Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 22.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Aktie im Fokus: Gelingt jetzt der Turnaround?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
269 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Aktien behauptet - Ölpreisanstieg sorgt für Zurückhaltung

DJ MÄRKTE EUROPA/Aktien behauptet - Ölpreisanstieg sorgt für Zurückhaltung

DOW JONES--Die weiter steigenden Ölpreise sorgen am Mittwoch im frühen Handel für Zurückhaltung an den europäischen Aktienmärkten. Brent-Öl verteuert sich um über 3 Prozent auf 94,47 Dollar, das ist das höchste Niveau seit Anfang Juni. Auslöser ist, dass nach der Sperrung der Straße von Hormus nun auch im Roten Meer Blockaden drohen, und zwar durch die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen in Jemen.

Der DAX gibt um 0,1 Prozent nach auf 25.000 Punkten, während der Euro-Stoxx-50 um 0,4 Prozent zurückkommt. Dass der DAX etwas besser abschneidet, ist guten Geschäftszahlen der DAX-Unternehmen Airbus und Gea zu verdanken. Zugleich werden Halbleiteraktien nach dem Anstieg am Vortag nun wieder verkauft, was den Euro-Stoxx-50 bremst. Am Anleihemarkt geht es mit den Renditen nach oben, weil die Ölpreise eine höhere Inflation zur Folge haben dürften. Damit stünden die Zeichen eher auf höhere Leitzinsen, so Marktteilnehmer. Der Euro zeigt sich nach seinem kleinen Rückgang am Vortag wenig verändert bei gut 1,14 Dollar.

Insgesamt geht der Markt mit der jüngsten Eskalation im Nahen Osten aber entspannt um, zumindest noch. QC-Marktstratege Thomas Altmann warnt, dass eine Blockade saudi-arabischer Ölexporte über das Rote Meer in die Ölpreise noch nicht eingegangen sei. Die Angst, den fahrenden Zug zu verpassen, treibe die Anleger um. Weiter überwiege die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Eskalation und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch, sagt er. Je länger die Eskalation anhalte, desto weniger dürften die Aktienmärkte allerdings darum herumkommen, den gefährlichen Mix aus steigenden Energie- und steigenden Finanzierungskosten einzupreisen.

Airbus hat sich neue Mittelfristziele gesetzt und strebt in den kommenden drei Jahren eine deutliche Steigerung des operativen Gewinns an. Zudem will der Flugzeugbauer die Ausschüttungen an die Aktionäre erhöhen, unter anderem über ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 5 Milliarden Euro, was laut Analysten besonders gut ankommt. Der Kurs steigt um 6,8 Prozent deutlich über die 200er Marke. Im Sog gewinnen die Aktien der Triebwerksbauer MTU und Rolls-Royce um 2,4 bzw. 1,0 Prozent aufwärts.

Für Gea geht es um 5,3 Prozent nach oben. Der Anlagenbauer hat seine Jahresprognose nach starker operativer Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal angehoben. Sowohl die Vorjahreszahlen als auch die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Unter anderem stieg der Auftragseingang um 14,2 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro.

Das SDAX-Unternehmen Friedrich Vorwerk hat nach überproportionalen Steigerungen beim operativen Gewinn im ersten Halbjahr den Gewinnausblick für das Gesamtjahr angehoben. Die Aktie des Anbieters von Energieinfrastruktur für Gas-, Strom- und Wasserstoff steigt um 7,2 Prozent.

Das Chemieunternehmen Akzo Nobel hat für das zweite Quartal einen höheren Nettogewinn gemeldet. Die Preisgestaltung habe sich zwar verbessert, aber die Entwicklung des Absatzvolumens und die steigenden Erwartungen an die Fusion mit Axalta müssten geklärt werden, kommentieren die Bernstein-Analysten. Die Aktie liegt nach Anfangsgewinnen knapp im Minus. Der Nettogewinn der spanischen Banco Santander ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal gesunken. Er lag aber immer noch im Rahmen der Erwartung von Analysten. Die Aktie gibt um 1,0 Prozent nach.

Randstad steigen um 6,1 Prozent, nachdem der Personaldienstleister im zweiten Quartal mit dem Umsatzwachstum überzeugte. Im Fahrwasser legen Adesso um 4 Prozent zu,

Für Druck auf Aktien von Generikaherstellen sorgt die Nachricht, dass die USA ab August 2028 einen Zoll von 100 Prozent auf Generika erheben wollen. Dies schrieb zumindest Präsident Trump am in den sozialen Medien. Er will den Arzneimittelherstellern aber Zeit geben, ihre Anlagen in die USA zu verlagern, bevor er die Abgaben verhängt. In Zürich geben Sandoz um über 3 Prozent nach. Lonza um 2,5 Prozent.

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50 6.273,69  -0,2   -11,94    6.285,63       8,3 
Stoxx-50    5.410,78  +0,0    2,26    5.408,52       10,0 
DAX      25.067,18  +0,2   55,83    25.011,35       2,3 
MDAX     31.776,61  -0,1   -36,26    27.039,42       3,8 
TecDAX     3.760,27  -0,5   -16,91    3.091,28       3,8 
SDAX     18.348,49  -0,1   -13,35    13.062,07       6,8 
FTSE     10.605,24  +0,2   19,33    10.585,91       6,8 
CAC      8.389,87  +0,3   26,73    8.363,14       2,9 
SMI      14.300,94  +0,0    2,68    14.298,26       7,8 
ATX      6.510,80  -0,0   -0,44    6.511,24       22,2 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag    Di, 18:09 
EUR/USD     1,1409  +0,1   0,0012     1,1397      1,1409 
EUR/JPY     185,88  -0,1  -0,1000     185,98     185,9700 
EUR/CHF     0,9264  +0,0   0,0003     0,9261      0,9263 
EUR/GBP     0,8524  +0,1   0,0005     0,8519      0,8530 
USD/JPY     162,92  -0,2  -0,2400     163,16     162,9900 
GBP/USD     1,3382  +0,1   0,0011     1,3371      1,3370 
USD/CNY     6,7738  +0,1   0,0082     6,7656      6,7656 
USD/CNH      6,774  +0,1   0,0053     6,7687      6,7672 
AUS/USD     0,6996  -0,0  -0,0001     0,6997      0,7006 
Bitcoin/USD  65.813,38  -0,9  -570,11    66.383,49    66.636,24 
 
 
ROHOEL     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     87,70  +4,0    3,36      84,34 
Brent/ICE     94,47  +3,8    3,46      91,01 
 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.109,30  +0,8   33,01    4.076,29 
Silber      59,08  +0,5    0,30      58,79 
Platin     1.645,28  +1,0   16,28    1.629,00 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: Thomas.Leppert@dowjones.com

DJG/thl/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 22, 2026 04:01 ET (08:01 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.