Leverkusen (ots) -
Türkisblaues Wasser, Sonnenstrahlen auf der Haut und einfach mal die Seele baumeln lassen - viele Menschen freuen sich das ganze Jahr über auf die Urlaubs- und Reisezeit. Doch was, wenn eine Prostatakrebserkrankung ins Leben tritt? Ist Reisen dann noch möglich? Ja, unbedingt! Wenn Betroffene und Mitreisende ein paar Dinge beachten, steht einem entspannten Urlaub nichts im Wege.
Darum tut Verreisen gut - auch bei Prostatakrebs
Eine Krebserkrankung stellt das Leben von Betroffenen und ihrem nahen Umfeld häufig auf den Kopf, denn plötzlich dreht sich der Alltag primär um Arzttermine, Behandlungspläne und Zukunftssorgen. Reisen und Urlaubseindrücke können helfen, aus diesem "Hamsterrad" auszubrechen und neue Perspektiven zu gewinnen. Was ist nun wichtig? Welche Aktivitäten schaffen zwischendurch Freude und Leichtigkeit? Was ist zu viel? Ein Urlaub kann eine gute Gelegenheit für eine Auszeit sein, in der die Erkrankung für einen festgelegten Zeitraum weniger oder kaum thematisiert wird - auch, wenn die Therapie natürlich parallel fortgeführt wird. So können sowohl Betroffene als auch Angehörige einfach mal durchatmen.
Kurztrip oder Fernreise? Die Auswahl des passenden Reiseziels
Die Frage, wohin es gehen soll, ist für Prostatakrebsbetroffene und ihre Mitreisenden besonders entscheidend - gerade während oder nach der Therapie. Denn je nach Reiseziel gibt es verschiedene Gegebenheiten, die berücksichtigt werden sollten. Zunächst ist es ratsam, das Behandlungsteam über die Pläne zu informieren und die allgemeine Reisefähigkeit abzuklären. Kurz nach einer Prostatektomie, der operativen Entfernung der Prostata, wird ein Flug beispielweise nicht empfohlen, wodurch weiter entfernte Reiseziele gegebenenfalls wegfallen. Für ein entspannteres Gefühl kann es aber ohnehin sinnvoll sein, zunächst einen Kurztrip zu planen, um für alle Beteiligten auszutesten: Was macht Spaß? Und was funktioniert eventuell nicht so gut? Sollte dennoch eine Fernreise auf der Wunschliste stehen, empfiehlt es sich, vorab die medizinische Versorgungslage und mögliche Sprachbarrieren zu klären sowie eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
Urlaubs-Checkliste: Eine gute Vorbereitung ist das A und O
- Gesundheitszustand und Reisefähigkeit vorab mit Behandlungsteam klären
- Umfassende Auslandskrankenversicherung abschließen und ggf. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Behandlungsteams einholen
- Für geeignete Lagerung von Medikamenten sorgen - bestimmte Präparate vertragen keine Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit
- Medikamentenliste erstellen, z. B. falls vor Ort eine medizinische Versorgung notwendig wird
- Fahrtüchtigkeit sicherstellen, sollte vor Ort ein Auto benötigt werden - einige Medikamente können diese einschränken und den Versicherungsschutz beeinflussen
- Ausreichenden Sonnenschutz mitnehmen - besonders nach einer Chemo- oder Strahlentherapie ist die Haut besonders empfindlich
So wichtig ist der richtige UV-Schutz
Die meisten wissen: Regelmäßiges Eincremen in der Sonne ist unverzichtbar. Während und nach einer Chemo- oder Strahlentherapie gilt das ganz besonders, da die Haut mitunter extremer auf UV-Strahlung reagiert. Ohne Eincremen kann im schlimmsten Fall eine sogenannte phototoxische Reaktion drohen, die sich mitunter durch sonnenbrandartige Verfärbungen und Schmerzen äußert. Betroffene sollten daher auf einen ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) achten und diesen ausreichend dick auftragen. Dies gilt natürlich auch für alle Mitreisenden, um die Haut vor der Sonne zu schützen. Auch eine hochwertige Sonnenbrille mit UV-Schutz sowie eine Kopfbedeckung sind Pflicht, um Haut und Organismus zu schützen. Idealerweise sollte zudem die pralle Mittagshitze gemieden werden.
