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Mittwoch, 29.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

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Dow Jones News
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(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA I

RWE hat nach einem ersten Halbjahr 2026 über den Markterwartungen die Ergebnisprognosen für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 angehoben. Wie der DAX-Konzern mitteilte, sieht er das bereinigte EBITDA in diesem Jahr nun bei 5,75 bis 6,35 Milliarden Euro nach bislang in Aussicht gestellten 5,2 bis 5,8 Milliarden. Das bereinigte Nettoergebnis soll in einer Spanne von 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro landen. Bisher hatte der Energieversorger hier mit 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro geplant. Für das bereinigte Nettoergebnis je Aktie stellt er nun 2,60 bis 3,30 (bisher 2,20 bis 2,90) Euro in Aussicht. Für das Geschäftsjahr 2027 lautet die neue Prognose nun auf ein bereinigtes EBITDA von 6,7 bis 7,3 (bisher 6,2 bis 6,8) Milliarden Euro, ein bereinigtes Nettoergebnis von 2,2 bis 2,7 (zuvor 1,9 bis 2,4) Milliarden sowie ein bereinigtes Nettoergebnis je Aktie von 2,80 bis 3,50 (bisher 2,70 bis 3,40) Euro. Für das erste Halbjahr wies RWE nach vorläufigen Berechnungen ein bereinigtes EBITDA von 3,011 Milliarden Euro, ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,257 Milliarden und ein bereinigtes Nettoergebnis je Aktie von 1,77 Euro aus. Damit übertraf der Essener Konzern nach eigenen Angaben die Erwartungen des Marktes. Insbesondere die Segmente Onshore/Solar, Energiehandel sowie Flexible Erzeugung hätten aufgrund einer starken operativen Performance ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielt und daneben von positiven Einmaleffekten profitiert. Für das zweite Halbjahr erwarte das Unternehmen zusätzlich positive Ergebnisbeiträge aus der aufgestockten Amprion-Beteiligung sowie höheren Commodity-Preisen. Die vollständigen Ergebnisse für das erste Halbjahr sollen am 13. August veröffentlicht werden.

TAGESTHEMA II

Die anstehende Sitzung der US-Notenbank ist eine der am wenigsten vorhersehbaren seit Jahren. Ein neuerlicher Ölpreisschock und eine falkenhafte Fraktion unter den Notenbankern, die auf Zinserhöhungen drängt, prallen auf verhaltenere Inflationsdaten, die eher für eine Zinspause sprechen. Und an der Spitze der Behörde steht ein neuer Vorsitzender, der bislang keinerlei Hinweise darauf gegeben hat, zu welcher Seite er neigt. Die Fed veröffentlicht ihre Zinsentscheidung am Mittwoch um 20.00 Uhr (MESZ), eine halbe Stunde später beginnt die Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh. Aktuell liegt das Leitzinsniveau bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Warsh hat in den vergangenen zwei Monaten wiederholt zugesagt, die Preisstabilität wiederherzustellen und Investoren den Zahn zu ziehen, die Fed habe sich stillschweigend mit einer höheren Inflation abgefunden. Wie das aktuelle Zinsniveau dieses Ziel erreichen soll, hat er jedoch nicht erläutert. Die Notenbanker, die für eine Zinserhöhung plädieren, treten besonders nachdrücklich auf. Einige von ihnen gelten als Kandidaten für eine Gegenstimme, sollte die Fed die Zinsen unverändert belassen. Einige einflussreiche Währungshüter deuteten bereits an, dass sie zwar zu einer Zinspause neigten, eine straffere Geldpolitik im weiteren Jahresverlauf jedoch unterstützen könnten. Eine Pause würde die Debatte somit womöglich nur in den September verschieben und wenig klären.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

AIRBUS (17:45h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

.                 PROG  PROG  PROG 
2. QUARTAL            2Q26  ggVj  Zahl   2Q25 
Umsatz             20.249  +26%  20  16.068 
EBIT bereinigt          2.187  +38%  20   1.580 
EBIT               2.168  +90%  20   1.144 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  1.589 +117%  20    732 
Ergebnis je Aktie         1,97 +112%  20   0,93 
Free Cashflow*           985   --  20  -1.300 
-*vor Kundenfinanzierungen 
 

