DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
TAGESTHEMA
Die USA und der Iran haben sich am Mittwochabend erneut beschossen, nachdem US-Präsident Donald Trump das Ende einer achtwöchigen Waffenruhe verkündet hatte. Die USA bombardierten Ziele, darunter Raketen- und Drohnenstützpunkte nahe der Straße von Hormus. Der Iran feuerte auf Kuwait und Bahrain, wo sich US-Militärstützpunkte befinden. Dies teilte ein hochrangiger US-Beamter mit. Die USA griffen 90 militärische Ziele an, um "die Fähigkeit des Iran weiter zu schwächen, die Handelsschifffahrt und unschuldige zivile Seeleute in der Straße von Hormus anzugreifen". Die Erklärung wies zudem auf das Ende der jüngsten Angriffe hin. Bahrain und Kuwait meldeten, dass sie ins Visier genommen würden, und riefen ihre Bürger auf, sich in Sicherheit zu bringen. Der Iran teilte mit, dass er US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain getroffen habe.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
12:00 US/Pepsico Inc, Ergebnis 2Q
AUSBLICK KONJUNKTUR
-US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 218.000
zuvor: 215.000
16:00 NAR, Verkauf bestehender Häuser Juni
PROGNOSE: +0,7% gg Vm
zuvor: +3,2% gg Vm
ÜBERSICHT INDIZES
zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.546,75 +0,2 E-Mini-Future Nasdaq-100 29.552,75 +0,3 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.749,20 -0,4 Topix-500 (Tokio) 4.014,61 +0,2 Kospi (Seoul) 7.215,97 -0,4 Shanghai-Composite 3.990,30 +0,5 Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.923,43 -1,1
FINANZMÄRKTE
OSTASIEN (VERLAUF)
Uneinheitlich - Die jüngste Eskalation im Iran-Krieg wird relativ gut weggesteckt. Die Indizes geben zwar überwiegend nach, allerdings nur moderat. Stützend dürften die Vorgaben der Wall Street sorgen, wo die Tendenz insgesamt behauptet war. Dazu kommt, dass die Ölpreise nach dem Aufwärtsschub am Vortag im Bereich um 79 Dollar erst einmal zum Stillstand gekommen sind. Und schließlich brachte das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, und somit auch kein Störfeuer. Neue Preisdaten aus China sind wie erwartet ausgefallen und dürften somit kaum für Bewegung sorgen. "Ich denke, die politischen Entscheidungsträger in Peking sind mit der moderaten Inflation zufrieden. Der Fokus des Marktes liegt auf den Handelsdaten, weil Chinas Wirtschaft stark vom Exportwachstum abhängt", sagt Zhiwei Zhang, Ökonom bei Pinpoint Asset Management. Der Markt warte auf politische Signale von der Sitzung des Politbüros am Ende des Monats bezüglich möglicher politischer Maßnahmen zur Stabilisierung der Binnennachfrage, ergänzt er. Bei den seit Wochen im Fokus stehenden Halbleiteraktien berichten Marktteilnehmer von einer zuletzt selektiveren Vorgehensweise angesichts verbreiteter Bedenken über vielfach zu hohe Bewertungen. In Seoul geben Samsung Electronics um weitere 0,5 Prozent nach, nachdem am Vortag eine Verneunzehnfachung des operativen Gewinns Zweifel an der Nachhaltigkeit der KI-Gewinne nicht ausräumen konnte. Für SK Hynix geht es dagegen um 3,9 Prozent nach oben. Wie Reuters berichtet übersteigt die Nachfrage nach den Aktien des Unternehmens für das Zweitlisting in den USA im Wert von 28 Milliarden Dollar das verfügbare Angebot um mehr als das Siebenfache. In Tokio geht es für Kioxia geht es um 7,4 Prozent nach oben, nachdem Bain Capital bestätigte, seine Beteiligung an dem Flash-Speicher-Hersteller verkauft zu haben.
