Die europäischen Aktienmärkte starten vergleichsweise ruhig in die neue Handelswoche. Trotz der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und eines weiteren militärischen Schlagabtauschs zwischen den USA und Iran bleibt die Volatilität begrenzt. Anleger dürften vor größeren Positionierungen zunächst auf klarere Signale zur geopolitischen Lage warten. Gleichzeitig richtet sich der Fokus bereits auf die EZB-Pressekonferenz am Donnerstag, die entscheidende Impulse für die Märkte liefern könnte.
Insgesamt verzeichnen die europäischen Börsen leichte Kursgewinne und zeigen sich damit widerstandsfähig gegenüber den geopolitischen Risiken.
Aus Branchensicht stützt die verbesserte Stimmung im Technologiesektor die europäischen Halbleiterunternehmen, während die Ergebnisse von Ryanair und die Sorgen um den Flugverkehr im Nahen Osten die europäischen Fluggesellschaften unter Druck setzen.
Unternehmensnachrichten
Ryanair
Ryanair hat die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Nachdem die Erwartungen bereits sehr niedrig waren, waren der Gewinnrückgang um rund ein Drittel sowie ein Umsatz unter den Prognosen weitgehend eingepreist. Die Zahlen bestätigen jedoch das schwierige Umfeld für die Luftfahrtbranche. Die Aktie verliert rund 5%, während Air France, Wizz Air und Lufthansa zwischen 1% und 3% nachgeben....
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