Berlin (ots) -
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Landgericht Stuttgart einen klaren Erfolg gegen einen Anbieter von Luxusfahrzeugen erzielt. Der Pkw-Händler muss transparent über enorm hohe Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Fahrzeugen im Luxussegment informieren. Der Anbieter hatte argumentiert, Käuferinnen und Käufer von Lamborghini, Porsche und Ferrari interessierten sich vor allem für "Lebensgefühl", "Status" und "Luxus" - nicht jedoch für die Verbrauchswerte der beworbenen Modelle. Das Landgericht hat dies nun entschieden zurückgewiesen (LG Stuttgart, Urteil vom 01.07.2026 - 35 O 96/25).
Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Luxusautos vereinen alles, was dem Klima schadet: enormes Gewicht, überdimensionierte Motorleistung, hoher Verbrauch und eine besonders ressourcenintensive Herstellung. Wer ein solches Fahrzeug als Statussymbol oder Zweitwagen bewegt, gönnt sich häufig auch einen besonders großen CO2-Fußabdruck zulasten von Klima und Umwelt. Mit unserer Klage hat das Landgericht dies nun klar zum Ausdruck gebracht: Verbraucherinnen und Verbraucher müssen transparent über die enorm hohen Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Fahrzeugen auch im Luxussegment informiert werden, um anhand dieser Informationen über den Kauf eines solchen Fahrzeugs entscheiden zu können, und dürfen nicht hinters Licht geführt werden. Das ist das Ziel von Informationspflichten und sie gelten auch für Pkw-Händler im Luxussegment. Wir machen weiter Druck und ziehen Unternehmen zur Verantwortung, die die Verbrauchswerte ihrer Fahrzeuge verschleiern."
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
Robert Mathias, Stellvertretender Leiter Ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
07732 9995 0, mathias@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/22521/6322625
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Landgericht Stuttgart einen klaren Erfolg gegen einen Anbieter von Luxusfahrzeugen erzielt. Der Pkw-Händler muss transparent über enorm hohe Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Fahrzeugen im Luxussegment informieren. Der Anbieter hatte argumentiert, Käuferinnen und Käufer von Lamborghini, Porsche und Ferrari interessierten sich vor allem für "Lebensgefühl", "Status" und "Luxus" - nicht jedoch für die Verbrauchswerte der beworbenen Modelle. Das Landgericht hat dies nun entschieden zurückgewiesen (LG Stuttgart, Urteil vom 01.07.2026 - 35 O 96/25).
Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Luxusautos vereinen alles, was dem Klima schadet: enormes Gewicht, überdimensionierte Motorleistung, hoher Verbrauch und eine besonders ressourcenintensive Herstellung. Wer ein solches Fahrzeug als Statussymbol oder Zweitwagen bewegt, gönnt sich häufig auch einen besonders großen CO2-Fußabdruck zulasten von Klima und Umwelt. Mit unserer Klage hat das Landgericht dies nun klar zum Ausdruck gebracht: Verbraucherinnen und Verbraucher müssen transparent über die enorm hohen Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Fahrzeugen auch im Luxussegment informiert werden, um anhand dieser Informationen über den Kauf eines solchen Fahrzeugs entscheiden zu können, und dürfen nicht hinters Licht geführt werden. Das ist das Ziel von Informationspflichten und sie gelten auch für Pkw-Händler im Luxussegment. Wir machen weiter Druck und ziehen Unternehmen zur Verantwortung, die die Verbrauchswerte ihrer Fahrzeuge verschleiern."
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
Robert Mathias, Stellvertretender Leiter Ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
07732 9995 0, mathias@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/22521/6322625
© 2026 news aktuell
