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Von einer Mine zu drei: Wie Goldgroup die Geschichte still und leise verändert hat
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(2)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

===

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Südkorea bleibt die Börsen wegen des Verfassungstags geschlossen.

MONTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Tags des Meeres geschlossen.

TAGESTHEMA

Netflix rechnet im dritten Quartal mit einer Verlangsamung der Umsatz- und Gewinnzuwächse. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel um mehr als 9 Prozent, nachdem das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 11,7 Prozent prognostiziert hatte - der geringste Anstieg im Jahresvergleich in einem Quartal seit Ende 2023. Netflix meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 12,56 Milliarden Dollar, ein Plus von mehr als 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn stieg um fast 9 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse entsprachen in etwa den Erwartungen der Analysten. Die operative Marge sank auf 33,4 von 34,1 Prozent, lag aber über den prognostizierten 32,6 Prozent. Der Freie Cashflow fiel auf 1,53 von 2,27 Milliarden Dollar, was zum Teil auf Steuerzahlungen aus der Warner-Kündigungsgebühr zurückzuführen ist. Netflix engte seine Umsatzprognose für das Jahr auf 51 bis 51,4 Milliarden Dollar ein. Zuvor hatte das Unternehmen einen Umsatz in der Spanne von 50,7 bis 51,7 Milliarden Dollar prognostiziert. Das Unternehmen rechnet für das Jahr weiterhin mit einer operativen Marge von 31,5 Prozent. Netflix führte die Zuwächse im zweiten Quartal zum Teil auf jüngste Preiserhöhungen und das Wachstum im Werbegeschäft zurück. Netflix teilte mit, dass das Abonnentenwachstum zur Stärke des Quartals beigetragen habe. Anfang vergangenen Jahres hatte das Unternehmen aufgehört, vierteljährliche Abonnentenzahlen zu veröffentlichen.

Bereits vor der Veröffentlichung der Ergebnisse am Donnerstag war die Aktie des Streaminganbieters im vergangenen Jahr um mehr als 40 Prozent gefallen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Anleger über die Möglichkeiten des Unternehmens besorgt sind, seine Reichweite oder seinen Umsatz weiter auszubauen. Der Kursrückgang der Aktie begann, als Netflix ein Gebot für das Studio- und Streaminggeschäft von Warner Bros. Discovery prüfte - eine strategische Neuausrichtung für das Unternehmen. Sie fiel auch weiter gefallen, nachdem Netflix bei der Übernahme leer ausging.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

13:00 US/Travelers Cos Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Baubeginne/-genehmigungen Juni 
     Baubeginne 
     PROGNOSE:  +11,3% gg Vm 
     zuvor:    -15,4% g Vm 
     Baugenehmigungen 
     PROGNOSE:   -0,2% gg Vm 
     zuvor:    -0,7% gg Vm 
 
     Import- und Exportpreise Juni 
     Importpreise 
     PROGNOSE:   -0,8% gg Vm 
     zuvor:    +1,9% gg Vm 
 
