Anzeige
Mehr »
Dienstag, 14.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Time to Buy! Diese drei Kräfte treiben die Tiefsee-Exploration massiv an
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
462 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Die USA haben die dritte Nacht in Folge Angriffe auf den Iran geflogen. Das U.S. Central Command erklärte, die Angriffe dienten dazu, "den iranischen Streitkräften weiterhin einen hohen Preis abzuverlangen und ihre Fähigkeit zu schwächen, unschuldige Zivilisten und die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus anzugreifen". Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump eine mehrtägige Angriffswelle und eine neue Blockade des iranischen Handels in der Straße von Hormus angekündigt. In einer Radiosendung hatte Trump gesagt, dass die USA den Iran am Montag und Dienstag "sehr hart" treffen würden, "und sie können verdammt noch mal überhaupt nichts dagegen tun". Trump hat auch angekündigt, zukünftig Transportgebühren in Höhe von 20 Prozent auf Cargoschiffe zu erheben, die die Meerenge durchqueren wollen. Trump hatte bereits in der Vergangenheit ähnliche Forderungen gestellt, diese aber dann wieder fallen lassen. Kurz bevor die Angriffe am Montag begannen, kündigte Trump ferner an, dass die USA Pickaxe Mountain angreifen würden, eine befestigte, unterirdische Atomanlage, die seit Beginn des Krieges am 28. Februar noch nicht ins Visier genommen wurde.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 SE/Ericsson - Telefon AB LM Ericsson, Ergebnis 2Q

12:45 US/Bank of America Corp, Ergebnis 2Q

12:45 US/JP Morgan Chase & Co, Ergebnis 2Q

12:45 US/Wells Fargo & Co, Ergebnis 2Q

13:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 2Q

14:00 US/Citigroup Inc, Ergebnis 2Q

18:00 DE/Schaeffler AG, Pre-Close-Call 2Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Defama Dt. Familienvers. 0,63 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Verbraucherpreise Juni 
     PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+3,8% gg Vj 
     zuvor:  +0,5% gg Vm/+4,2% gg Vj 
     Verbraucherpreise Kernrate 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+2,9% gg Vj 
 
  14:30 Realeinkommen Juni 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.077,00  -0,5 
E-Mini-Future S&P-500   7.563,50  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.552,75  +0,3 
Topix (Tokio)       4.038,46  +0,8 
Hang-Seng (Hongk.)    24.186,55  -0,1 
Shanghai-Comp.       3.923,41  +0,3 
 
Montag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        25.114,25  0,0 
DAX-Future    24.940,00  -1,0 
MDAX       31.981,81  0,0 
TecDAX       3.870,03  0,0 
SDAX       18.286,12  0,0 
Euro-Stoxx-50   6.271,02  0,0 
Stoxx-50      5.370,26  0,0 
XDAX       25.011,17  -0,4 
Dow-Jones     52.498,64  -0,3 
S&P-500      7.515,34  -0,8 
Nasdaq Composite 25.873,18  -1,6 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Europas Börsen dürften am Dienstag mit Abschlägen in den Handel starten. Nachdem sich die Märkte am Vortag gegen den sich wieder ausweitenden Iran-Konflikt noch resilient gezeigt hatten, scheint dieser die Börsen nun einzuholen. Sich intensivierende Militärschläge zwischen den USA und dem Iran belasten die Stimmung genauso wie der stark gestiegene Ölpreis. Brent notiert am Morgen bei fast 85 Dollar das Fass, und damit wieder deutlich über den zuletzt erreichten Niveaus von fast 70 Dollar. Die erneut steigenden Energiepreise drohen, die Inflation wieder anzuheißen. Fed-Gouverneur Christopher Waller ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung in Betracht gezogen werden sollte, falls die Inflationsdaten dieser Woche einen andauernd hohen Preisdruck zeigen. Am Nachmittag werden die US-Verbraucherpreise für Juni veröffentlicht. Erwartet wird für die Gesamtlesung ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in der Kernlesung um 2,9 Prozent.

