DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
MITTELSTAND - Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren gefallen. Nur noch 52 Prozent der Unternehmen planen, in den kommenden sechs Monaten in ihren eigenen Betrieb zu investieren. Das hat eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ergeben. So gering wie aktuell ist die Investitionsbereitschaft seit dem Start der Umfrage im Jahr 1995 noch nie ausgefallen, wie das Handelsblatt vor Veröffentlichung der Umfrage erfuhr. Die Investitionsbereitschaft sei momentan geringer als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, der Coronapandemie 2020 und der Energiekrise nach Beginn des Ukrainekriegs im Jahr 2022. (Handelsblatt)
CHINA-ABHÄNGIGKEIT - Europa und die USA müssten laut einer Studie zusätzlich 23,6 Billionen US-Dollar in den kommenden 25 Jahren investieren, um ihre Abhängigkeit von China bei kritischen Industrien wie Fertigung und Technologie zu beenden. Das Beratungsunternehmen EY-Parthenon hat berechnet, dass der Nachbau der Infrastruktur, Forschung, Software, Fertigung und Lieferketten, die derzeit von China abhängig sind, die USA bis zum Jahr 2050 13,7 Billionen US-Dollar, die Eurozone 9,1 Billionen US-Dollar und Großbritannien 800 Milliarden US-Dollar kosten würde. Mit 550 Milliarden US-Dollar pro Jahr entsprechen die von der US-Regierung und den US-Unternehmen benötigten jährlichen Investitionen zur Abkopplung von China in etwa den 600 Milliarden US-Dollar, die große US-Technologiekonzerne im vergangenen Jahr in Rechenzentren investiert haben. (Financial Times)
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July 14, 2026 00:38 ET (04:38 GMT)
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