  15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Juni 
     Industrieproduktion 
     PROGNOSE:   +0,2% gg Vm 
     zuvor:    +0,1% gg Vm 
     Kapazitätsauslastung 
     PROGNOSE:   76,2% 
     zuvor:    76,2% 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) Juli 
     PROGNOSE:   50,5 
     zuvor:    49,5 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.509,00  -0,9 
E-Mini-Future Nasdaq-100  28.751,00  -1,6 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.781,60  -0,7 
Topix-500 (Tokio)      3.888,62  -3,5 
Kospi (Seoul)          Feiertag 
Shanghai-Composite      3.757,19  -3,2 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.374,61  -2,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Sehr schwach - Die asiatischen Aktienmärkte folgen der Vorlage an der Wall Street, insbesondere den technologielastigen Nasdaq-Indizes. Einmal mehr dominiert eine breite Verkaufswelle im Technologiesektor. Marktteilnehmer berichten von Sorgen über zu hohe Bewertungen angesichts der hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz. Wieder einmal stehen besonders Halbleiterwerte unter Druck, die bisherigen Highflyer des Jahres - und das trotz jüngst besserer Geschäftszahlen als erwartet von TSMC und ASML. Laut Marktstratege James Ooi von Tiger Brokers hinterfragen die Marktakteure nach der Kursrally im bisherigen Jahresverlauf zunehmend die hohen Bewertungen, so dass auch gute Unternehmenszahlen nicht mehr für weitere Kursanstiege ausreichen. In Tokio rutschen die Kurse KI-naher Aktien wie Advantest um 10,6, Softbank Group um 10,9 oder Tokyo Electron um 9,4 Prozent ab. Murata Manufacturing knicken um 12 Prozent ein. In Taiwan verbilligen sich TSMC nach der Vorlage starker Geschäftszahlen am Vortag nach Börsenschluss 5,3 Prozent. Der Chip-Auftragsfertiger hatte auch angekündigt, zusätzlich 100 Milliarden Dollar in den USA zu investieren, um seine Führungsposition in den globalen Halbleiterlieferketten auszubauen. In Hongkong, wo zuletzt Kursgewinne von Technologieschwergewichten wie Alibaba, Tencent oder Meituan gestützt hatten, geht es für die Halbleiteraktien Hua Hong Grace und SMIC um 7,2 bzw. 6,0 Prozent südwärts. Alibaba, Meituan und Tencent fallen ebenfalls deutlich um rund 4 bis 6 Prozent.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     52.552,97  -0,2  -105,67    52.658,64 
S&P-500    7.533,77  -0,5  -38,63    7.572,40 
NASDAQ Comp 25.881,95  -1,5  -387,28    25.881,95 
NASDAQ 100  29.025,77  -1,6  -476,83    29.025,77 
 
           Donnerstag Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,25 Mrd  1,21 Mrd 
Gewinner       1.531    1.665 
Verlierer      1.231    1.096 
Unverändert       83     83 
 

Leichter - Der andauernde Iran-Krieg und die unsichere Lage der Straße von Hormus dämpften die Stimmung. Dazu kamen wieder auflebende Zinserhöhungsbefürchtungen nach gut ausgefallenen Konjunkturdaten. Der Ausverkauf bei Chipwerten setzte sich fort. Die KI-Rally verliere an Schwung, sagten Händler. Zudem dominierten wieder einmal Sorgen über zu hohe Bewertungen, vor allem auch mit Blick auf die extrem hohen KI-Investitionen vieler Unternehmen. Starke Zahlen und ein optimistischer Ausblick der taiwanischen TSMC verpufften denn auch, weil TSMC zugleich sehr hohe Investitionen ankündigte. Unter anderem fielen Micron um 5,7, AMD um 5,3 und Intel um 5,8 Prozent. Im Speichersegment sackte die schon am Mittwoch heftig abverkaufte Sandisk-Aktie um weitere 12,6 Prozent ab. Western Digital verloren 9,2 und Seagate 10 Prozent. Überraschend starke Geschäftszahlen hatte der Krankenversicherer Unitedhealth vorgelegt. Die Aktie stieg um 1,2 Prozent. Auch die Zahlen von Abbott Laboratories überzeugten, die Aktie gewann über 10 Prozent. GE Aerospace verloren 4,1 Prozent, obwohl der Konzern die Erwartungen übertroffen und den Ausblick angehoben hatte. Hier könnten Gewinnmitnahmen belastet haben, hieß es.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- 
2 Jahre      4,14 +0,01 
5 Jahre      4,27 +0,01 
10 Jahre     4,55  0,00 
 

Nachdem die überraschend niedrige Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Zinserhöhungsspekulatioknen befeuert hatten, stiegen die Renditen. Im späten Handel kamen sie aber von den Hochs wieder deutlich zurück.

