DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
CHIPKNAPPHEIT - Von der Chipknappheit betroffene Elektrogeräte wie Notebooks oder Spielkonsolen sind in den vergangenen Monaten teils erheblich teurer geworden. Das zeigt eine Auswertung des Preisvergleichsportals Idealo, die dem Wirtschaftsmagazin Capital exklusiv vorliegt. Demnach lagen im Juni 2026 in fast allen untersuchten Warengruppen die durchschnittlichen Preise höher als noch im Vorjahr. Das wirft ein Schlaglicht darauf, inwiefern sich der KI-Boom auf Verbraucherpreise auswirkt. Ende Juni hatte Apple angekündigt, die Preise für MacBooks und iPads zu erhöhen. Der Konzern kämpft damit, dass die Nachfrage nach Speicherchips zuletzt stark angezogen hatte. (Capital)
DROHNEN - Der Vizechef der Unions-Bundestagsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), hat die regelmäßigen Treffen deutscher Drohnenforscher mit Wissenschaftlern aus China und Russland scharf kritisiert. "Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der chinesischen Unterstützung Russlands halte ich es für grob fahrlässig, wenn deutsche Wissenschaftler zum Zweck des Wissenstransfers mit chinesischen und russischen Institutionen kooperieren", sagte Röttgen dem Handelsblatt. China und Russland würden schon längst nicht mehr zwischen Technologien trennen, die auch militärisch oder ausschließlich zivil genutzt werden können. (Handelsblatt)
UAW - Die US-Automobilgewerkschaft UAW will ihren Vorstoß bei ausländischen Herstellern im Süden der USA verstärken. "Wir haben Pläne überall im Süden", sagte UAW-Präsident Shawn Fain dem Handelsblatt. Konkrete Details zu den nächsten Schritten wollte der 57-Jährige nicht offenlegen. Auf die Frage nach dem neuen Werk der Volkswagen-Tochter Scout Motors in South Carolina sagte Fain: "Es ist überall derselbe Kampf, wohin wir auch gehen." Für einen neuen Anlauf beim Mercedes-Werk in Tuscaloosa, wo die Belegschaft 2024 noch gegen eine Vertretung durch die UAW gestimmt hatte, zeigte sich Fain zuversichtlich: "Ich glaube nicht, dass es eine Frage des Ob ist, sondern eine Frage des Wann." (Handelsblatt)
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July 20, 2026 01:01 ET (05:01 GMT)
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