EQS-News: OHB SE
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Bremen, 24. Juli 2026. Der Weltraum spielt für die Sicherheit Deutschlands und Europas eine Schlüsselrolle. Der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, der sich im Rahmen seiner Sommerreise neben Truppenbesuchen auch Standorte der verteidigungsrelevanten Industrie anschaut, hat dabei betont, dass ein bundeswehreigener Startplatz in Erwägung gezogen wird. Für die nationale und europäische Verteidigungsfähigkeit ist der souveräne Zugang zum All unerlässlich, und angesichts der verschärften sicherheitspolitischen Lage sei der Ausbau von Startplätzen entscheidend, um die reaktionsschnelle Handlungsfähigkeit Deutschlands und Europas dauerhaft sicherzustellen. Bei OHB und der European Spaceport Company wird diese Einschätzung ausdrücklich begrüßt. "Wir sind in sehr intensiven Vorbereitungen, um Deutschland eine eigene, souveräne und flexible Startfähigkeit zur Verfügung zu stellen", erklärt Sabine von der Recke, Geschäftsführerin der European Spaceport Company. "Gerade für den militärischen Bedarf brauchen wir deutlich mehr Resilienz in den Startkapazitäten und wir sind bestens darauf vorbereitet, damit schnell loszulegen." Bei seinem Besuch beim Raumfahrtunternehmen OHB in Bremen vergangene Woche hatte der Minister das Thema Startplätze auch mit dem Vorstandsvorsitzenden Marco Fuchs besprochen. Fuchs erklärte in der nachfolgenden Pressekonferenz, dass die Arbeiten am Offshore-Spaceport-Konzept weitergehen: "Wir haben mit der Nordsee angefangen, aber mittlerweile hat sich das Interessensgebiet deutlich erweitert - es gibt seit den ersten Überlegungen einen viel größeren Bedarf an Satelliten und damit auch an Startplätzen, und deshalb sollten wir auch groß denken." Mit der European Spaceport Company wurde ein eigenes Unternehmen gegründet, das die im OHB-Konzern vorhandene Expertise im Bereich Startplatzinfrastruktur bündelt und es sich zum Ziel gemacht hat, zukünftig Startmöglichkeiten für verschiedenste Nutzergruppen und Trägerraketensysteme bereitzustellen. Der Fokus liegt dabei sowohl auf maritimen als auch auf landbasierten Startplattformen. Dadurch sollen die Kapazitäten existierender Startplätze erweitert und zusätzlich neue Startmöglichkeiten geschaffen werden. Kontakt: Medienvertreter: Marianne Radel Unternehmenskommunikation Tel: +49 421 2020 9159 E-Mail: marianne.radel@ohb.de Investoren und Analysten: Marcel Dietz Investor Relations Tel: +49 421 2020 6426 E-Mail: ir@ohb.de 24.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | OHB SE |
| Manfred-Fuchs-Platz 2-4 | |
| 28359 Bremen | |
| Deutschland | |
| Telefon: | +49 421 2020 8 |
| E-Mail: | info@ohb.de |
| Internet: | www.ohb.de |
| ISIN: | DE0005936124 |
| WKN: | 593612 |
| Börsen: | Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate BSX |
| LEI Code: | 391200Y9EA2FRAPKRQ70 |
| EQS News ID: | 2371442 |
| Ende der Mitteilung | / EQS News-Service |
2371442 24.07.2026 CET/CEST
© 2026 EQS Group




