Schwerin (ots) -
Heutigen Medienberichten zufolge liegt Mecklenburg-Vorpommern bei der Abitur-Durchfallquote im Bundesvergleich seit Jahren auf den hinteren Plätzen. Der jüngste Vorfall am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow offenbart möglicherweise die Zuspitzung einer anhaltenden Krise im Bildungsbereich. Mit Blick auf die Situation am Gymnasium Hagenow und über das Gymnasium hinaus hat die CDU-Fraktion eine Kleine Anfrage formuliert. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Torsten Renz erklärt:
"Das Desaster am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow, wo mehr als ein Drittel des Jahrgangs das Abitur nicht bestanden hat, verlangt nach einer lückenlosen und schonungslosen Aufklärung aller Hintergründe. Infolge der Ausschussitzung, die kürzlich zum Abi-Desaster stattfand, gab es jedenfalls mehr Fragen als Antworten. Mit unserer umfassenden Kleinen Anfrage fordern wir von der Landesregierung Antworten zu den Abläufen vor Ort, den Warnhinweisen des Schulelternrates sowie der Besetzung der Prüfungskommissionen. Angesichts der heutigen Berichterstattung scheinen hohen Abi-Durchfallquoten nicht nur ein Problem in Hagenow zu sein. Nicht grundlos habe ich in der Kleinen Anfrage die Frage gestellt, wie sich die Situation an anderen Gymnasien darstellt. Meine Vermutung: Hagenow ist überall.
Die aktuellen Medienberichte legen die Vermutung nahe, dass die Vorgänge in Hagenow nur die Spitze eines Eisbergs sind, zumal MV bei den Abitur-Durchfallquoten schon seit Jahren trauriges Bundes-Schlusslicht ist. Wenn die Quote der nicht bestandenen Prüfungen auf über acht Prozent klettert und der Landeswert immer weiter abrutscht, ist die Bildungspolitik der Linkskoalition nachweislich gescheitert. Anstatt den besorgniserregenden Trend mit wirksamen Gegenmaßnahmen zu stoppen, flüchtet sich das Bildungsministerium in Ausreden und fordert mehr Zeit für wirkungslose Alibi-Maßnahmen. Besonders entlarvend ist der Versuch, den Unterrichtsausfall schön zu rechnen: Fachfremde Vertretungen und sogenannte Stillarbeit verzerren die Statistik systematisch. Wer Unterrichtsausfall kaschiert und Schülern Scheinbeschäftigung als Unterricht verkauft, raubt den Jugendlichen die Vorbereitung auf ein erfolgreiches Abitur. Rot-Rot hat's schwarz auf weiß."
Pressekontakt:
Pressestelle
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von Mecklenburg-Vorpommern
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/182588/6318705
Heutigen Medienberichten zufolge liegt Mecklenburg-Vorpommern bei der Abitur-Durchfallquote im Bundesvergleich seit Jahren auf den hinteren Plätzen. Der jüngste Vorfall am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow offenbart möglicherweise die Zuspitzung einer anhaltenden Krise im Bildungsbereich. Mit Blick auf die Situation am Gymnasium Hagenow und über das Gymnasium hinaus hat die CDU-Fraktion eine Kleine Anfrage formuliert. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Torsten Renz erklärt:
"Das Desaster am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow, wo mehr als ein Drittel des Jahrgangs das Abitur nicht bestanden hat, verlangt nach einer lückenlosen und schonungslosen Aufklärung aller Hintergründe. Infolge der Ausschussitzung, die kürzlich zum Abi-Desaster stattfand, gab es jedenfalls mehr Fragen als Antworten. Mit unserer umfassenden Kleinen Anfrage fordern wir von der Landesregierung Antworten zu den Abläufen vor Ort, den Warnhinweisen des Schulelternrates sowie der Besetzung der Prüfungskommissionen. Angesichts der heutigen Berichterstattung scheinen hohen Abi-Durchfallquoten nicht nur ein Problem in Hagenow zu sein. Nicht grundlos habe ich in der Kleinen Anfrage die Frage gestellt, wie sich die Situation an anderen Gymnasien darstellt. Meine Vermutung: Hagenow ist überall.
Die aktuellen Medienberichte legen die Vermutung nahe, dass die Vorgänge in Hagenow nur die Spitze eines Eisbergs sind, zumal MV bei den Abitur-Durchfallquoten schon seit Jahren trauriges Bundes-Schlusslicht ist. Wenn die Quote der nicht bestandenen Prüfungen auf über acht Prozent klettert und der Landeswert immer weiter abrutscht, ist die Bildungspolitik der Linkskoalition nachweislich gescheitert. Anstatt den besorgniserregenden Trend mit wirksamen Gegenmaßnahmen zu stoppen, flüchtet sich das Bildungsministerium in Ausreden und fordert mehr Zeit für wirkungslose Alibi-Maßnahmen. Besonders entlarvend ist der Versuch, den Unterrichtsausfall schön zu rechnen: Fachfremde Vertretungen und sogenannte Stillarbeit verzerren die Statistik systematisch. Wer Unterrichtsausfall kaschiert und Schülern Scheinbeschäftigung als Unterricht verkauft, raubt den Jugendlichen die Vorbereitung auf ein erfolgreiches Abitur. Rot-Rot hat's schwarz auf weiß."
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