SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag erneut uneinheitlich tendiert. Gewinnen in Japan und einem Erholungsversuch in SÜdkorea standen durchwachsene Tendenzen an anderen Märkten entgegen.
Einerseits belasteten neue US-Militärschläge im Iran und weiter gestiegene Ölpreise. Andererseits profitierten die Märkte von einer Erholung der Technologieaktien, allen voran der Halbleiterwerte, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten.
Davon profitierten die Märkte Japans und Südkoreas. Der südkoreanische Leitindex Kospi lag zwar nur moderate 0,6 Prozent im Plus, erholte sich aber von zwischenzeitlich stärkeren Abgaben. Dabei stützten die Gewinne von SK Hynix . Der Kospi war tags zuvor deutlich gesunken, weil Anleger einmal mehr Kasse gemacht hatten bei stark gelaufenen KI-Aktien.
Der Nikkei 225 schloss unterdessen 1,4 Prozent höher mit 67.743,88 Punkten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen in diesem Zusammenhang auch auf günstige Signale vom Anleihemarkt. Eine Auktion fünfjähriger Staatspapiere war auf gute Nachfrage gestoßen.
Uneinheitlich entwickelten sich dagegen die chinesischen Börsen. Während der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen um zwei Prozent stieg, verlor der am Vortag starke Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong 0,75 Prozent. Inflationsdaten hatten nach Ansicht der Experten der Deutschen Bank ein Bild ungleichmäßigen Preisdrucks auf Produzenten- und Verbraucherseite gezeichnet.
Einmal mehr unauffällig präsentierten sich australische Aktien. Der Leitindex S&P ASX 200 sank um 0,26 Prozent auf 8.762,50 Punkte./mf/mis
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