DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
TKMS/RHEINMETALL - Der Werftenkonzern TKMS hat kein Interesse mehr, die Marinewerft German Naval Yards in Kiel zu übernehmen. "Der Erwerb der German Naval Yards Kiel wäre eine schöne Option gewesen, aber kein Muss", sagte Vorstandschef Oliver Burkhard dem Handelsblatt. "Das haben wir immer gesagt, dazu stehen wir weiterhin." Da man aber kein Einvernehmen über die wirtschaftlichen Konditionen erzielen konnte, sei der Bieterprozess nun beendet. Damit bewirbt sich aktuell nur noch Rheinmetall um den Kauf der Marinewerft. (Handelsblatt)
PORSCHE - Kurz vor einer entscheidenden Aufsichtsratssitzung am Mittwoch ringt Porsche um sein zweites großes Sanierungspaket. Nach Informationen des Handelsblatts aus Konzernkreisen will Vorstandschef Michael Leiters den Arbeitnehmern weitreichende Zugeständnisse machen, um einen deutlich größeren Stellenabbau als bislang geplant durchzusetzen. Die Rede war von bis zu 4.000 zusätzlichen Stellen. Im Gegenzug soll die Beschäftigungssicherung in Deutschland bis Ende 2035 verlängert werden, tiefere Eingriffe in Tarifleistungen sind nicht vorgesehen. Ob der Aufsichtsrat den Plänen zustimmt, gilt als offen. Leiters soll zuletzt zahlreiche Einzelgespräche mit Gremienmitgliedern geführt haben, um für seinen Kurs zu werben. (Handelsblatt)
GOOGLE - Die EU-Kommission wird am Donnerstag erstmals eine Strafe gegen Google unter dem Digital Markets Act (DMA) verhängen. Das erfuhr das Handelsblatt exklusiv von hochrangigen EU-Beamten. Es soll sich um die höchste Strafe handeln, die bisher unter dem neuen Digitalgesetz der Europäischen Union verhängt wurde. Die Kommission wirft dem US-Konzern in zwei Verfahren Missbrauch von Marktmacht vor: Google soll eigene Dienste gegenüber Wettbewerbern bevorzugt haben. Außerdem soll der Konzern App-Entwickler daran gehindert haben, Nutzer auf günstigere Download-Angebote außerhalb des Google Play Stores hinzuweisen. Die Strafe könnte in den Milliardenbereich gehen. (Handelsblatt)
SAMSUNG - Samsung befindet sich in Gesprächen über eine Investition von Hunderten Millionen Euro in das KI-Start-up Mistral, ein Schritt, der die Bemühungen des französischen Unternehmens, eine führende Alternative zu US-Technologiekonzernen zu werden, stärken würde. Der südkoreanische Konzern diskutiere eine Investition in Mistral als Teil einer breiteren Finanzierungsrunde, die das Unternehmen mit rund 20 Milliarden Euro bewerten könnte, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Samsung, das die Gruppe zuvor über seinen Venture-Arm unterstützt hatte, könnte in der neuen Runde etwa 1 Milliarde Euro investieren, sagte eine der Personen. (Financial Times)
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July 22, 2026 00:51 ET (04:51 GMT)
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