Berlin/Potsdam (ots) -
Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, Gordon Hoffmann (CDU), rechnet damit, dass im neuen Schuljahr nicht alle Lehrerstellen besetzt werden können.
Er hat am Mittwochmorgen im rbb24 Inforadio gesagt: "Die Leute in den staatlichen Schulämtern arbeiten jeden Tag unter Hochdruck daran, so viele Stellen wie möglich zu besetzen. Wir sehen aber, dass das nicht in allen Teilen des Landes zu 100 Prozent gelingen wird."
Deshalb wird man laut Hoffmann im kommenden Schuljahr mit "kreativen Maßnahmen" dafür sorgen, dass alle Schüler ihren Abschluss bekommen können.
"Da werden wir darüber reden müssen, dass wir zum Teil die Zusatzausstattung, also zusätzliche Stunden für Teilungsunterricht und Förderunterricht, leider kürzen müssen. Im Ausnahmefall überlegen wir sogar, dass es dann die Möglichkeit gibt, dass einzelne Schulen von der Stundentafel abweichen dürfen."
Hoffmann hält es zudem für denkbar, verbeamtete Lehrkräfte zeitlich befristet dorthin zu versetzen, wo sie gebraucht werden. Er betonte, dass er nicht nur Verantwortung für die Lehrerinnen und Lehrer trage, sondern auch für die 320.000 Schülerinnen und Schüler in Brandenburg.
Das vollständige Interview finden Sie hier: Interview - Hoffmann (CDU): Mit kreativen Maßnahmen gegen den Lehrermangel | rbb24 Inforadio (https://www.inforadio.de/rubriken/interviews/2026/07/08/sommerferien-lehrermangel-brandenburg-hoffmann-cdu.html)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/105280/6310244
Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, Gordon Hoffmann (CDU), rechnet damit, dass im neuen Schuljahr nicht alle Lehrerstellen besetzt werden können.
Er hat am Mittwochmorgen im rbb24 Inforadio gesagt: "Die Leute in den staatlichen Schulämtern arbeiten jeden Tag unter Hochdruck daran, so viele Stellen wie möglich zu besetzen. Wir sehen aber, dass das nicht in allen Teilen des Landes zu 100 Prozent gelingen wird."
Deshalb wird man laut Hoffmann im kommenden Schuljahr mit "kreativen Maßnahmen" dafür sorgen, dass alle Schüler ihren Abschluss bekommen können.
"Da werden wir darüber reden müssen, dass wir zum Teil die Zusatzausstattung, also zusätzliche Stunden für Teilungsunterricht und Förderunterricht, leider kürzen müssen. Im Ausnahmefall überlegen wir sogar, dass es dann die Möglichkeit gibt, dass einzelne Schulen von der Stundentafel abweichen dürfen."
Hoffmann hält es zudem für denkbar, verbeamtete Lehrkräfte zeitlich befristet dorthin zu versetzen, wo sie gebraucht werden. Er betonte, dass er nicht nur Verantwortung für die Lehrerinnen und Lehrer trage, sondern auch für die 320.000 Schülerinnen und Schüler in Brandenburg.
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