JPMorgan, Bank of America, Wells Fargo und Goldman Sachs schlagen die Analystenschätzungen vor allem dank starker Kapitalmärkte. Auch die US-Konsumenten, traditionell die Stütze der Konjunktur, zeigen sich erstaunlich robust. Doch das Bild könnte täuschen. Rekordgewinne, spektakuläre Handelserträge, ein Boom im Investmentbanking: Den US-Großbanken gelang im zweiten Quartal ein Ausnahmequartal. JPMorgan verdiente mit 21,2 Mrd. US-Dollar so viel wie nie zuvor in einem Quartal. Ein milliardenschwerer Sondergewinn aus dem Visa-Aktientausch half dabei allerdings kräftig mit. Auch Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup schlugen am Dienstag (14.7.) die Analystenschätzungen. Grund war insbesondere das starke Investmentbanking- und Handelsgeschäft. Dimon befürchtet tektonische Verschiebungen Dass hinter den glänzenden Zahlen dennoch Risiken lauern, deutete Jamie Dimon an. Geopolitische Spannungen, hartnäckige Inflation und hohe Vermögenspreise könnten sich wie tektonische Platten verschieben - und im Ernstfall kollidieren, so der Chef von JPMorgan bei Vorstellung der Zahlen. Bemerkenswert robust zeigt sich in diesem Umfeld bislang der amerikanische Verbraucher. Inflation und geopolitische Sorgen hätten eigentlich erste Bremsspuren im Konsumentengeschäft erwarten lassen. Bislang zeigt sich davon wenig: JPMorgan senkte ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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