DJ Aktien Schweiz legen weiter zu - Berichtssaison gibt den Takt vor
DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat auch am Dienstag mit Aufschlägen geschlossen und damit die positive Tendenz des Vortages fortgesetzt. Übergeordnet stützte weiterhin die Feuerpause im Iran-Krieg, was die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung nährte. Auch die Ölpreise gaben weiter nach, wenn auch mit verringertem Tempo. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent reduzierte sich um 4,3 Prozent auf 84,55 Dollar.
Der SMI verbesserte sich um 1 Prozent auf 14.571 Punkte und schloss nur knapp unter seinem Tageshoch. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursgewinner und 6 -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 21,95 (zuvor: 20,4) Millionen Aktien.
Marktteilnehmer verwiesen aber auch auf Zurückhaltung vor der Bekanntgabe der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch nach Börsenschluss in Europa. Die Sitzung ist eine der am wenigsten vorhersehbaren seit Jahren. Ein erneuter Ölpreisschock und eine falkenhafte Fraktion unter den Notenbankern, die auf Zinserhöhungen drängt, prallen auf verhaltenere Inflationsdaten, die eher für eine Zinspause sprechen. Und an der Spitze der Behörde steht ein neuer Fed-Vorsitzender, der bislang keinerlei Hinweise darauf gegeben hat, zu welcher Seite er neigt.
Daneben gab die Berichtssaison den Takt vor. Für die Aktie von SIG ging es um 8,4 Prozent nach oben, nachdem für das erste Halbjahr operativ starke Zahlen vorgelegt wurden. Bei Sulzer (+7,6%) kam die Profitabilität in den ersten sechs Monaten des Jahres an der Börse gut an.
Die Aktien von Sika legten um 9,8 Prozent zu. Das Unternehmen hat für das erste Halbjahr Umsätze über den Schätzungen gemeldet und die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Das Management hob seine Erwartungen für das Umsatzwachstum für das Gesamtjahr in lokalen Währungen auf 3 bis 6 Prozent an, von zuvor 1 bis 4 Prozent. Die Prognose für die EBITDA-Marge für 2026 wurde dagegen leicht gesenkt. "Das gekürzte Margenziel, das nun dem Konsens entspricht, spiegelt wahrscheinlich die steigenden Inputkosten wie Energie wider und begrenzt die Anhebungen der Gewinnprognosen, die wir dennoch im niedrigen einstelligen Bereich sehen", hieß es von Vontobel.
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July 28, 2026 11:46 ET (15:46 GMT)
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