DJ EU zwingt Google zur Android-Öffnung für KI-Dienste
Von Edith Hancock
DOW JONES--Die Europäische Union hat Googles Mutterkonzern Alphabet verbindlich angewiesen, sein Android-Betriebssystem und seine Suchmaschinendaten für KI-Dienste zu öffnen, die mit den eigenen Tools wie Gemini konkurrieren. Die EU-Kommission erklärte, dass konkurrierende KI-Assistenten nur eingeschränkten Zugriff auf wichtige Funktionen von Googles Android-Betriebssystem hätten und nicht in der Lage seien, gleichberechtigt mit den eigenen Diensten des Technologiekonzerns zu konkurrieren.
Die Behörde teilte weiter mit, dass Nutzer den KI-Assistenten ihrer Wahl auf Android-Geräten per Sprachbefehl genauso aktivieren können sollten wie den Google-Assistenten und ihn zur Erledigung von Aufgaben wie der Buchung von Taxis nutzen können. Sie fügte hinzu, dass die von ihr erlassenen Maßnahmen "robuste Schutzvorkehrungen beinhalten, um sicherzustellen, dass die Privatsphäre der Nutzer, die Integrität der Geräte und die Sicherheit geschützt sind".
Kent Walker, Googles President für globale Angelegenheiten, erklärte in einer Stellungnahme, dass die Entscheidungen der Kommission die Datenschutz- und Sicherheitsvorkehrungen für die Europäer untergraben könnten.
Die Kommissionsbeamten forderten Google zudem auf, bestimmte Suchdaten an konkurrierende Suchmaschinen weiterzugeben, darunter auch KI-Chatbots mit Suchfunktionen. Dies folgt auf erste Feststellungen, die Google bereits Anfang dieses Jahres übermittelt worden waren. Die aktuelle Entscheidung erteilt dem Unternehmen verbindliche Anweisungen.
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July 16, 2026 08:20 ET (12:20 GMT)
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