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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat sich am Wochenende fortgesetzt. In der Nacht bombardierten die USA erneut Ziele in Iran, um die Fähigkeit Teherans einzuschränken, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren, wie das US-Militär mitteilte. Der Iran erklärte, die Angriffe hätten alle diplomatischen Bemühungen der vergangenen Monate zunichte gemacht. Die USA hätten zudem "eine Rückkehr der Unsicherheit in der Straße von Hormus sowie Störungen der internationalen Handelsschifffahrt verursacht".

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine auf der Agenda.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Daten angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.576,00  -0,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.651,25  -1,3 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.800,50  -0,1 
Topix-500 (Tokio)      4.004,91  -0,8 
Kospi (Seoul)        6.887,71  -7,9 
Shanghai-Composite      3.925,93  -1,8 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.217,51  +0,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Schwächer - Die neuerlichen gegenseitigen Angriffe im Iran-Krieg haben am Montag deutlich steigende Ölpreise zur Folge, was an den Finanzmärkten Sorgen vor steigenden Inflationsraten anheizt. An den Aktienmärkten in Ostasien und in Australien geht es daraufhin abwärts. Die Einbußen fallen allerdings überwiegend moderat aus, abgesehen von der Börse im koreanischen Seoul. Dort bricht der als besonders technologielastig geltende Kospi stark ein. Seit Jahresbeginn liegt das bereits seit einigen Wochen extrem volatile Börsenbarometer noch rund 63 Prozent im Plus. Es waren zeitweise aber auch schon deutlich über 100 Prozent gewesen. Mit den zunehmenden Inflationssorgen nehmen auch Spekulationen über steigende Zinsen zu, was wiederum am Aktienmarkt unter anderem Technologieaktien zusetzt mit Blick auf deren vielfach hohen Bewertungen. Stark unter Druck stehen in Seoul die Kurse der beiden Higfhlyer-Aktien Samsung Electronics und SK Hynix. Samsung rutschen um über 8 Prozent ab, für SK Hynix geht es um über 13 Prozent südwärts auf das niedrigste Niveau seit rund einem Monat. Dass die US-Hinterlegungsscheine (ADR) von SK Hynix am Freitag ein fulminantes Debüt an der Nasdaq feierten, stützt nicht. Südkoreanische Medien führen laut Marktteilnehmern den Rückgang auf einen Bericht von Korea Investment & Securities Co. zurück. Demnach prognostiziert das Brokerhaus für das zweite Quartal einen operativen Gewinn von 60,4 Billionen Won (umgerechnet ca. 40,3 Milliarden Dollar), was unter der Konsensschätzung von 65 Billionen Won liegt.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     52.637,01  +0,3  +149,60    52.487,41 
S&P-500    7.575,39  +0,4  +31,75    7.543,64 
NASDAQ Comp 26.281,61  +0,3  +74,72    26.206,89 
NASDAQ 100  29.825,11  +0,3  +98,01    29.727,10 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 0,97 Mrd  1,09 Mrd 
Gewinner       1.610   1.733 
Verlierer      1.143   1.037 
Unverändert       96     75 
 

