DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
US-Baubeginne im Juni gestiegen
Die Zahl der Baubeginne ist im Juni stärker als erwartet gestiegen, da die Bautätigkeit zunahm. Die Baubeginne, ein Indikator für den Neubau von Wohnhäusern, stiegen im Juni um 19 Prozent auf 1,427 Millionen. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten einen Wert von 1,31 Millionen und einen monatlichen Anstieg um 11,3 Prozent erwartet.
Ölpreise steigen um mehr als 2 Prozent - Spannungen zwischen USA und Iran bleiben hoch
Die Ölpreise bauen ihre Gewinne im frühen US-Handel aus. Brent-Rohöl verteuert sich um 2,1 Prozent auf 86,02 US-Dollar je Barrel und die WTI-Futures steigen um 2,4 Prozent auf 80,15 US-Dollar je Barrel. Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran schränken die Durchflüsse durch die Straße von Hormus ein und schüren die Furcht vor einem ausgewachsenen Konflikt, da beide Seiten die Energieinfrastruktur in der Golfregion angreifen. Unterdessen richten sich alle Augen auf die Meerenge Bab el-Mandeb, das Tor zum Roten Meer, von der Marktbeobachter befürchten, dass sie zu einem Ziel für die Huthi-Rebellen im Jemen werden könnte. Während im Februar knapp 3,9 Millionen Barrel pro Tag durch diese Meerenge transportiert worden seien, sei die Zahl im April auf rund 7,2 Millionen Barrel gestiegen, was die wachsende Bedeutung der Schifffahrtsroute unterstreiche, sagen Analysten der Commerzbank.
US-Importpreise im Juni unerwartet gestiegen
Die US-Importpreise sind im Juni gegenüber Mai unerwartet gestiegen. Angetrieben wurde die Entwicklung von den Importen ohne Kraftstoffe, während die Erdölimporte nachgaben, wie aus den am Freitag veröffentlichten Daten des Bureau of Labor Statistics (BLS) hervorging. Die Importpreise insgesamt stiegen im Juni um 0,3 Prozent, nach einem abwärts revidierten Anstieg von 1,7 Prozent im Mai, wie die Daten zeigten. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten im Konsens einen Rückgang von 0,8 Prozent prognostiziert. Im Jahresvergleich stiegen die Preise laut BLS um 7,1 Prozent.
US-Baubeginne im Juni gestiegen
Die Zahl der Baubeginne ist im Juni stärker als erwartet gestiegen, da die Bautätigkeit zunahm. Nachfolgend die wichtigsten Punkte aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht des US-Handelsministeriums: Die Baubeginne, ein Indikator für den Neubau von Wohnhäusern, stiegen im Juni um 19 Prozent auf 1,427 Millionen. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten einen Wert von 1,31 Millionen und einen monatlichen Anstieg um 11,3 Prozent erwartet. Die Baubeginne stiegen im Juni um 3,5 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2025. Die Baugenehmigungen, ein weiterer Indikator für die Entwicklung im Wohnungsbau, fielen im Juni um 3 Prozent auf 1,367 Millionen. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten für Juni einen Wert von 1,41 Millionen erwartet.
US-Industrieproduktion im Juni gestiegen
Die Industrie in den USA hat im Juni ihre Produktion hochgefahren. Sie erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie die Federal Reserve mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten eine Zunahme um 0,2 Prozent prognostiziert. Die Kapazitätsauslastung verharrte mit 76,1 Prozent auf dem Vormonatsniveau. Hier waren Ökonomen von 76,2 Prozent ausgegangen. Für den Vormonat wurde die Auslastung auf 76,1 (vorläufig: 76,2) Prozent revidiert. Die Industrieproduktion war im vorangegangen Monat nach bestätigten Angaben unverändert geblieben. Im Jahresvergleich wurde im Juni 1,1 Prozent mehr produziert. Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, wurde gegenüber dem Vormonat ein unveränderter Wert ermittelt nach plus 0,1 Prozent. Die Jahresrate lag bei plus 1,1 Prozent.
Verbraucherstimmung laut Michigan-Umfrage im Juli gestiegen
Laut den vorläufigen Ergebnissen der monatlichen Umfrage der University of Michigan hat sich die wirtschaftliche Stimmung der Amerikaner Anfang des Monats verbessert, da die Benzinpreise sanken. Der Stimmungsindex der Umfrage stieg in seiner ersten Juli-Lesung auf 54,4, nach 49,5 im Juni. Von The Wall Street Journal befragte Analysten hatten einen Indexstand von 50,5 erwartet. Das vorläufige Ergebnis basiert auf Antworten, die zwischen dem 23. Juni und dem 13. Juli eingingen. In diesem Zeitraum lag der durchschnittliche US-Benzinpreis laut AAA-Daten bei 3,86 US-Dollar, nach einem Durchschnittspreis von 4,49 Dollar im Mai.
Kanadas Wirtschaft verzeichnet ersten Mittelabfluss seit Monaten - Ausländer verkaufen kanadische Aktien
Die größte Veräußerung kanadischer Aktien durch ausländische Investoren seit mehr als einem Jahr dämpfte die breiteren Wertpapierkäufe. Dies trug zum ersten Mittelabfluss aus der kanadischen Wirtschaft seit Februar bei. Internationale Transaktionen führten im Mai zu einem Netto-Mittelabfluss von 14,37 Milliarden kanadischen Dollar, was 10,23 Milliarden US-Dollar entspricht, wie die kanadische Statistikbehörde am Freitag mitteilte. Die ausländischen Investitionen in kanadische Wertpapiere waren im Berichtsmonat insgesamt bescheiden, während kanadische Anleger nach den Verkäufen im Vormonat wieder ausländische Wertpapiere in ihre Portfolios aufnahmen.
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July 17, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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