MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die VW-Nutzfahrzeugtochter Traton rechnet nach einem schwachen ersten Halbjahr weiter mit besseren Geschäften in der zweiten Hälfte des Jahres. Mit Blick auf die Ziele im laufenden Jahr kappte der Konzern das untere Ende der bisherigen Prognosespannen. So geht das im MDax notierte Unternehmen beim Absatz und Umsatz nur noch im schlechtesten Fall von einer Stagnation aus.
Die Prognosespanne für die beiden Werte liegt jetzt bei 0 bis 7 Prozent, nach zuvor von minus 5 bis plus 7 Prozent. Die bereinigte operative Rendite soll 2026 jetzt zwischen 6,3 und 7,3 Prozent und damit mindestens auf dem Niveau des Vorjahreswertes liegen.
Traton hatte bereits Mitte Juli die wichtigsten Eckdaten für das zweite Quartal vorgelegt. Daher ist bereits bekannt, dass die bereinigte operative Rendite in den ersten sechs Monaten um 0,7 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent anzog. Der Umsatz stagnierte bis Ende Juni bei knapp 22 Milliarden Euro und der um Sondereffekte bereinigte Gewinn legte um zwölf Prozent auf etwas mehr als 1,5 Milliarden Euro zu./zb/mis




