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MÄRKTE ASIEN/Börsen folgen Wall Street nach oben - Gewinnmitnahmen in Hongkong

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen folgen Wall Street nach oben - Gewinnmitnahmen in Hongkong

DOW JONES--Dank der guten US-Vorgaben geht es am Mittwoch an den Börsen in Ostasien und Australien meist nach oben. Vor allem Technologiewerte erholen sich im Gefolge ihrer US-Pendants. Anleger blicken Quartalsausweisen einiger großer US-Technologieunternehmen optimistisch entgegen, wie Händler sagen. Nach Börsenschluss in den USA werden am Mittwoch Tesla, IBM, Texas Instruments und die Google-Mutter Alphabet Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen.

Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg und der daraus resultierende Anstieg des Ölpreises werden dagegen ignoriert. Die wechselseitigen Angriffe der USA und des Irans gehen weiter. Zudem haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen eine Seeblockade im Roten Meer angedroht.

In Seoul legt der Kospi dessen ungeachtet um 4,3 Prozent zu. Nach oben getragen wird der Index erneut von den Chip-Schwergewichten Samsung Electronics (+5,1%) und SK Hynix (+6,2%).

Am japanischen Aktienmarkt gewinnt der Nikkei-225-Index 0,9 Prozent; der breiter gefasste Topix rückt um 1,1 Prozent vor. Auch hier gehören Chipaktien zu den führenden Kursgewinnern. Tokyo Electron, Kioxia und Softbank Group verbessern sich um 2,4, rund 10 und 1,8 Prozent.

Die Börse in Shanghai liegt 0,5 Prozent im Plus. Gegen die positive Tendenz in der Region gibt der Hang-Seng in Hongkong um 0,8 Prozent nach. Anleger nehmen Gewinne bei Technologiewerten mit, die zuletzt gut gelaufen waren. So verbilligen sich Tencent um 5,7 und Netease um 6,2 Prozent. Daneben brechen Topsports um rund 25 Prozent ein, nachdem Nike die Vertriebspartnerschaft mit dem Unternehmen für das chinesische Festland beendet hat.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.815,70  +0,3    +1,2      08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.177,12  +1,1   +19,4      08:00 
Kospi (Seoul)       7.038,56  +4,3   +67,0      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   24.923,77  -0,8    -2,8      10:00 
Shanghai-Composite     3.883,58  +0,5    -2,1      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.542,65  +0,3   +19,3      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.316,80  -0,4   -27,0      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.715,49  -0,3    +2,0      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00  Di, 9:20 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1407  +0,1   1,1397     1,1426  -2,9 
EUR/JPY           186,12  +0,1   185,98     185,71  +1,2 
EUR/GBP           0,8522  +0,0   0,8519     0,8496  -2,2 
USD/JPY           163,14  -0,0   163,16     162,53  +4,2 
USD/KRW          1.482,36  +0,1  1.481,42    1.474,45  +2,9 
USD/CNY           6,7734  +0,1   6,7656     6,7649  -3,1 
USD/CNH           6,7746  +0,1   6,7687     6,7656  -2,9 
USD/HKD           7,8392  -0,0   7,8417     7,8418  +0,7 
AUD/USD           0,6998  +0,0   0,6997     0,7019  +4,9 
NZD/USD           0,5824  +0,0   0,5822     0,5859  +1,2 
BTC/USD          66.354,31  -0,0 66.383,49    65.950,27 -24,3 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Brent/ICE           92,14  +1,2    1,13      91,01 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.126,28  +1,2   49,99    4.076,29 
Silber            59,64  +1,5    0,86      58,79 
Platin           1.659,69  +1,9   30,69    1.629,00 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

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July 22, 2026 00:52 ET (04:52 GMT)

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Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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