Anzeige
Mehr »
Montag, 13.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gold-Kupfer-Knaller 2026?: 483 Gramm Gold pro Tonne!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
294 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Börsen stemmen sich gegen Sorgen um Golf-Eskalation

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen stemmen sich gegen Sorgen um Golf-Eskalation

DOW JONES--Etwas überrascht über die Stärke von Europas Börsen zeigen sich Händler am Montag im frühen Handel. Trotz der Eskalation im Iran-Krieg sind die Aktienmärkte mit geringeren Abschlägen in den Handel gestartet als befürchtet. Der DAX gibt nur um 0,2 Prozent nach auf 25.033 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fällt lediglich um 0,3 Prozent auf 6.250 Punkte. Dabei legt der Ölpreis deutlich zu, die Sorte Brent gewinnt 3,8 Prozent auf 78,93 Dollar und nähert sich damit der 80-Dollar-Marke.

Sorgen macht vor allem eine drohende Eskalation der Lage: Denn anders als in den Vorwochen greifen die USA nun bereits seit zwei Tagen an, Teheran schlug wie üblich gegen regionale Verbündete Washingtons zurück, darunter Oman und Katar. Die Lage "bleibt unbeständig und ist das primäre Extremrisiko für die Energiemärkte und die allgemeine Stimmung", so UOB Global Economics and Markets Research. "Die jüngste Ölpreisrally, angetrieben durch Tankerangriffe und erneute Angriffe zwischen den USA und dem Iran, zeigt, wie kritisch die Ströme durch Hormus kurzfristig für die Preise bleiben", heißt es von Goldman Sachs Research.

Durch den Ölpreis-Anstieg würde auch die US-Inflation wieder in den Fokus rücken. Gerade der neue Fed-Chef Kevin Warsh würde damit vor seiner ersten großen Entscheidung stehen: ob er die Zinssenkungen des vergangenen Jahres rückgängig machen soll. Die nächste Sitzung steht am 28. und 29. Juli an. Analysten sehen ihn dabei in einer schwierigen Lage, falls die Ölpreise weiter steigen. "Wenn er den Luxus hat zu warten, wird er sich dafür entscheiden", sagt James Egelhof, Chefvolkswirt für die USA bei der BNP Paribas.

Die Rendite der 10-jährigen US-Bonds steigt derweil weiter auf 4,577 Prozent an. Auch in Europa stehen Anleihen weiter unter Druck - die Renditen steigen. Denn zu den Inflationsproblemen kommt auch noch die gigantische Verschuldungswelle der US-Hyperscaler. Aus den USA heißt es, schon in den vergangenen Wochen hatte der Markt für Unternehmensanleihen Schwierigkeiten, die Anleiheemissionen von um die 75 Milliarden US-Dollar von Nvidia, SpaceX und Amazon zu absorbieren.

Die Aktien der Fluglinien stehen mit dem Ölpreis unter Druck. Ohne die erneuten US-Angriffe habe man der Branche eigentlich positiv gegenübergestanden, sagt ein Händler: "Die Zahlen von Delta Air Lines am Freitag waren eigentlich besser als erwartet". Vor allem habe die US-Airline von breiter Nachfrage und Resilienz gegenüber steigenden Kerosinkosten gesprochen. IAG und Air France-KLM fallen bis zu 2,3 Prozent, Lufthansa reduzieren sich um 2,5 Prozent, für die Aktien des Reiseveranstalters Tui geht es um 1,7 Prozent nach unten.

Die guten Zahlen von Kongsberg lösen keine positive Reaktion im Rüstungssektor aus. "Es ist schon ein sehr schwaches Zeichen, wenn die Gewinnmitnahmen in Rüstung trotz der Eskalation im Golf weitergehen", sagt ein Händler. Kongsberg fallen in Oslo um 7,7 Prozent und sind damit schwächster Rüstungswert in Europa. BAE Systems liegen nur 0,3 Prozent im Minus. Renk, Deutz und Hensoldt geben um bis zu 1,4 Prozent nach.

Rheinmetall gewinnen dagegen 0,8 Prozent. Hier stützt ein Großauftrag aus Großbritannien. Wie der Rüstungskonzern mitteilte, ist er Teil eines Konsortiums zur Digitalisierung der Gefechtsausbildung der britischen Armee. Der Anteil von Rheinmetall an dem Auftrag hat ein Volumen von knapp einer Milliarde Euro.

Kräftig nach oben um 8,8 Prozent schießen die Aktien von Docmorris. Die Online-Apotheke ist von Deutsche Bank zum Kauf empfohlen worden, das Kursziel wurde mehr als verdoppelt.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.250,06  -0,3   -19,91    6.269,97    7,9 
Stoxx-50        5.362,04  -0,2   -12,77    5.374,81    9,0 
DAX          25.033,35  -0,1   -33,74    25.067,09    2,2 
MDAX          31.753,15  -0,5  -166,30    27.039,42    3,7 
TecDAX         3.835,05  -0,1   -3,37    3.091,28    5,9 
SDAX          18.079,96  -0,3   -48,27    13.062,07    5,3 
FTSE          10.494,36  -0,0   -2,93    10.497,29    5,7 
CAC           8.314,62  -0,3   -24,35    8.338,96    2,0 
SMI          14.225,29  -0,1   -9,80    14.235,09    7,2 
ATX           6.434,82  -0,8   -50,07    6.484,89    20,8 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:01 
EUR/USD          1,1418  +0,0   0,0005     1,1413   1,1422 
EUR/JPY          185,2  +0,3   0,6300     184,57  184,8500 
EUR/CHF          0,9238  +0,1   0,0011     0,9227   0,9227 
EUR/GBP          0,8527  +0,1   0,0011     0,8516   0,8518 
USD/JPY          162,18  +0,3   0,4900     161,69  161,8100 
GBP/USD          1,3387  -0,1  -0,0018     1,3405   1,3407 
USD/CNY          6,7812  +0,1   0,0046     6,7766   6,7772 
USD/CNH          6,7839  +0,0   0,0026     6,7813   6,7820 
AUS/USD          0,6932  -0,3  -0,0018      0,695   0,6944 
Bitcoin/USD      63.005,91  -1,8 -1.161,34    64.167,25 63.884,99 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         74,02  +3,7    2,61      71,41 
Brent/ICE         78,93  +3,8    2,92      76,01 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.060,23  -1,5   -59,85    4.120,08 
Silber           58,34  -2,5   -1,50      59,84 
Platin         1.620,07  -0,4   -7,32    1.627,39 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2026 03:50 ET (07:50 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.