Etwas fester - Für etwas Entspannung sorgten US-Präsident Trump mit der Aussage, dass die USA zugestimmt hätten, die Gespräche mit dem Iran fortzusetzen, auch wenn man dem Iran mitgeteilt habe, dass der Waffenstillstand beendet sei. Marktteilnehmer sprachen allerdings auch von Zurückhaltung vor dem Wochenende und bevor in der kommenden Woche die US-Berichtssaison Fahrt aufnimmt. Im Technologiesektor stand das US-Börsendebüt von SK Hynix im Blickpunkt. Der erste Kurs der ADR lag bei 170 Dollar, nach einem Ausgabepreis von 149 Dollar. Der Schlusskurs lag bei 168,01 Dollar, ein Plus von 12,8 Prozent zum Ausgabepreis. SK Hynix nahm mit dem US-Börsengang 26,51 Milliarden Dollar ein. Andere Halbleiteraktien zeigten sich uneinheitlich. Während Nvidia und AMD zulegten, gaben Intel und Broadcom nach. Delta Air Lines sanken um 1,8 Prozent. Zwar übertraf die Fluggesellschaft die Marktschätzungen für die Ergebnisse des zweiten Quartals, stark gestiegene Treibstoffkosten sorgten dennoch für Druck auf die Aktie. Für American Airlines ging es um 0,6 Prozent nach unten, United Airlines büßten 2,4 Prozent ein.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre    4,23 +0,02    4,24    4,23 
5 Jahre    4,33 +0,02    4,34    4,33 
10 Jahre    4,59 +0,02    4,59    4,58 
 

Mit den Renditen am US-Anleihemarkt ging es leicht nach oben mit den wieder entbrannten Gefechten im Nahost-Konflikt.

DEVISEN

zuletzt +/- %     00:00    Fr, 13:03 % YTD 
EUR/USD    1,1401  -0,1     1,1413     1,1434  -2,9 
EUR/JPY    184,77  +0,1     184,57     184,98  +0,4 
EUR/GBP    0,8519  +0,0     0,8516     0,8510  -2,3 
USD/JPY    162,06  +0,2     161,69     161,77  +3,5 
USD/KRW   1.506,84  +0,5    1.498,85    1.503,57  +4,6 
USD/CNY    6,7846  +0,1     6,7766     6,7741  -3,0 
USD/CNH    6,7883  +0,1     6,7813     6,7785  -2,7 
USD/HKD    7,8385  -0,0     7,8396     7,8387  +0,7 
AUD/USD    0,6929  -0,3     0,6950     0,6948  +3,9 
NZD/USD    0,5755  -0,1     0,5759     0,5769  -0,0 
BTC/USD  62.743,40  -2,2   64.167,25    64.401,24 -28,5 
 
 

Der Dollar setzte seine bewegungsarme Seitwärtsbewegung fort. Der Dollar-Index verlor 0,1 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.058,85  -1,5     -61,23    4.120,08 
Silber    58,08  -2,9     -1,76      59,84 
Platin  1.600,03  -1,7     -27,36    1.627,39 
 

Der Goldpreis gab zum Wochenausklang im US-Handel einen kleinen Teil seiner Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze reduzierte sich um 0,2 Prozent auf 4.111 Dollar. Im asiatischen Handel am Montag geht es für den Goldpreis deutlicher nach unten vor dem Hintergrund der neuerlichen Angriffe der USA und des Iran und darauf anziehender Ölpreise. Dies erhöht laut ANZ Research die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hoch hält, um die hartnäckig hohe Inflation zu bekämpfen. Ein Umfeld mit höheren Zinssätzen belastet in der Regel zinslose Anlagen wie Gold.

ÖL

zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   75,05  +5,1      3,64      71,41 
Brent/ICE   79,44  +4,5      3,43      76,01 
 

Die Ölpreise gaben am Freitag mit den Trump-Aussagen, dass man trotz des Endes der Waffenruhe weiter mit dem Iran verhandelt, leicht nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent reduzierte sich um 0,8 Prozent auf 75,73 Dollar. Im asiatischen Handel am Montag legen die Ölpreise mit einer weiteren Angriffswelle kräftig zu. Brent steigt wieder über die Marke von 79 Dollar. Die anhaltenden Angriffe drohten, die Energieversorgung durch die Straße von Hormus zu stören droht, heißt es.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

SPACEX

China hat eine Rakete gestartet und anschließend teilweise geborgen, wie staatliche Medien berichten. Für Pekings Raumfahrtprogramm ist das im Wettbewerb mit den USA und Elon Musks Unternehmen SpaceX ein Meilenstein.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2026 01:52 ET (05:52 GMT)

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