Reisen trotz Prostatakrebs: Moderne Therapien schaffen neue Möglichkeiten
Dass viele Prostatakrebsbetroffene heute verreisen und ihren Alltag aktiv gestalten können, war nicht immer selbstverständlich. Die Behandlung der Erkrankung hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Moderne Therapieverfahren ermöglichen es vielen Betroffenen heute, länger mit einer guten Lebensqualität zu leben - und persönliche Wünsche wie eine Sommerreise zu verwirklichen. Diese Erfahrung hat auch der heute 74-jährige Joachim P. nach seiner erfolgreichen Prostatakrebstherapie gemacht: "Letztes Jahr habe ich mir einen Traum erfüllt und bin mit meiner Schwester nach Thailand geflogen. Das war ein super Erlebnis für mich."
Über wertvollER
Die Service- und Ratgeberplattform "wertvollER - Gut leben trotz fortschreitendem Prostatakrebs" bietet Betroffenen und deren Angehörigen unter www.wertvoll-er.de Informationen, Unterstützung und Anregungen zum Umgang mit der Erkrankung. Dazu gehört u. a. das Videomagazin "wertvollER TV", bei dem regelmäßig Patienten, Experten sowie Angehörige zu Wort kommen und Tipps geben, wie sich trotz Diagnose die Lebensqualität möglichst lang bewahren lässt. Auf Facebook erwartet die User eine gut vernetzte Community zum regelmäßigen Austausch. Als Ergänzung der digitalen Angebote ist außerdem ein gedrucktes Patientenmagazin erhältlich, das kostenlos über die Website nach Hause bestellt werden kann.
Pressekontakt:
Nadja Marx
Communications Pharma
Bayer Vital GmbH
E-Mail: nadja.marx@bayer.com
Original-Content von: Bayer Vital GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/113164/6309204
Türkisblaues Wasser, Sonnenstrahlen auf der Haut und einfach mal die Seele baumeln lassen - viele Menschen freuen sich das ganze Jahr über auf die Urlaubs- und Reisezeit. Doch was, wenn eine Prostatakrebserkrankung ins Leben tritt? Ist Reisen dann noch möglich? Ja, unbedingt! Wenn Betroffene und Mitreisende ein paar Dinge beachten, steht einem entspannten Urlaub nichts im Wege.
Darum tut Verreisen gut - auch bei Prostatakrebs
Eine Krebserkrankung stellt das Leben von Betroffenen und ihrem nahen Umfeld häufig auf den Kopf, denn plötzlich dreht sich der Alltag primär um Arzttermine, Behandlungspläne und Zukunftssorgen. Reisen und Urlaubseindrücke können helfen, aus diesem "Hamsterrad" auszubrechen und neue Perspektiven zu gewinnen. Was ist nun wichtig? Welche Aktivitäten schaffen zwischendurch Freude und Leichtigkeit? Was ist zu viel? Ein Urlaub kann eine gute Gelegenheit für eine Auszeit sein, in der die Erkrankung für einen festgelegten Zeitraum weniger oder kaum thematisiert wird - auch, wenn die Therapie natürlich parallel fortgeführt wird. So können sowohl Betroffene als auch Angehörige einfach mal durchatmen.
