Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 16.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Warum sollte ein $1-Mrd.-Uranriese 15,6 % an einem Explorer zu 0,10 CAD kaufen?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
295 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Südkoreas Zentralbank hat zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren den Leitzins angehoben und schließt sich damit anderen Zentralbanken weltweit an. Diese straffen ihre Geldpolitik, um dem Inflationsdruck entgegenzuwirken, der durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran angeheizt wird. Die Bank of Korea erhöhte den siebentägigen Reposatz um einen Viertelprozentpunkt auf 2,75 Prozent. Alle 25 vom Wall Street Journal befragten Ökonomen hatten erwartet, dass die Bank den Zinssatz im Juli anheben würde, was eine Wende hin zu einer strafferen Geldpolitik markiert. Südkoreas Gesamtinflation der Verbraucherpreise erreichte im Juni ein 30-Monats-Hoch von 3,2 Prozent und überstieg damit den zweiten Monat in Folge die Marke von 3 Prozent. Ein stärker als erwartetes Wirtschaftswachstum verschaffte derweil der Zentralbank Spielraum für eine Straffung.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

11:55 US/Unitedhealth Group Inc, Ergebnis 2Q

12:30 US/GE Aerospace, Ergebnis 2Q

13:30 US/Abbott Laboratories, Ergebnis 2Q

22:00 US/Netflix Inc, Ergebnis 2Q

22:10 US/Alcoa Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Einzelhandelsumsatz Juni 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
     zuvor:  +0,9% gg Vm 
     Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
     zuvor:  +0,8% gg Vm 
 
     Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 218.000 
     zuvor:  215.000 
 
     Philadelphia-Fed-Index Juli 
     PROGNOSE: 9,8 
     zuvor:  10,3 
 
  16:00 Lagerbestände Mai 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:  +0,5% gg Vm 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.620,00  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.698,00  +0,0 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.839,10  -0,0 
Topix-500 (Tokio)      4.036,67  -1,3 
Kospi (Seoul)        6.852,55  -5,9 
Shanghai-Composite      3.904,84  -1,3 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.205,64  +2,1 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Schwächer - Auf die Stimmung drücken die fortgesetzten gegenseitigen Attacken im Iran-Krieg, auch wenn sich die Ölpreise darauf zuletzt nicht weiter nach oben bewegten. Dazu hat die koreanische Notenbank erstmals seit dreieinhalb Jahren die Zinsen erhöht, um der zu hohen Inflation zu begegnen. Der Schritt wurde allerdings allseits erwartet. In Korea setzt sich die extrem volatile Berg- und Talfahrt der vergangenen Wochen mit einer Talfahrt fort. Ausreißer nach oben ist Hongkong. Hier stützen wie schon ähnlich in den USA zu beobachten, Kursgewinne bei Technologieschwergewichten aus dem Nicht-Halbleiterbereich. Alibaba legen nach Gewinnen am Vortag um weitere 4,8 Prozent zu, Meituan um 5,3 und Tencent um 3,2 Prozent. In Seoul brechen Samsung Electronics um 8,1 und SK Hynix um 11,1 Prozent ein. Hanmi Semiconductur kommen um knapp 8 Prozent zurück. Der Kurs war am Vortag nach stark ausgefallenen Quartalszahlen noch um rund 30 Prozent nach oben geschossen. In Tokio stehen Halbleiteraktien ebenso unter Druck. Advantest verlieren 5,3 oder Renesas 5,1 Prozent. Der Kurs des Technologieinvestors Softbank Group rutscht um 5,9 Prozent ab. Der Ausverkauf spiegelt laut Händlern die wachsende Besorgnis der Anleger wider, dass die KI-getriebene Rally bei Halbleitern überzogen ist. Verwiesen wird auch auf die im Tagesverlauf noch anstehenden Quartalszahlen von TSMC, dem größten Chip-Auftragsfertiger weltweit, sowie die am 22. Juli anstehenden Quartalsergebnisse von SK Hynix. Das sorge für zusätzliche Vorsicht.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     52.658,64  +0,3  +150,37    52.508,27 
S&P-500    7.572,40  +0,4  +28,81    7.543,59 
NASDAQ Comp 26.269,23  +0,6  +162,22    26.107,01 
NASDAQ 100  29.502,60  -0,3  -83,69    29.586,29 
 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,21 Mrd  1,16 Mrd 
Gewinner       1.665   1.631 
Verlierer      1.096   1.112 
Unverändert       83     97 
 

Etwas fester - Gewinne bei Technologieschwergewichten glichen eine breite Schwäche bei Chipaktien aus. Apple, Alphabet und Amazon gewannen bis zu 4 Prozent. Der PHLX Semiconductor Index fiel dagegen um 2,1 Prozent, belastet von Kursverlusten bei Micron (-8%), Marvell (-7,3%), Intel (-4,4%) und AMD (-3,5%). Dass die Erzeugerpreise wie tags zuvor bereits die Verbraucberpreise für Juni von einem nachlassenden Inflationsdruck zeugten, stütze die Stimmung tendenziell. Die Paypal-Aktie zog nach Berichten über ein Übernahmeangebot um 17,2 Prozent an. Johnson & Johnson fielen um 2,7 Prozent, obwohl der Pharma-Konzern mit seinen Zahlen die Erwartungen weitgehend übertroffen und den Ausblick erhöht hatte. Bemängelt wurde aber, dass der Umsatz der Medizintechniksparte die Erwartungen leicht verfehlte. Nach starken Geschäftszahlen verteuerten sich Blackrock um 6,6 Prozent.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- 
2 Jahre      4,15 -0,04 
5 Jahre      4,27 -0,06 
10 Jahre     4,55 -0,03 
 

