Anzeige
Mehr »
Dienstag, 21.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
42 Proben im Labor - Jetzt beginnt die spannendste Phase für diese Wolfram-Aktie
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
489 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Etwas fester - Leichte Erholung bei Technologiewerten

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Leichte Erholung bei Technologiewerten

DOW JONES--Trotz der anhaltenden Kämpfe zwischen den USA und dem Iran und den weiter hohen Ölpreisen dürfte die Wall Street mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche starten. Der Future auf den S&P-500 verbessert sich um 0,4 Prozent. Der Terminkontrakt auf den Nasdaq-100 steigt um 0,8 Prozent. Teilnehmer sprechen von einer leichten Erholung nach den teils kräftigen Abgaben am Freitag. Die Berichtssaison rücke aber immer stärker in den Fokus, vor allem mit Zahlen aus dem Technologie-Sektor. So werden im Wochenverlauf unter anderem die Google-Mutter Alphabet, IBM, Texas Instruments, Tesla, Intel und Verizon ihre Geschäftsbücher öffnen. Dies dürfte wichtige Impulse für die weitere Richtung des Marktes geben, erwarten Beobachter.

Die Ölpreise stiegen zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit Anfang Juni, kommen aber von den Tageshochs wieder zurück, nachdem der Iran mitgeteilt hatte, dass er weiter den diplomatischen Weg verfolge und Vorschläge von Vermittlern erhalten habe, was die Hoffnung auf eine Deeskalation des Konflikts nährt. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent legt um 0,3 Prozent auf 88,37 Dollar zu, nachdem er zwischenzeitlich schon über 90 Dollar gelegen hatte.

"Der Konflikt hat sich merklich verschärft, wobei eine neue Welle von Vergeltungsangriffen unterstreicht, wie schnell sich die Lage verschlechtert", so die Deutsche Bank. "Die Aussichten auf einen diplomatischen Durchbruch bleiben gering", heißt es weiter. "Erhöhte Energiekosten könnten die Erwartungen verstärken, dass die Fed die Zinssätze anheben könnte", so das Research-Haus Hola Prime. Trotz der schwächer als erwartet ausgefallenen Inflationszahlen aus der vergangenen Woche werde immer noch erwartet, dass die US-Notenbank die Zinsen vor Jahresende anheben werde.

Bei den Einzelwerten erholen sich die Aktien der Chip-Hersteller Micron Technology, Marvell Technology, Intel sowie Advanced Micro Devices im vorbörslichen Handel um bis zu 4,5 Prozent nach den deutlichen Abgaben am Freitag. Auslöser war die Veröffentlichung eines neuen Modells der chinesischen Firma Moonshot KI.

Das Kimi K3 zeigt nach Einschätzung von BofA Securities, dass die Wettbewerbsführerschaft zunehmend vergänglicher wird. Das Modell von Moonshot habe die Parameterskala im Vergleich zu seinem K2-Modell fast verdreifacht. Die Anzahl der Parameter eines KI-Systems gilt als Indikator für die Fähigkeiten eines Modells.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist zu Wochenbeginn übersichtlich. Nach der Eröffnung wird lediglich der Index der Frühindikatoren für Juni veröffentlicht.

Am Anleihemarkt holen die Renditen ihre Verluste vom Freitag mehrheitlich wieder auf. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 2 Basispunkte auf 4,57 Prozent.

Der Dollar legt leicht zu - der Dollar-Index steigt um 0,1 Prozent. Der Greenback handelt damit stabil und zeigt kaum eine Reaktion auf die Eskalation der Angriffe zwischen den USA und dem Iran. "Teilweise glauben wir, dass die Märkte den Risiken, die von einer unterbrochenen Energieversorgung ausgehen, inzwischen gelassener gegenüberstehen", so die Analysten von Monex Europe. Da sich die US-Wirtschaft in den kommenden Monaten wahrscheinlich verlangsamen werde, "erscheint uns ein leichter Rückgang des Dollar fair", ergänzen sie.

Der Goldpreis gibt leicht nach, behauptet sich aber über der Marke von 4.000 Dollar. Die Feinunze reduziert sich um 0,1 Prozent auf 4.013 Dollar. "Die jüngste Entwicklung deutet darauf hin, dass die Sorgen über längerfristig höhere Zinsen die traditionelle Anziehungskraft von Gold als sicherer Hafen aufwiegen, wodurch Gold trotz eskalierender geopolitischer Risiken weitgehend in einer engen Handelsspanne verharrt", meint Soojin Kim von MUFG.

Bei den Einzelwerten gewinnen AMC Entertainment 16,5 Prozent, nachdem die Ergebnisse und der Umsatz der Kinokette für das zweite Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen haben. AMC teilte zudem mit, dass 4,3 Millionen Besucher von Donnerstag bis Sonntag seine Kinos in den USA besuchten, um "The Odyssey" zu sehen.

Domino's Pizza gewinnen 6,8 Prozent, nachdem der Umsatz der Fast-Food-Kette im zweiten Quartal die Prognosen der Wall Street übertroffen hat.

=== 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,19 +0,02    4,20      4,17 
5 Jahre           4,30 +0,02    4,31      4,27 
10 Jahre          4,57 +0,02    4,58      4,54 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:32 
EUR/USD          1,1418  -0,2  -0,0021     1,1439   1,1440 
EUR/JPY          185,42  -0,2  -0,3200     185,74  185,8700 
EUR/CHF          0,9237  +0,1   0,0005     0,9232   0,9231 
EUR/GBP          0,8487  -0,2  -0,0016     0,8503   0,8503 
USD/JPY          162,39  0,0   0,0000     162,39  162,4700 
GBP/USD          1,3453  0,0   0,0000     1,3453   1,3448 
USD/CNY          6,7668  -0,1  -0,0092     6,7760   6,7760 
USD/CNH          6,7705  -0,1  -0,0076     6,7781   6,7776 
AUS/USD          0,7002  +0,3   0,0022      0,698   0,6985 
Bitcoin/USD      64.658,37  +0,2   156,13    64.502,24 63.354,44 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         82,22  -0,3   -0,27      82,49 
Brent/ICE         88,37  +0,3    0,27      88,10 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.013,38  -0,1   -3,31    4.016,69 
Silber           56,72  +1,5    0,82      55,90 
Platin         1.589,94  -0,1   -1,58    1.591,53 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/kla

(END) Dow Jones Newswires

July 20, 2026 08:35 ET (12:35 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.