Die Markt News werden zum Wochenstart von der erneuten Eskalation im Nahen Osten dominiert. Nach weiteren Luftangriffen der USA auf Ziele im Iran reagierte Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen. Die geopolitischen Spannungen treiben den Ölpreis deutlich nach oben und sorgen für erhöhte Nervosität an den Finanzmärkten. Dennoch präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte im frühen Handel überraschend robust.
Geopolitik: Konflikt zwischen USA und Iran spitzt sich weiter zu
Die Lage zwischen den USA und dem Iran verschlechtert sich weiter. Nach neuen US-Luftangriffen meldet Teheran Gegenangriffe auf Ziele in der Region. Gleichzeitig befinden sich die Gespräche über das geplante Memorandum of Understanding nach Angaben des iranischen Außenministeriums in einer "Krisenphase". Der Iran erklärt, seine Verpflichtungen erst wieder erfüllen zu wollen, wenn die USA ihren Zusagen nachkommen. Zusätzlich werfen iranische Behörden Washington vor, eine gemeinsame Initiative mit Oman zur Sicherung der Straße von Hormus zu behindern. Für zusätzliche Unsicherheit sorgen Berichte der iranischen Nachrichtenagentur Mehr News Agency über Explosionen im Bereich des Hafens Bandar Abbas sowie auf der Insel Qeshm. Die internationale Gemeinschaft ruft zwar weiterhin zu einer diplomatischen Lösung auf, aktuell überwiegt jedoch die militärische Eskalation.
Ölpreis steigt deutlich - Straße von Hormus bleibt im Fokus
Die geopolitischen Risiken spiegeln sich unmittelbar an den Rohstoffmärkten wider. Der Ölpreis legt aktuell um rund 2,5% zu. Anleger sorgen sich zunehmend um mögliche Lieferunterbrechungen in der Straße von Hormus, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird. Steigende Energiepreise erhöhen gleichzeitig die Inflationsrisiken und könnten den Handlungsspielraum der Notenbanken in den kommenden Monaten einschränken....
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