Rückblick: Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich wenig beeindruckt von den jüngsten Scharmützeln zwischen dem Iran und den USA. Nach Einschätzung von Rabobank stufen die Märkte einen neuen Konflikt rund um die Straße von Hormus als beherrschbar ein. Für Energietiel ging es im Windschatten steigender Ölpreise im Schnitt 2,1 Prozent nach oben. BP gewannen 4,6 Prozent oder Totalenergies 3 Prozent. Chipaktien wurden dagegen verkauft. Das Wechselbad der Gefühle mit Blick auf das Thema KI setzte sich fort. Infineon verloren 2,9 Prozent, Suss Microtec 1,1 Prozent, ASML 1,8 Prozent oder STMicrolelectronics 0,7 Prozent. Die Aktien der Fluglinien litten unter dem Anstieg des Ölpreises. IAG und Air France-KLM fielen bis zu 3,3 Prozent, Lufthansa reduzierten sich um 4,1 Prozent, für die Aktien des Reiseveranstalters Tui ging es um 1,1 Prozent nach unten. Hapag-Lloyd schlossen 2,7 Prozent fester. Eine neuerliche Schließung der Straße von Hormus würde die Transport-Frachtraten wieder nach oben treiben. Moeller-Maersk kamen sogar auf ein Plus von 6 Prozent. Für Kühne + Nagel ging es um 2,2 Prozent nach oben. Nur 0,1 Prozent höher schlossen die Aktien von Akzo Nobel, obwohl Nippon Paint ein Angebot von 7,5 Milliarden Euro für das Geschäft mit Dekorativfarben der Niederländer abgeben hatte. "Gemessen an der Volatilität nach den letzten Vorschlägen ist das nicht viel", sagt ein Händler. Das japanische Angebot sei nicht hoch genug, um die Akzo-Aktionäre "vom Hocker zu hauen". Dazu komme, dass die Akzo-Führung weiter einen Zusammenschluss mit Nippon-Konkurrent Axalta bevorzuge. Kräftig nach oben um 17,3 Prozent schossen die Aktien von Docmorris. Die Online-Apotheke wurde von der Deutschen Bank zum Kauf empfohlen, das Kursziel wurde mehr als verdoppelt. Im Sog stiegen Redcare um 7 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Gut behauptet - Tagesgewinner im DAX waren Brenntag mit Aufschlägen von 3,6 Prozent, Siemens Healthineers verteuerten sich um 2,8 Prozent. Für das Papier der Deutschen Börse ging es um 3 Prozent nach oben - der Börsenbetreiber dürfte in der kommenden Woche ordentliche Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen. Mit dem anziehenden Ölpreis ging es für das Lufthansa-Papier um 4,1 Prozent nach unten, die Aktien des Reiseveranstalters Tui büßten 1,1 Prozent ein. Fraport gewannen 1,8 Prozent, hier stützten positive Analystenkommentare. Hapag-Lloyd schlossen 2,7 Prozent fester. Eine neuerliche Schließung der Straße von Hormus würde die Transport-Frachtraten wieder nach oben treiben. Die Aktien von Hellofresh gaben weiter nach und fielen um 1,6 Prozent. Auch wurde ein neues Rekordtief bei 3,63 Euro markiert. "Seit dem Fall durch den breiten Support um 3,90 Euro kommen jetzt auch laufend Verkäufe durch Stop-Loss-Marken", sagte ein Händler. Die jüngste Abstufung durch Kepler auf "Reduce" mit Kursziel 3,50 Euro gebe der Aktie nun den Rest.

XETRA-NACHBÖRSE

Für die Traton-Aktie ging es nachbörslich um 2,4 Prozent nach unten, obwohl die Nutzfahrzeugholding im zweiten Quartal operativ deutlich besser abgeschnitten hat als am Markt erwartet. Aufgrund des üblichen saisonalen Verlaufs, bei dem für die zweite Jahreshälfte ein stärkerer Beitrag erwartet werde, lag der Netto-Cashflow bei Traton Operations mit minus 18 Millionen im zweiten Quartal 2026 nach vorläufigen Zahlen allerdings unter den Markterwartungen von plus 283 Millionen. Drägerwerk (+2%) hat das untere Ende der Prognosespanne für seine operative Marge angehoben. Hapag-Lloyd (+3,7%) hat die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Vossloh (+0,5%) hat die Jahresprognose gesenkt. Wegen der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten werde aus bestehenden Rahmenverträgen in einzelnen Ländern weniger abgerufen, teilte Vossloh mit. Evotec knickten um 19 Prozent ein. Das Unternehmen sieht sein bisheriges Umsatzziel außer Reichweite und stellt sich auf einen operativen Verlust ein.

