Paris (www.anleihencheck.de) - Am kommenden Donnerstag heißt es wieder: EZB-Zinsentscheid, so Olaf Hordenbach, Chefredakteur des Kundenmagazins "Märkte & Zertifikate" von BNP Paribas Zertifikate.Der 23. Juli als Sitzungstermin stehe fest, über alles andere könne man natürlich streiten. So darüber, ob die Zinsen steigen, fallen oder dort bleiben würden, wo sie seien. Zur Erinnerung: Auf der zurückliegenden Sitzung am 11. Juni sei der Leitzins auf 2,4 Prozent hochgesetzt worden, von zuvor 2,15 Prozent. Die europäischen Notenbanker hätten damals auf die steigende Inflation reagiert, die vor allem über die Treibstoffpreise auf die Gesamtwirtschaft eingewirkt habe. Nun, nach Einschätzung von Hordenbach werde sich an den 2,4 Prozent bei der kommenden Sitzung nichts ändern. Das habe schlichtweg damit zu tun, dass die Inflation zwar derzeit wieder steige, was wir täglich an der Tankstelle "live" mitbekämen, dass aber andererseits die Wirtschaft im Euroraum stagniere. Im ersten Quartal sei das Wachstum sogar um 0,2 Prozent zurückgegangen. Zinsanhebungen wären in diesem Umfeld kaum zu rechtfertigen. Aber auch eine Zinssenkung mache angesichts steigender Inflationszahlen keinen Sinn. Ergo bleibe es, wie es sei. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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