Mit dem "reconcept WindEnergie Deutschland I" Bond (ISIN: DE000A460XXX) begibt die reconcept Gruppe eine weitere Unternehmensanleihe am KMU-Kapitalmarkt. Die siebenjährige Anleihe bietet einen Zinskupon von 7,25 % p.a. bei einem Volumen von bis zu 10 Mio. Euro. Der Emissionserlös dient Windenergieprojekten in Deutschland sowie dem Ausbau der weiteren Projektpipeline. Die neue Anleihe knüpft dabei an die langjährige Kapitalmarktpräsenz von reconcept an und begleitet eine weitere Wachstumsphase des Unternehmens. Warum jetzt ein guter Zeitpunkt für Investitionen in Windenergie ist und welche Projekte aktuell im Fokus stehen, erläutert Geschäftsführerin Christiane Kaufholt-Mecke.
Anleihen Finder: Sehr geehrte Frau Kaufholt-Mecke, die reconcept Gruppe hat mit dem "reconcept WindEnergie Deutschland I" eine neue grüne Unternehmensanleihe aufgelegt. Wofür sollen die Mittel aus der Anleihe konkret eingesetzt werden?
Christiane Kaufholt-Mecke: Mit dem neuen Bond geben wir Anlegenden die Möglichkeit, in den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland zu investieren. Der "reconcept WindEnergie Deutschland I" richtet den Fokus auf die Entwicklung moderner Windenergieprojekte hierzulande. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Greenfield-Projekte sowie das Repowering bestehender Windenergieanlagen. Darüber hinaus behalten wir uns die Flexibilität vor, Projekte dort, wo es sinnvoll ist, mit modernen Batterieenergiespeichern zu kombinieren, um die Systemflexibilität und die Wertschöpfung weiter zu erhöhen.
Anleihen Finder: Ein Teil der Projektentwicklung erfolgt durch das Repowering bestehender Windenergieanlagen. Warum gewinnt dieses Thema aktuell zunehmend an Bedeutung? Wie groß schätzen Sie das Marktpotenzial für Repowering in Deutschland in den kommenden Jahren ein?
"Repowering ist aus unserer Sicht ein starker Hebel, um die Ausbauziele für Windenergie in Deutschland zu erreichen"Christiane Kaufholt-Mecke: Repowering ist aus unserer Sicht ein starker Hebel, um die Ausbauziele für Windenergie in Deutschland zu erreichen. Rund die Hälfte aller Windenergieanlagen in Deutschland wurden vor mehr als 15 Jahren errichtet und fallen damit demnächst aus der 20-jährigen EEG-Förderung. Gleichzeitig hat sich die Technologie in den vergangenen zwei Jahrzehnten enorm weiterentwickelt. Während ältere Anlagen häufig nur über eine Leistung von ein bis zwei Megawatt verfügten, erreichen moderne Anlagen heute in der Regel fünf bis sechs Megawatt - je nach Standort und Anlagentyp teilweise auch darüber.
Das Marktpotenzial für die kommenden Jahre ist groß, da tausende Altanlagen für einen Austausch infrage kommen. Im Jahr 2025 machten Repowering-Maßnahmen bereits rund 30 Prozent des gesamten deutschen Bruttozubaus an Land aus - und dieser Anteil wird in Zukunft weiter ansteigen. Wir sprechen hier von einem Wachstumsmarkt, der durch die politische Vorgabe zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien zusätzlich befeuert wird. Es ist volkswirtschaftlich und ökologisch absolut folgerichtig, alte Turbinen durch hocheffiziente Technik zu ersetzen, um so auf weniger Fläche mehr Leistung zu erzeugen. Für uns als Projektentwickler bietet dieser Erneuerungszyklus eine gute Gelegenheit, uns attraktive Standorte langfristig zu sichern und mit modernster Anlagentechnologie ...
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