Kurztrip oder Fernreise? Die Auswahl des passenden Reiseziels
Die Frage, wohin es gehen soll, ist für Prostatakrebsbetroffene und ihre Mitreisenden besonders entscheidend - gerade während oder nach der Therapie. Denn je nach Reiseziel gibt es verschiedene Gegebenheiten, die berücksichtigt werden sollten. Zunächst ist es ratsam, das Behandlungsteam über die Pläne zu informieren und die allgemeine Reisefähigkeit abzuklären. Kurz nach einer Prostatektomie, der operativen Entfernung der Prostata, wird ein Flug beispielweise nicht empfohlen, wodurch weiter entfernte Reiseziele gegebenenfalls wegfallen. Für ein entspannteres Gefühl kann es aber ohnehin sinnvoll sein, zunächst einen Kurztrip zu planen, um für alle Beteiligten auszutesten: Was macht Spaß? Und was funktioniert eventuell nicht so gut? Sollte dennoch eine Fernreise auf der Wunschliste stehen, empfiehlt es sich, vorab die medizinische Versorgungslage und mögliche Sprachbarrieren zu klären sowie eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
Urlaubs-Checkliste: Eine gute Vorbereitung ist das A und O
- Gesundheitszustand und Reisefähigkeit vorab mit Behandlungsteam klären
- Umfassende Auslandskrankenversicherung abschließen und ggf. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Behandlungsteams einholen
- Für geeignete Lagerung von Medikamenten sorgen - bestimmte Präparate vertragen keine Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit
- Medikamentenliste erstellen, z. B. falls vor Ort eine medizinische Versorgung notwendig wird
- Fahrtüchtigkeit sicherstellen, sollte vor Ort ein Auto benötigt werden - einige Medikamente können diese einschränken und den Versicherungsschutz beeinflussen
- Ausreichenden Sonnenschutz mitnehmen - besonders nach einer Chemo- oder Strahlentherapie ist die Haut besonders empfindlich
So wichtig ist der richtige UV-Schutz
Die meisten wissen: Regelmäßiges Eincremen in der Sonne ist unverzichtbar. Während und nach einer Chemo- oder Strahlentherapie gilt das ganz besonders, da die Haut mitunter extremer auf UV-Strahlung reagiert. Ohne Eincremen kann im schlimmsten Fall eine sogenannte phototoxische Reaktion drohen, die sich mitunter durch sonnenbrandartige Verfärbungen und Schmerzen äußert. Betroffene sollten daher auf einen ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) achten und diesen ausreichend dick auftragen. Dies gilt natürlich auch für alle Mitreisenden, um die Haut vor der Sonne zu schützen. Auch eine hochwertige Sonnenbrille mit UV-Schutz sowie eine Kopfbedeckung sind Pflicht, um Haut und Organismus zu schützen. Idealerweise sollte zudem die pralle Mittagshitze gemieden werden.
Reisen trotz Prostatakrebs: Moderne Therapien schaffen neue Möglichkeiten
Dass viele Prostatakrebsbetroffene heute verreisen und ihren Alltag aktiv gestalten können, war nicht immer selbstverständlich. Die Behandlung der Erkrankung hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Moderne Therapieverfahren ermöglichen es vielen Betroffenen heute, länger mit einer guten Lebensqualität zu leben - und persönliche Wünsche wie eine Sommerreise zu verwirklichen. Diese Erfahrung hat auch der heute 74-jährige Joachim P. nach seiner erfolgreichen Prostatakrebstherapie gemacht: "Letztes Jahr habe ich mir einen Traum erfüllt und bin mit meiner Schwester nach Thailand geflogen. Das war ein super Erlebnis für mich."
Über wertvollER
Die Service- und Ratgeberplattform "wertvollER - Gut leben trotz fortschreitendem Prostatakrebs" bietet Betroffenen und deren Angehörigen unter www.wertvoll-er.de Informationen, Unterstützung und Anregungen zum Umgang mit der Erkrankung. Dazu gehört u. a. das Videomagazin "wertvollER TV", bei dem regelmäßig Patienten, Experten sowie Angehörige zu Wort kommen und Tipps geben, wie sich trotz Diagnose die Lebensqualität möglichst lang bewahren lässt. Auf Facebook erwartet die User eine gut vernetzte Community zum regelmäßigen Austausch. Als Ergänzung der digitalen Angebote ist außerdem ein gedrucktes Patientenmagazin erhältlich, das kostenlos über die Website nach Hause bestellt werden kann.
Pressekontakt:
Nadja Marx
Communications Pharma
Bayer Vital GmbH
E-Mail: nadja.marx@bayer.com
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