London (www.anleihencheck.de) - Die bestimmenden Kräfte in diesem Jahr sind Angebotsschocks, nicht Nachfrageschocks, so die Rentenportfoliomanager Campe Goodman und Rob Burn von Wellington Management in ihrem Ausblick für das zweite Halbjahr.Der Krieg im Nahen Osten sei dabei der akute Angebotsschock: unmittelbar, inflationär und mit Erinnerungen an die Ölkrisen der 1970er Jahre. Künstliche Intelligenz sei dagegen der strukturelle Angebotsschock: langsamer verlaufend und potenziell disinflationär, mit Potenzial, die Produktivität zu steigern und die Preise zu senken. KI werde eine enorme Rolle spielen - es werde aber Jahre dauern, bis sich dies in den Makrodaten niederschlage. Derzeit dominiere der akute Schock. Die Straße von Hormus sei nur teilweise wieder geöffnet worden. Angebotsschocks würden langfristige Auswirkungen haben, und der Inflationsimpuls werde noch monatelang zu spüren sein, selbst wenn die Meerenge wieder vollständig geöffnet sei. Diese Unterscheidung bestimme die Überlegungen der Experten zur Positionierung für den Rest des Jahres 2026. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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