DJ Absatz von Mercedes-Benz schwächelt im 2. Quartal erneut in China
DOW JONES--Belastet von einem erheblichen Nachfrageeinbruch in China und darüber hinaus von einer eingetrübten Verbraucherstimmung in Teilen Asiens, hat Mercedes-Benz im zweiten Quartal insgesamt 6 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Verkäufe allerdings um 2 Prozent. Auch im ersten Quartal war der China-Absatz eingebrochen.
Außerhalb Chinas verzeichnete der Autohersteller ein Absatzplus von 3 Prozent im Jahresvergleich, angetrieben vor allem von Nordamerika, wie er jetzt mitteilte. Hier wurden 13 Prozent mehr Pkw verkauft. Aber auch in Europa stiegen die Verkaufszahlen (plus 4 Prozent). Besonders in Deutschland (plus 6 Prozent) war die Nachfrage hoch. Mehr als jedes zehnte verkaufte Fahrzeug im Konzern war vollelektrisch, das Wachstum betrug bei Pkw 51 Prozent.
Weltweit wurden in den Monaten April bis Juni 511.900 Pkw und Vans verkauft, davon 417.800 Pkw (minus 8 Prozent). Mit 166.400 Pkw lag der europäische Markt klar vor China (98.600 Einheiten) und den USA (81.900 Einheiten, plus 10 Prozent).
Beflügelt wurde das starke Wachstum von neuen Modellen. Die neue S-Klasse sei erfolgreich gestartet; die Auftragsbücher für Europa seien für den Rest des Jahres gut gefüllt, erklärte das Unternehmen. Der Top-End-Anteil lag im ersten Halbjahr bei etwas über 14 Prozent und damit im Zielkorridor des Unternehmens. Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage nach der G-Klasse. In Deutschland verkaufte Mercedes 42 Prozent mehr Fahrzeuge von dem Modell.
Der Absatz in China zeige ein deutlich schwächeres Marktumfeld mit intensivem Wettbewerb, die konjunkturelle Schwäche sowie die schrittweise Markteinführung neuer Modelle.
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July 08, 2026 05:46 ET (09:46 GMT)
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