Paris (www.anleihencheck.de) - Dass man mit seinen Gefühlen auch mal richtig liegen kann, das zeigen die Inflationszahlen, die am zurückliegenden Dienstag veröffentlicht wurden, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".In der vorherigen "Weekly"-Ausgabe habe Olaf Hordenbach, Chefredakteur des Kundenmagazins "Märkte & Zertifikate" von BNP Paribas Zertifikate, auf eine Juni-Inflation von "um die 2,2 Prozent" getippt, geworden seien es dann tatsächlich 2,3 Prozent. Also ganz gut getroffen, oder? Im Vormonat, im Mai, seien es übrigens noch 2,6 Prozent gewesen. Den Rückgang habe Hordenbach hauptsächlich aus der Entwicklung der Energierohstoffpreise hergeleitet, vor allem aus den Benzinpreisen. Die seien im Juni gut zurückgekommen, hätten fast das Niveau erreicht, das sie vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs gehabt hätten. Und da Treibstoffe bei der Berechnung des Verbraucherpreisindex (VPI) relativ hoch gewichtet seien - allein Superbenzin mit rund zweieinhalb Prozent -, sei klar gewesen, dass sich der Preisrückgang an der Tankstelle auch irgendwie auf die Inflation auswirken würde. Die "gefühlte Inflation" an der Tankstelle war auf dem Rückmarsch, das reale Ergebnis bekamen wir dann am Dienstag, so die Analysten der BNP Paribas. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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