"Bleibt zu Hause, das ist eine Notlage", schlagzeilt das Boulevardblatt mit den vier Buchstaben am 25.06.2026 - verbunden mit der drastischen Beschreibung: "Das ist kein Sommer, das ist sengende Hitze. Kochend heiß und höllisch gefährlich." Und das war nur eine der dramatischen Schlagzeilen, die wir in den letzten Tagen weltweit lesen konnten.
Ausgerechnet diese Publikation hat sich in der Vergangenheit konsequent gegen Klimaschutz positioniert - etwa mit der Schlagzeile "Klimawandel ist doch kein Weltuntergang": https://www.lobbycontrol.de/lobbyismus-und-klima/welt-bild-und-co-kampagne-mit-falschinformationen-zur-klimakrise-125317/
Dazu passte der Kampf um das sogenannte "Heizungshammer-Narrativ" ebenso wie der stets herausgehobene Punkt, Klimaschutz führe zu Deindustrialisierung und Arbeitsplatzverlusten.
Arbeitsplatzverluste allerdings hat Deutschland auch wegen des Kampfes gegen den Klimaschutz erlebt. Schon zwischen 2009 und 2013 war Peter Altmaiers damalige Staatssekretärin Katherina Reiche nach Ansicht von Kritikern mitverantwortlich für den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze in der einst führenden deutschen Solarindustrie durch den Abbau der EEG-Förderung. Diese Produkte kommen heute zu großen Teilen aus China.
Und die Dame im Wirtschaftsministerium knüpft konsequent daran an - durch Pläne zur Abschaffung der Solarförderung ab 2027 und den sogenannten "Redispatch-Vorbehalt", der vorsieht, dass Netzbetreiber Solaranlagen bei Überlastung abregeln dürfen.
Zum Glück gelingt nicht alles, was aus diesem Hause kommt. Der Koalitionsvertrag versprach großspurig, "Habecks Heizungshammer", ein "gebäudeenergietechnisches Spaßverderber-Gesetz", abzuschaffen.
Und heute holt die Realität die Ideologie wieder ein. Denn wie eine aktuelle Studie von "von Poll Immobilien" für Hamburg zeigt, sind die Preise von Wohnimmobilien mit hoher Energieeffizienz ...
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