USA - AKTIEN

Leichter - Auf dem breiten Markt lastete zu Wochenbeginn die neuerliche Eskalation des Iran-Kriegs. US-Streitkräfte haben Ziele im Iran angegriffen, während die iranische Seite Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschoss. Daraufhin zogen die Ölpreise kräftig an, was Inflationssorgen neue Nahrung gab. Technologiewerte wurden zusätzlich belastet von der Sorge, dass die KI-getriebene Rally des Sektors an Schwung verliert. In den Blick rückte allmählich auch die Bilanzsaison zum zweiten Quartal. Am Montag standen noch keine bedeutenden Unternehmenszahlen auf der Agenda. Schon am Dienstag werden jedoch die US-Großbanken Bank of America, JP Morgan, Wells Fargo, Citigroup und Goldman Sachs ihre Quartalsausweise veröffentlichen. Im Wochenverlauf folgen weitere große US-Unternehmen. Die Agenda der Konjunkturdaten war am Montag leer. Am Dienstag werden die Verbraucherpreisdaten für Juni veröffentlicht. Von ihnen erhoffen sich Anleger Aufschluss über die Geldpolitik der US-Notenbank.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      4,28 +0,07    4,28    4,21 
5 Jahre      4,37 +0,06    4,37    4,31 
10 Jahre     4,62 +0,05    4,62    4,57 
 

Die steigenden Ölpreise befeuerten Inflations- und Zinserhöhungserwartungen, was wiederum die Renditen am Anleihemarkt deutlicher nach oben trieb. Die Zehnjahresrendite stieg um 5 Basispunkte auf 4,62 Prozent. Im asiatischen Handel am Dienstag geben die Renditen ihre Aufschläge fast vollständig wieder ab, da die Anleger den "sicheren Hafen" der Anleihen suchen, heißt es.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:15 Uhr 
EUR/USD     1,1394  +0,1  0,0013     1,1381     1,1398 
EUR/JPY     184,90  +0,0  0,0200    184,8800    185,0700 
EUR/CHF     0,927  0,0  0,0000     0,9270     0,9255 
EUR/GBP     0,8523  -0,0  -0,0001     0,8525     0,8522 
USD/JPY     162,27  -0,1  -0,1500    162,4200    162,3500 
GBP/USD     1,3363  +0,1  0,0017     1,3346     1,3372 
USD/CNY     6,7795  0,0  0,0000     6,7795     6,7795 
USD/CNH     6,7802  -0,1  -0,0037     6,7839     6,7826 
AUS/USD     0,6934  +0,3  0,0018     0,6916     0,6935 
Bitcoin/USD 62.753,25  +1,0  604,07    62.149,18   62.725,62 
 

Der Dollar folgte den Anleiherenditen nach oben. Der Dollar-Index legte um 0,2 Prozent zu. Der Greenback gibt in Asien am Dienstag einen Teil seiner Gewinne wieder ab.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.021,72  +0,5   21,50    4.000,65 
Silber      57,95  +0,5   0,30      57,65 
Platin    1.607,57  +0,2   2,57    1.605,00 
 

Die steigenden Marktzinsen und der festere Dollar lasteten auf dem Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 3 Prozent auf 3.996 Dollar. Am Dienstag holt der Goldpreis im asiatischen Handel einen Teil seiner Verluste wieder auf und springt zurück über die Marke von 4.000 Dollar. Das Edelmetall profitiert mit den Entwicklungen im Iran-Krieg von seinem Status als "sicherer Hafen", heißt es.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     79,7  +2,0   1,56      78,14 
Brent/ICE     84,9  +1,9   1,60      83,30 
 

Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg, vor allem die neuerliche Schließung der Straße von Hormus, trieben die Ölpreise kräftig nach oben. Durch die Meerenge wird etwa ein Fünftel des globalen Ölangebots transportiert. Der Preis für ein Barrel Brentöl stieg um 5,3 Prozent auf 80,00 Dollar. Im asiatischen Handel am Dienstag bauen die Ölpreise ihre Gewinne noch weiter aus. Brent klettert bis an die Marke von 85 Dollar. US-Präsident Trump hat die Seeblockade gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt. "Die US-Blockade bedeutet, dass der Iran stark motiviert ist, erneut eine eigene Blockade durchzusetzen, und deutet darauf hin, dass Angriffe fortgesetzt werden, um Schiffe daran zu hindern, ohne Irans Erlaubnis durch die Meerenge zu fahren", so Vivek Dhar, Analyst bei der Commonwealth Bank of Australia.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

GELDPOLITIK USA

Fed-Gouverneur Christopher Waller ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung in Betracht gezogen werden sollte, falls die Inflationsdaten dieser Woche einen andauernd hohen Preisdruck zeigen. Waller gab mit dieser Äußerung sein bisher deutlichstes Signal dafür, dass er eine Zinserhöhung in diesem Sommer unterstützen könnte. Der Notenbankgouverneur verwies auf den Anstieg der "Kerninflation", bei der die volatilen Preise für Lebensmittel und Energie unberücksichtigt bleiben. Er betonte insbesondere, dass dieser Anstieg bereits vor dem durch den Iran-Krieg ausgelösten Ölpreis-Sprung im März dieses Jahres eingesetzt habe. Er sei "fest entschlossen, eine Wiederholung" des Fehlers der Fed aus dem Jahr 2021 zu vermeiden, als man zu spät auf steigende Preise reagiert habe.

