich normalisierender Arbeitsmarktbericht hält den Fokus der Fed auf der Inflation". Laut Analyst Stephen Stanley von Santander ändert der Arbeitsmarktbericht die Wahrnehmung der Fed-Vertreter "nur ganz geringfügig." Eine geringere Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen in diesem Jahr betrachtete er als eine unangemessene Reaktion. Laut dem FedWatch-Tool der CME preisten Anleger eine Wahrscheinlichkeit von 18 Prozent für eine Zinserhöhung im Juli ein nach 29 Prozent am Vortag. Die Wahrscheinlichkeit mindestens einer Zinssenkung bis zum Jahresende fiel von 83 Prozent auf 76 Prozent. Bei den Einzelwerten verloren Alphabet 0,4 Prozent. Der Konzern muss in der EU eine Geldbuße in Rekordhöhe zahlen. Tesla sanken um 7,5 Prozent, obwohl der Elektroautohersteller im letzten Quartal mehr Fahrzeuge ausgeliefert und die Markterwartungen übertroffen hatte. Rivian legten um 8,4 Prozent zu, der stärkste Anstieg seit mehr als drei Monaten, nachdem das Unternehmen seine Prognose übertroffen und seine Auslieferungsprognose angehoben hatte.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      4,14 +0,01    0,00    0,00 
5 Jahre      4,23 +0,01    0,00    0,00 
10 Jahre     4,49 +0,01    0,00    0,00 
 

Die Renditen von US-Staatsanleihen zeigten sich knapp im Plus. Das Thema Zinserhöhung sei trotz des schwachen Arbeitsmarktberichts nicht vom Tisch, hieß es mit Blick auf die Inflation.

DEVISENMARKT

DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00  Do, 9:15 Uhr % YTD 
EUR/USD          1,1451  +0,2   1,1430     1,1395  -2,5 
EUR/JPY          184,54  +0,2   184,17     184,23  +0,3 
EUR/GBP          0,8564  0,0   0,8564     0,8563  -1,7 
USD/JPY          161,13  +0,0   161,09     161,67  +2,9 
USD/KRW         1.542,70  +0,2  1.539,93    1.550,81  +7,1 
USD/CNY          6,7798  -0,1   6,7886     6,7878  -3,1 
USD/CNH          6,7828  -0,1   6,7878     6,7896  -2,8 
USD/HKD          7,8420  0,0   7,8422     7,8438  +0,8 
AUD/USD          0,6939  +0,3   0,6921     0,6894  +4,0 
NZD/USD          0,5715  +0,3   0,5696     0,5677  -0,7 
BTC/USD        61.629,21  +0,2 61.533,39    60.172,96 -29,7 
 

Der Dollar geriet nach dem Arbeitsmarktbericht deutlich unter Druck, der Dollar-Index reduzierte sich um 0,5 Prozent - der höchste Tagesverlust seit dem 6. Mai. Der Euro kletterte um 0,5 Prozent auf 1,1435 Dollar. Am Devisenmarkt dämpften die Arbeitsmarktdaten Zinserhöhungsfantasie sehr deutlich.

Der Yen wertete gegenüber dem Dollar auf 161,14 auf, da mit einer möglichen japanischen Intervention zur Verteidigung der Währung gerechnet wurde.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.175,04  +1,3   52,24    4.122,80 
Silber           62,42  +2,3    1,42      61,01 
Platin         1.654,15  +2,3   37,90    1.616,25 
 

Der Goldpreis kletterte um 1,1 Prozent. Die Hoffnung auf eine zeitlich verzögerte Zinserhöhung und die Dollarschwäche stützten.

ÖL

ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         69,19  +0,7    0,50      68,69 
Brent/ICE         72,35  +0,8    0,55      71,80 
 

Die Ölpreise bauten ihre Vortagesabgaben aus, für WTI ging es um weitere 0,3 Prozent auf 68,45 Dollar nach unten. "Die Ölpreise dürften weiterhin unter Abwärtsdruck stehen, da sich das Angebot weiter normalisiert und geopolitische Risikoprämien abgebaut werden (...)", sagte Soojin Kim von MUFG. Wie das Schiffsverfolgungsunternehmen Kpler mitteilte, hat sich der tägliche Verkehr durch die Straße von Hormus in der vergangenen Woche bei 30 bis 60 Durchfahrten stabilisiert.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

KONJUNKTUR CHINA

Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor von RatingDog fiel im Juni auf 54,1 von 54,4 im Mai, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht.

OPENAI

verfügt vor seinem mit Spannung erwarteten Börsengangs bereits über eine Riege beeindruckender Investoren. Doch der ChatGPT-Entwickler würde Berichten zufolge gerne noch einen weiteren Namen hinzufügen: die US-Regierung. OpenAI habe darüber gesprochen, der Trump-Regierung eine Beteiligung von 5 Prozent anzubieten, möglicherweise über einen Staatsfonds, berichtete die Financial Times unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen. OpenAI reagierte nicht umgehend auf eine Bitte von Barron's um Stellungnahme.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 03, 2026 01:48 ET (05:48 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

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