Berlin (ots) -
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) wünscht dem designierten Bundesminister für Gesundheit, Dr. Carsten Linnemann, viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und dankt Nina Warken für die gute Zusammenarbeit. Mit dem Wechsel an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums verbindet die KZBV die Erwartung, dass der begonnene Reformprozess zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung im engen Dialog mit der Selbstverwaltung auf Augenhöhe weitergeführt wird.
Der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Martin Hendges, erklärt: "Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine der zentralen gesundheitspolitischen Aufgaben der kommenden Jahre. Dafür braucht es Reformen, die langfristig wirken. Die Vertragszahnärzteschaft zeigt seit vielen Jahren: Eigenverantwortung, Prävention und ein effizienter Einsatz der Beitragsmittel gehören zusammen. Wer Erkrankungen verhindert, stärkt nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern entlastet zugleich die Solidargemeinschaft. Diese Erfahrungen sollten auch für die anstehenden Reformen richtungsweisend sein. Rein fiskalische Sparansätze zu Lasten der Versorgung wie durch eine unreflektierte Budgetierung sind verfehlt und gefährden die Versorgung dauerhaft. Die harten Einschnitte in die Parodontitisversorgung zeigen dies leider nur allzu deutlich."
Die KZBV sieht in den anstehenden Reformen die Chance, die gesetzliche Krankenversicherung nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei sollten Versorgungsmodelle gestärkt werden, die Gesundheit erhalten, Eigenverantwortung fördern und die vorhandenen Mittel effizient einsetzen. Die vertragszahnärztliche Versorgung steht seit Jahrzehnten für diesen Ansatz. "Mit einer konsequent präventionsorientierten Versorgung und der aktiven Mitwirkung der Patientinnen und Patienten ist es gelungen, die Mundgesundheit der Bevölkerung grundlegend zu verbessern und gleichzeitig den Anteil der zahnärztlichen Versorgung an den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung kontinuierlich zu senken. Die Rahmenumstände hierfür dürfen nicht weiter gefährdet werden. Wir stehen mit unserer Expertise und Erfahrung bereit, gemeinsam mit dem neuen Bundesgesundheitsminister diesen erfolgreichen Weg auch künftig fortzusetzen", so Hendges.
Aktualisierung 27.07.2026 10:17
Pressekontakt:
Vanessa Hönighaus
Leiterin Abt. Presse - und Öffentlichkeitsarbeit
Christian Albaum
Referent Abt. Presse - und Öffentlichkeitsarbeit
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
Tel. 030 / 280179-27
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/12264/6321751
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) wünscht dem designierten Bundesminister für Gesundheit, Dr. Carsten Linnemann, viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und dankt Nina Warken für die gute Zusammenarbeit. Mit dem Wechsel an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums verbindet die KZBV die Erwartung, dass der begonnene Reformprozess zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung im engen Dialog mit der Selbstverwaltung auf Augenhöhe weitergeführt wird.
Der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Martin Hendges, erklärt: "Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung ist eine der zentralen gesundheitspolitischen Aufgaben der kommenden Jahre. Dafür braucht es Reformen, die langfristig wirken. Die Vertragszahnärzteschaft zeigt seit vielen Jahren: Eigenverantwortung, Prävention und ein effizienter Einsatz der Beitragsmittel gehören zusammen. Wer Erkrankungen verhindert, stärkt nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern entlastet zugleich die Solidargemeinschaft. Diese Erfahrungen sollten auch für die anstehenden Reformen richtungsweisend sein. Rein fiskalische Sparansätze zu Lasten der Versorgung wie durch eine unreflektierte Budgetierung sind verfehlt und gefährden die Versorgung dauerhaft. Die harten Einschnitte in die Parodontitisversorgung zeigen dies leider nur allzu deutlich."
Die KZBV sieht in den anstehenden Reformen die Chance, die gesetzliche Krankenversicherung nachhaltig weiterzuentwickeln. Dabei sollten Versorgungsmodelle gestärkt werden, die Gesundheit erhalten, Eigenverantwortung fördern und die vorhandenen Mittel effizient einsetzen. Die vertragszahnärztliche Versorgung steht seit Jahrzehnten für diesen Ansatz. "Mit einer konsequent präventionsorientierten Versorgung und der aktiven Mitwirkung der Patientinnen und Patienten ist es gelungen, die Mundgesundheit der Bevölkerung grundlegend zu verbessern und gleichzeitig den Anteil der zahnärztlichen Versorgung an den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung kontinuierlich zu senken. Die Rahmenumstände hierfür dürfen nicht weiter gefährdet werden. Wir stehen mit unserer Expertise und Erfahrung bereit, gemeinsam mit dem neuen Bundesgesundheitsminister diesen erfolgreichen Weg auch künftig fortzusetzen", so Hendges.
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