Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In den vergangenen Wochen unterstrichen Präsidentin Lagarde und zahlreiche ihrer Ratskollegen, dass sie die Leitzinserhöhung vom 11. Juni auch im Nachhinein als die richtige Entscheidung ansehen, so die DekaBank.Mit seinem Anstieg auf 26,8 Punkte im Juni gebe der Deka-EZB-Kompass den Notenbankern recht. Dennoch sei zumindest bei dieser Sitzung nicht davon auszugehen, dass die EZB noch einmal nachlegen werde. Selbst Vertreter des Falkenlagers hätten in letzter Zeit zurückgerudert. So habe Bundesbankpräsident Nagel das derzeitige Leitzinsniveau als angemessen bezeichnet, nachdem er sich kurz zuvor noch alle geldpolitischen Optionen offen habe halten wollen. Einerseits bewege sich der Ölpreis - trotz seines jüngsten Anstiegs - auf einem etwas niedrigeren Niveau als zum Zeitpunkt der Juni-Sitzung, was den unmittelbaren Handlungsdruck auf die EZB verringere. Andererseits herrsche nach wie vor eine hohe Unsicherheit darüber, inwieweit die gestiegenen Energiekosten von den Unternehmen weitergegeben und sich eventuell auch in einem höheren Lohnwachstum niederschlagen würden. Vor diesem Hintergrund scheine der kleinste gemeinsame Nenner unter den Ratsmitgliedern darin zu bestehen, die Situation aufmerksam zu beobachten und zukünftige Entscheidungen von der Entwicklung der Datenlage abhängig zu machen. (21.07.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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