Wien (www.anleihencheck.de) - Nach kontroverser Debatte im Jahr 2023, macht das Thema eines höheren Mindestreservesatzes erneut die Runde, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).Für die EZB sei so ein Schritt nicht uninteressant, schlage sie doch zwei Fliegen mit einer Klappe: ein rascherer Abbau der strukturellen Überschussliquidität sowie geringere Zinszahlungen an Geschäftsbanken. Belasse man es bei einer als "Normalisierung" auf 2% - eingebettet in den Kontext der Rückkehr zu mehr Orthodoxie in der Geldpolitik - wüchsen in beiden Aspekten die Bäume nicht in den Himmel. Der Schritt sei in einem größeren Paket zum geldpolitischen Handungsrahmen vertretbar. Gleichzeitig sei Widerstand jener Euro-Länder zu erwarten, deren Banken bereits mit bescheidener Überschussliquidität konfrontiert seien und wo Staatsanleihen durch Liquiditätsumschichtungen unter Abverkaufsdruck geraten könnten. Auch sollten im Trend kleinere Banken/kleinteiligere Bankensektoren stärker betroffen sein als Großbanken bzw. stark konsolidierte Bankensektoren. Für den heimischen Bankensektor könnten Einnahmeverluste von circa EUR 110 Millionen anstehen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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