=== INDEX zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss S&P/ASX 200 (Sydney) 8.744,10 -0,5 +0,3 08:00 Topix 500 (Tokio) 3.143,22 +0,3 +18,2 08:00 Kospi (Seoul) 7.210,37 -0,5 +71,1 08:30 Hang-Seng (Hongkong) 24.011,03 -0,8 -6,3 10:00 Shanghai-Composite 3.952,49 -0,5 -0,4 09:00 Straits-Times (Singapur) 5.409,51 +0,7 +16,4 11:00 IDX Comp. (Indonesien) 5.894,20 +0,4 -31,8 10:00 KLCI (Malaysia) 1.678,77 -0,3 -0,1 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 10:16 % YTD EUR/USD 1,1425 +0,1 1,1414 1,1412 -2,7 EUR/JPY 185,59 -0,0 185,61 185,30 +0,9 EUR/GBP 0,8526 NULL 0,8526 0,8544 -2,2 USD/JPY 162,42 -0,1 162,58 162,36 +3,7 USD/KRW 1.503,70 -0,1 1.504,85 1.509,00 +4,4 USD/CNY 6,7983 -0,1 6,8025 6,7965 -2,8 USD/CNH 6,8017 -0,1 6,8062 6,8027 -2,5 USD/HKD 7,8388 -0,0 7,8392 7,8404 +0,7 AUD/USD 0,6933 +0,1 0,6928 0,6918 +3,9 NZD/USD 0,5722 +0,4 0,5699 0,5702 -0,6 BTC/USD 62.270,24 +0,3 62.073,73 62.672,08 -29,0 ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 74,29 +1,1 0,77 73,52 Brent/ICE 78,89 +1,1 0,87 78,02 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.061,24 -0,4 -15,08 4.076,32 Silber 57,92 -0,6 -0,37 58,30 Platin 1.596,13 +1,1 17,88 1.578,25 (Angaben ohne Gewähr) ===
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/gos/flf
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Text
WALL STREET
Dow-Jones 52.348,39 -1,1
S&P-500 7.482,71 -0,3
Nasdaq Composite 25.870,65 +0,2
Mittwoch Dienstag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,22 Mrd 1,19 Mrd
Gewinner 817 1.165
Verlierer 1.959 1.624
Unverändert 76 67
Uneinheitlich - Das von US-Präsident Donald Trump verkündete Ende des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran sorgte für eine Stimmungseintrübung. Etwas stützend wirkte im Handelsverlauf, dass die Ölpreise nach einem kräftigen Anstieg von ihren Tageshochs etwas zurückkamen. Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung bewegte kaum. Es zeigte, dass sich die Notenbanker weitgehend einig waren, die Zinssätze anheben zu müssen, falls die Inflation hoch bleibt. Allerdings ließen sie die Option von Zinssenkungen bei fallender Inflation auf dem Tisch. Zuletzt stark gefallene Halbleiteraktien machten einige Verluste wieder wett. Der Halbleiterindex "SOX" kletterte um 2,2 Prozent. Broadcom stiegen um 4,8 Prozent, nachdem Apple eine Vereinbarung getroffen hatte, die Chip-Bestellungen bei seinem langjährigen Lieferanten zu erhöhen. Apple gewannen 0,9 Prozent. Nvidia stiegen um 3,7 Prozent. Das KI-Startup Perplexity wird künftig die Vera-CPU von Nvidia einsetzen. Treibend wirkte auch ein Bericht, wonach China "begrenzte" Käufe von Nvidias H200-Grafikprozessoren durch seine führenden KI-Unternehmen erlauben wolle.
US-ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,21 +0,01 4,22 4,21 5 Jahre 4,32 +0,01 4,33 4,32 10 Jahre 4,58 +0,01 4,58 4,58
Der starke Ölpreisanstieg in Reaktion auf die erneute Gewalteskalation im Nahost-Konflikt entfachte wieder Inflationsängste und damit Spekulationen auf Zinserhöhungen. In der Folge zogen die Renditen an, kamen aber im späten Handel mit dem Fed-Protokoll und von den Tageshochs gefallenen Ölpreisen wieder deutlich zurück.
