DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
MUNICH RE - Die Munich Re hinterfragt ihre Jahresprognose für die Schaden- und Unfallrückversicherung. "Im Rahmen der Arbeiten für den Halbjahresabschluss werden wir sehr genau auf das Geschäft in der Pipeline für das dritte und vierte Quartal schauen", sagt Finanzvorstand Andrew Buchanan im Interview mit der Börsen-Zeitung: "Daraus wird sich ergeben, welche Prognose wir dem Markt geben." Der Finanzchef hatte bereits im Mai erklärt, es werde nun anspruchsvoller, das Umsatzziel 2026 von 40 Milliarden Euro in der Sparte zu erreichen. Im Gesamtmarkt sieht Munich Re in der Juli-Erneuerungsrunde, in der der Rückversicherer ein Vertragsvolumen von 3,2 Milliarden Euro neu verhandelte, eine relativ stabile Situation zu Januar und April. (Börsen-Zeitung)
ZALANDO - Zalando baut in Deutschland weiter Stellen ab. Das geht aus Unternehmenskreisen und einem internen Schreiben hervor, das dem Handelsblatt vorliegt. Auf die Rahmenbedingungen des Stellenabbaus hatten sich Zalando und der Berliner Betriebsrat Ende Mai geeinigt, wie aus internen Dokumenten hervorgeht. Betroffenen Mitarbeitern wurden demnach bis zum 30. Juni Abfindungen als Teil eines Freiwilligenprogrammes angeboten. Auf Anfrage bestätigte Zalando die "Festlegung von einvernehmlichen Aufhebungsverträgen" und einem Freiwilligenprogramm. Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Zentrale in Berlin nun genau verlassen, dazu wollte sich Zalando auf Anfrage nicht äußern. Die weiteren Stellenstreichungen folgen auf bereits laufende Abbauprogramme. (Handelsblatt)
SUPERDRUG - Der Eigentümer des britischen Einzelhändlers Superdrug erwägt, den geplanten Börsengang auf das nächste Jahr zu verschieben. Das in Hongkong ansässige Unternehmen AS Watson, das zum Mischkonzern CK Hutchison gehört, hatte für diesen Herbst eine Doppelnotierung in London und Hongkong und einen Emissionserlös von rund 2 Milliarden US-Dollar angestrebt. Damit wäre das Unternehmen mit etwa 30 Milliarden Dollar bewertet worden. Neben dem IPO strebt AS Watson jedoch den Verkauf von mindestens einem Geschäftsbereich an. Mit den Börsenvorschriften in Hongkong vertraute Personen warnten, dies könne eine "wesentliche Änderung" darstellen und das Unternehmen müsse seine Börsenunterlagen erneut einreichen. Der Einzelhandelskonzern ist in Großbritannien vor allem für seine Marke "Superdrug" bekannt, betreibt jedoch insgesamt zwölf Einzelhandelsmarken in 31 Märkten. (Financial Times)
XPENG - Der SUV "Model Y" von Tesla ist sechs Jahre nach seiner Markteinführung nach wie vor das meistverkaufte Elektroauto in vielen Teilen der Welt und das zweitbeliebteste in China. Der chinesische Hersteller Xpeng rechnet bald mit einem Konkurrenzmodell aus China. "Ich glaube, wir sind nicht mehr weit davon entfernt, das Model Y zu übertrumpfen", sagte Xpeng-Mitgründer He Xiaopeng bei einer Fahrzeugvorstellung in München. "Davon bin ich fest überzeugt." Xpeng ist eines der technologieorientierteren Elektroauto-Start-ups in China. Das Unternehmen stellte am Donnerstag seinen preisgünstigsten Elektro-SUV vor, den L03, der als erstes Modell gleichzeitig in China und Europa auf den Markt kommt und mit dem Model Y konkurriert. (Financial Times)
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July 21, 2026 00:38 ET (04:38 GMT)
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