In Reaktion auf überraschend günstige Erzeugerpreise gaben die Anleiherenditen nach. Die Erzeugerpreise für Juni waren niedriger als erwartet ausgefallen, nachdem ähnliches tags zuvor bereits bei den Verbraucherpreisen zu beobachten war.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:03 % YTD 
EUR/USD    1,1467  +0,0   1,1463     1,1429  -2,4 
EUR/JPY    185,92  +0,0   185,90     185,39  +1,1 
EUR/GBP    0,8469  +0,1   0,8465     0,8522  -2,8 
USD/JPY    162,10  -0,1   162,18     162,20  +3,5 
USD/KRW   1.481,20  -0,3  1.485,04    1.489,20  +2,8 
USD/CNY    6,7661  -0,0   6,7682     6,7680  -3,3 
USD/CNH    6,7669  -0,0   6,7681     6,7695  -3,0 
USD/HKD    7,8378  -0,0   7,8388     7,8372  +0,7 
AUD/USD    0,6997  -0,1   0,7006     0,6985  +4,9 
NZD/USD    0,5850  +0,1   0,5847     0,5815  +1,6 
BTC/USD   64.838,60  -0,2 64.950,99    64.743,84 -26,1 
 

Der Dollar folgte den Marktzinsen nach unten. Der Dollar-Index reduzierte sich um 0,2 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.027,86  -0,8   -32,55    4.060,41 
Silber   56,96  -1,4   -0,81      57,77 
Platin  1.660,59  -0,8   -13,57    1.674,16 
 

Der Goldpreis sank im US-Handel um 0,5 Prozent auf 4.032 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    79,22  -0,5   -0,38      79,60 
Brent/ICE    84,56  -0,5   -0,39      84,95 
 

Die Ölpreise gaben leicht nach, ungeachtet der neuen US-Angriffe auf den Iran und der weiter nicht ganz klaren Lage um die Straße von Hormus, die vom Iran blockiert wird, während die USA sie für passierbar halten. Der Markt setze darauf, dass die Kriegsparteien weiter verhandelten, hieß es. Das Barrel Brent verbilligte sich um 0,2 Prozent auf 84,58 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

IRAN-KRIEG

US-Präsident Donald Trump neigt laut US-Offiziellen zu einer Ausweitung der militärischen Operationen im Iran. Die Optionen umfassten eine Verschärfung der Luftangriffe, die Entsendung von Bodentruppen zur Einnahme iranischer Inseln in der Nähe der Straße von Hormus sowie die Bombardierung einer befestigten Anlage, die für verdeckte nukleare Aktivitäten genutzt werden könnte.

USA - Konjunktur

Die wirtschaftliche Aktivität in den USA hat sich laut dem Beige-Book der US-Notenbank in elf der zwölf Distrikte leicht bis moderat erhöht. Das Wachstumstempo entsprach dabei in etwa dem des vorherigen Berichtszeitraums. Die Konsumausgaben zogen leicht an, doch höhere Preise, insbesondere für Kraftstoff, dämpften die Umsätze in anderen Bereichen.

USA - Zollpolitik

Die USA belegen Brasilien mit weiteren Zöllen. Auf bestimmte Waren sollen Zölle von 25 Prozent fällig werden, wie das Büro des US-Handelsbeauftragen Jamieson Greer mitteilte. Das sei das Ergebnis einer Untersuchung der "unfairen Handelspraktiken" Brasiliens. Brasilianischer Kaffee und Rindfleisch sind von den Zöllen ausgenommen.

BHP

hat im vergangenen Geschäftsjahr eine Rekordmenge an Eisenerz gefördert. Gleichzeitig sank die Kupferproduktion. BHP prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr einen weiteren Rückgang bei Kupfer.

J.B. HUNT

hat im zweiten Quartal dank eines Umsatzwachstums in fast allen Geschäftsbereichen einen höheren Gewinn und steigende Erlöse verzeichnet. Das Logistikunternehmen meldete einen Gewinn von 181 (Vorjahr: 128,6) Millionen Dollar oder 1,91 Dollar je Aktie. Der Umsatz wuchs auf 3,5 (2,93) Milliarden Dollar. Analysten hatten einen Gewinn von 1,74 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 3,26 Milliarden Dollar erwartet.

UNITED AIRLINES

hat die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Der bereinigte Gewinn soll 9 bis 11 Dollar je Aktie erreichen. Damit wurde das untere Ende des bisherigen Ziels um 2 Dollar je Aktie angehoben. Analysten erwarteten bereits, dass die Fluggesellschaft näher am oberen Ende ihrer Ziele landen werde.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 16, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.