DRÄGERWERK

hat das untere Ende der Prognosespanne für seine operative Marge angehoben. Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern verwies auf eine starke operative Geschäftsentwicklung und die Rückerstattung gezahlter Zölle. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Drägerwerk nun eine Ergebnismarge vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 5,5 bis 7,5 Prozent statt 5,0 bis 7,5 Prozent. Der Umsatz soll währungsbereinigt weiterhin um 2 bis 6 Prozent steigen.

EVOTEC

sieht sein bisheriges Umsatzziel außer Reichweite und stellt sich auf einen operativen Verlust ein. Wie das Biotech-Unternehmen mitteilte, rechnet es nun mit geringeren Beiträgen aus bestehenden und aus potenziellen neuen strategischen Partnerschaften. Teilweise sei nun mit einer veränderten zeitlichen Staffelung sowie angepassten Zeitplänen für Meilensteinzahlungen zu rechnen, deren entsprechende Umsätze nun im kommenden Jahr erwartet werden. Für das laufende Jahr rechnet Evotec nun mit einem Umsatz von rund 570 bis 610 Millionen Euro und einem bereinigten EBITDA-Verlust von 70 bis 105 Millionen Euro. Bislang war der Konzern von einem Umsatz von 700 bis 780 Millionen Euro und einem EBITDA von 0 bis 40 Millionen Euro ausgegangen. In den ersten sechs Monaten sank der Umsatz nach vorläufigen Zahlen auf 300 Millionen Euro von 371 Millionen im Vorjahr. Der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich auf 43 Millionen Euro von 1,9 Millionen Euro aus.

HAPAG-LLOYD

hat seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Mit Blick auf die zuletzt starke Marktnachfrage und die positive Entwicklung der Spotfrachtraten erwartet der Konzern nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in der Spanne von 2,3 bis 3,2 Milliarden Euro statt 0,9 bis 2,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird bei 0,1 bis 1,0 Milliarden Euro erwartet. Hier hatte Hapag-Lloyd bislang mit einer Bandbreite von minus 1,3 bis plus 0,4 Milliarden Euro kalkuliert. Der Konzern betonte, vor dem Hintergrund volatiler Frachtraten und großer geopolitischer Herausforderungen sei die Prognose mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.

TRATON

hat im zweiten Quartal operativ deutlich besser abgeschnitten als am Markt erwartet. Dies war in erster Linie der Marke International Motors (ehemals Navistar) zu verdanken. Diese verbuchte zusätzliche zollbezogene Forderungen, die keinen Einfluss auf den Cashflow hatten, wie die Traton Group mitteilte. Aufgrund des üblichen saisonalen Verlaufs, bei dem für die zweite Jahreshälfte ein stärkerer Beitrag erwartet werde, lag der Netto-Cashflow bei Traton Operations mit minus 18 Millionen im zweiten Quartal 2026 nach vorläufigen Zahlen unter den Markterwartungen von plus 283, teilte Traton weiter mit.

VOSSLOH

hat seine Jahresprognose gesenkt. Wegen der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten werde aus bestehenden Rahmenverträgen in einzelnen Ländern weniger abgerufen. Zudem dürften einzelne für 2026 geplante Lieferungen im Zusammenhang mit Neubauprojekten ins nächste Jahr verschoben werden. Auch belasteten unter anderem höhere Beschaffungs- und Logistikkosten, die nicht in vollem Umfang an Kunden weitergegeben werden können, das Ergebnis.

BOSCH

erhält vom US-Handelsministerium direkte Fördermittel in Höhe von bis zu 225 Millionen US-Dollar. Damit wird die Investition des Technologiekonzerns von bis zu 2 Milliarden Dollar in den Umbau seiner Chipfabrik in Kalifornien unterstützt. Die Mittel werden verwendet, um den Standort Roseville für die Produktion von Siliziumkarbid-Halbleitern auszubauen, wie Bosch mitteilte.

SHELLY GROUP

hat ihren Absatz in ersten Halbjahr um rund 27 Prozent gesteigert. Auf Basis vorläufiger Zahlen setzte das Unternehmen, das auf IoT- (Internet of Things) und Smart-Home-Technik spezialisiert ist, mit Shelly-Geräten und damit verbundenen Dienstleistungen rund 68,3 Millionen Euro um.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.