Linz (www.anleihencheck.de) - Der Nahost-Konflikt hat sich in der Nacht auf Donnerstag weiter zugespitzt, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Nach einer fünfstündigen US-Angriffswelle auf iranische Ziele und Attacken jemenitischer Huthi-Milizen auf zwei saudische Tanker im Roten Meer sei die Nordsee-Sorte Brent erstmals seit rund zwei Monaten über die Marke von 100 US-Dollar je Fass geklettert, ein Plus von mehr als 7 Prozent binnen eines Tages. Die Anleihemärkte hätten prompt reagiert: Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen sei auf rund 3,2 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit 2011, während US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit auf 4,71 Prozent geklettert seien, den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren. Investoren würden einpreisen, dass die Notenbanken angesichts der importierten Energieteuerung länger restriktiv bleiben müssten als noch vor wenigen Wochen erwartet. Die US-Notenbank tage kommende Woche, und Beobachter würden damit rechnen, dass der Ölpreisschock die Debatte über den weiteren geldpolitischen Kurs unter dem neuen Vorsitzenden zusätzlich befeuere. Der Ausblick bleibe damit volatil und stark vom Ölpreis abhängig. (24.07.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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