NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Montag gestützt durch gefallene Ölpreise zugelegt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) stieg um 0,22 Prozent auf 108,56 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen fiel auf 4,65 Prozent.
Ein Ende der US-Angriffsserie belastete die Ölpreise und stützte die Anleihekurse. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Damit wurden die zuletzt wieder gestiegenen Inflationsgefahren gedämpft.
Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Gut informierte Quellen aus Pakistan halten eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad.
Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten bewegten den Anleihemarkt nicht. Die Aufträge für langlebige Güter im Juni waren weniger gestiegen als erwartet. Allerdings waren sie im Vormonat nicht ganz so stark gesunken wie zunächst ermittelt./jsl/he