DEVISEN

zuletzt +/- %     00:00    Do, 09:03 % YTD 
EUR/USD     1,1442  +0,0     1,1441     1,1468  -2,6 
EUR/JPY     185,80  +0,0     185,79     185,91  +1,0 
EUR/GBP     0,8496  +0,1     0,8488     0,8469  -2,5 
USD/JPY     162,37  -0,0     162,38     162,10  +3,7 
USD/KRW    1.478,30  -0,1    1.479,37    1.478,19  +2,6 
USD/CNY     6,7735  +0,0     6,7726     6,7674  -3,1 
USD/CNH     6,7753  +0,0     6,7730     6,7681  -2,9 
USD/HKD     7,8407  +0,0     7,8397     7,8389  +0,8 
AUD/USD     0,6979  -0,2     0,6996     0,6996  +4,6 
NZD/USD     0,5836  -0,1     0,5840     0,5854  +1,4 
BTC/USD   62.865,22  -1,9   64.104,05    64.722,46 -28,3 
 

Der Dollar folgte den zwischenzeitlich etwas stärker steigenden Marktzinsen nach oben. Der Euro kam von 1,1470 auf 1,1442 Dollar zurück.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   3.987,16  +0,4     17,22    3.969,94 
Silber    55,46  -0,1     -0,05      55,51 
Platin  1.592,56  -1,5     -24,94    1.617,50 
 

Steigende Marktzinsen und der festere Dollar belasteten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,8 Prozent auf 3.990 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   78,94  -0,0     -0,01      78,95 
Brent/ICE   84,64  +0,5      0,41      84,23 
 

Die Ölpreise legten nicht mehr weiter zu, obwohl die USA weiter Ziele im Iran angriffen und der Iran seinerseits mit Gegenattacken reagierte. Der Preis für das Barrel Brentöl notierte kaum verändert bei 84,97 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR

MALAYSIA - Inflation

Der Anstieg der malaysischen Verbraucherpreise betrug im Juni 1,9 Prozent zum Vorjahr. Ökonomen hatten 2,0 Prozent geschätzt.

USA - Geldpolitik

Laut US-Notenbanker Philip Jefferson dürfte der derzeitige geldpolitische Kurs den Arbeitsmarkt weiterhin stützen und es der Inflation gleichzeitig ermöglichen, ihren Rückgang in Richtung des Zielwerts der Fed von 2 Prozent wieder aufzunehmen.

USA - Politik

US-Präsident Donald Trump hat eine außergewöhnliche Ansprache zur Hauptsendezeit gehalten, in der er behauptete, das US-Wahlsystem sei kompromittiert worden. Damit verstärkte er seine Bemühungen, Zweifel an seiner Wahlniederlage im Jahr 2020 zu säen, Skepsis gegenüber den bevorstehenden Zwischenwahlen zu schüren und Druck auf die Kongressmitglieder auszuüben, ein weitreichendes Gesetz zur Wähleridentifikation zu verabschieden. Er sagte zudem, seine Regierung habe Hunderttausende Nicht-Staatsbürger auf den Wählerverzeichnissen der Bundesstaaten ausfindig gemacht. "Das ist schlimmer als in jedem Dritte-Welt-Land. Es gibt kein Dritte-Welt-Land, das Wahlen abhält wie wir", so Trump.

ALCOA

Im zweiten Quartal stieg der Gewinn auf 407 (Vorjahr: 164) Millionen Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 2,12 Dollar. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 2,25 Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg auf 3,97 von 3,02 Milliarden Dollar. Der Konsens hatte auf 3,99 Milliarden gelautet. Die Alcoa-Aktie gab nachbörslich 2,8 Prozent nach.

COCA-COLA

hat die US-Produktion in seinem Fairlife-Molkereiproduktegeschäft vorübergehend ausgesetzt, nachdem es im Zusammenhang mit einem Ransomware-Angriff zu einem unbefugten Zugriff auf Systeme gekommen war.

HONDA MOTOR

wird dieses Jahr die Produktion des einzigen Elektrofahrzeugs einstellen, das das Unternehmen in den USA verkauft. Wie einige Konkurrenten konzentriert sich Honda nun stattdessen auf Hybridfahrzeuge für den US-Markt.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 17, 2026 01:53 ET (05:53 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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