DEVISEN
zuletzt +/- % 00:00 Mi, 10:16 % YTD EUR/USD 1,1431 +0,2 1,1414 1,1412 -2,7 EUR/JPY 185,62 +0,0 185,61 185,30 +0,9 EUR/GBP 0,8528 +0,0 0,8526 0,8544 -2,2 USD/JPY 162,35 -0,1 162,58 162,36 +3,6 USD/KRW 1.505,50 +0,0 1.504,85 1.509,00 +4,5 USD/CNY 6,7972 -0,1 6,8025 6,7965 -2,8 USD/CNH 6,8004 -0,1 6,8062 6,8027 -2,5 USD/HKD 7,8379 -0,0 7,8392 7,8404 +0,7 AUD/USD 0,6936 +0,1 0,6928 0,6918 +4,0 NZD/USD 0,5723 +0,4 0,5699 0,5702 -0,6 BTC/USD 62.321,60 +0,4 62.073,73 62.672,08 -28,9
Beim Dollar tat sich erneut wenig. Der Euro ging zuletzt wenig verändert bei 1,1417 Dollar um.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.075,27 -0,0 -1,05 4.076,32 Silber 58,28 -0,0 -0,02 58,30 Platin 1.599,14 +1,3 20,89 1.578,25
Der Goldpreis gab im US-Handel um rund ein balbes Prozent nach auf 4.077 Dollar.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 73,68 +0,2 0,16 73,52 Brent/ICE 78,30 +0,4 0,28 78,02
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
July 09, 2026 01:51 ET (05:51 GMT)
DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-
Die Ölpreise reagierten mit starken Aufschlägen auf die Eskalation im Iran-Krieg. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent legte um 5,2 Prozent auf rund 78 Dollar zu, allerdings hatte das Tageshoch bei über 80 Dollar gelegen. Die Wiederaufnahme der Schiffspassagen durch die Straße von Hormus gerate mit der Entwicklung wieder in Gefahr, wodurch die globale Ölversorgung beeinträchtigt werden dürfte, hieß es. Dass sich die wöchentlichen Rohöllagerbestände in den USA wider Erwarten ausgeweitet hatten, dämpfte den Preisanstieg etwas.
MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR
CHINA - Inflation
Die Inflation der Erzeugerpreise in China hat sich im Juni beschleunigt, der Anstieg der Verbraucherpreise schwächte sich jedoch ab, was auf eine anhaltende Schwäche der Binnennachfrage hindeutet. Der Erzeugerpreisindex stieg im Juni um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr und beschleunigte sich damit gegenüber dem Anstieg von 3,9 Prozent im Mai. Dies entsprach den Prognosen von Ökonomen. Chinas Verbraucherpreisindex stieg im Juni um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach einem Anstieg von 1,2 Prozent im Mai. Die befragten Ökonomen hatten für diese Inflationsrate einen Anstieg von 1,2 Prozent erwartet. Die Kernrate der Verbraucherpreise stieg im Juni um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und schwächte sich damit gegenüber dem Anstieg von 1,1 Prozent im Vormonat ab.
USA - Geldpolitik
Bei der jüngsten Sitzung waren sich die US-Notenbanker weitgehend einig, dass die Zinssätze angehoben werden müssten, wenn die Inflation erhöht bleibt. Gründe dafür könnten der Krieg im Nahen Osten, Zölle oder eine starke Nachfrage durch den KI-getriebenen Investitionsboom sein. Gleichzeitig waren die meisten Notenbanker der Ansicht, dass die Fed die Zinsen auf dem aktuellen Niveau belassen oder letztendlich senken könnte, falls der Inflationsdruck relativ bald nachlassen sollte, wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht.
COSTCO WHOLESALE
hat im Juni den Umsatz dank starker Benzinpreise deutlich gesteigert. Der Umsatz stieg um 10,6 Prozent auf 29,24 Milliarden Dollar. Die flächenbereinigten Umsätze legten um 8,8 Prozent zu, die Online-Umsätze sogar um 21 Prozent. Die hohen Benzinpreise trugen laut Unternehmen rund 2,5 Prozent zum flächenbereinigten Umsatzwachstum bei. Bereinigt um Benzinpreise und Wechselkurse erhöhten sich die flächenbereinigten Umsätze um 7 Prozent, darunter um 7,6 Prozent in den USA und 4,9 Prozent in Kanada.
PRICESMART
hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert und die Markterwartungen beim Umsatz übertroffen. Der Nettogewinn erhöhte sich von 35,2 auf 39,7 Millionen Dollar beziehungsweise 1,28 Dollar je Aktie. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 1,48 Milliarden Dollar und lag damit über der Analystenschätzung von 1,43 Milliarden Dollar. Die vergleichbaren Nettowarenverkäufe legten um 11 Prozent zu.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
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July 09, 2026 01:51 ET (05:51 GMT)
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