DJ Deutsche Erzeugerpreise sinken im Juni um 0,3 Prozent
DOW JONES--Der Inflationsdruck auf Produzentenebene in Deutschland hat im Juni abgenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lagen um 1,8 (Mai: 2,2) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten Raten von minus 0,3 und plus 1,5 Prozent prognostiziert.
Der Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat ist vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern (plus 5,1 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Energie (plus 0,4 Prozent) stiegen nur leicht gegenüber dem Vorjahresmonat.
Auch Investitionsgüter (plus 2,1 Prozent) und Gebrauchsgüter (plus 1,8 Prozent) waren teurer als ein Jahr zuvor. Günstiger waren hingegen Verbrauchsgüter (minus 2,2 Prozent). Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent, gegenüber Mai stiegen sie um 0,2 Prozent.
Energie war im Juni um 0,4 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, auf Monatssicht sanken die Energiepreise allerdings um 1,8 Prozent. Durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse auf Jahressicht um 23,7 Prozent, allerdings sanken sie gegenüber Mai um 7,4 Prozent. Rohbenzin (Naphtha) kostete 38,1 Prozent mehr als im Juni 2025, während die Preise für leichtes Heizöl um 23,6 Prozent und für Kraftstoffe um 12,0 Prozent stiegen.
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July 20, 2026 02:11 ET (06:11 GMT)
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