DEUTSCHE BANK (7:00h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrags-Relation und Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                 PROG PROG PROG 
2. QUARTAL             2Q26 ggVj Zahl   2Q25 
Erträge              8.089  +4%  13  7.804 
-Investmentbank          2.891  +8%  13  2.687 
-Fixed Income & Currencies    2.399  +7%  12  2.247 
Aufwand-Ertrags-Relation      66,0  --  12   63,6 
Risikovorsorge           476 +13%  13   423 
Eigenkapitalrendite (RoTE)     9,5  --   9   10,1 
Ergebnis vor Steuern       2.272  -6%  13  2.421 
Ergebnis nach Steuern       1.625  -6%  12  1.733 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   1.577  -7%  12  1.687 
Ergebnis je Aktie verwässert    0,72 +49%   8   0,48 
 

PORSCHE AG (7:30h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Halbjahr ( Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Rendite in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                 PROG  PROG PROG 
1H                 1H26  ggVj Zahl  1H25 
Umsatz              17.118  -6%   8 18.157 
Operatives Ergebnis        1.229  +22%   7  1.007 
Operative Umsatzrendite       7,2   --  --   5,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    871  +20%   6   724 
Ergebnis je Vorzugsaktie      0,96  +20%   6  0,80 
Netto-Cashflow Automobile      893 +127%   3   394 
 

AUTO1 (7:30h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.            PROG PROG PROG 
2. QUARTAL        2Q26 ggVj Zahl 2Q25 
Umsatz         2.323 +18%   6 1.971 
Bruttogewinn       277 +20%   6  231 
EBITDA bereinigt      57 +35%   6  42 
EBITDA-Marge bereinigt  2,5  --   6  2,1 
Ergebnis nach Steuern   24 +54%   6  16 
 

Weitere Termine:

07:30 DE/Auto1 Group SE, Ergebnis 1H (14:00 Telefonkonferenz)

07:30 DE/Porsche AG, Ergebnis 1H (08:00 Analysten- und PK)

07:30 ES/Telefonica SA, Ergebnis 2Q

07:30 FR/Danone SA, Ergebnis 1H

07:30 DE/Befesa SA, Ergebnis 1H

07:45 IT/Eni SpA, Ergebnis 2Q

08:00 CH/Glencore plc, Production Report 1H

08:00 FR/Hermes International SCA, Ergebnis 1H

08:00 GB/Reckitt Benckiser Group plc, Ergebnis 1H

09:00 GB/Aston Martin Lagonda Global Holdings plc, Ergebnis 1H

12:00 IT/Intesa Sanpaolo SpA, Ergebnis 1H

13:00 US/Procter & Gamble Co, Ergebnis 4Q

17:45 FR/Vinci SA, Ergebnis 1H

17:45 NL/Airbus SE, Ergebnis 1H

17:50 IT/Pirelli & C. SpA, Ergebnis 1H

18:00 FR/L'Oreal SA, Ergebnis 1H

22:00 US/Meta Platforms Inc, Ergebnis 2Q

22:00 US/Starbucks Corp, Ergebnis 3Q

22:05 US/Microsoft Corp, Ergebnis 4Q

22:05 US/Qualcomm Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-DE 
  08:00 Import-/Exportpreise Juni 
     Importpreise 
     PROGNOSE: -0,3% gg Vm/+6,5% gg Vj 
     zuvor:  +0,7% gg Vm/+6,8% gg Vj 
 
-ES 
  09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q 
     PROGNOSE:  +0,6% gg Vq/+2,5% gg Vj 
     1. Quartal: +0,6% gg Vq/+2,7% gg Vj 
 
-US 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy 
     Information Administration (EIA) 
 
  20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung 
     Fed-Funds-Zielsatz 
     PROGNOSE: 3,50% bis 3,75% 
     zuvor:  3,50% bis 3,75% 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.478,00  -0,4 
E-Mini-Future S&P-500   7.460,00  -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 27.814,00  -0,4 
Topix (Tokio)       3.961,75  -0,1 
Hang-Seng (Hongk.)    25.646,18  +1,3 
Shanghai-Comp.       3.828,91  +0,4 
 
 
Dienstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        25.464,01  +0,4 
DAX-Future    25.610,00  +0,4 
MDAX       32.395,32  +0,9 
TecDAX       3.837,11  +0,7 
SDAX       18.352,55  +0,4 
Euro-Stoxx-50   6.289,51  +0,1 
Stoxx-50      5.439,22  +0,3 
XDAX       25.530,20  +0,3 
Dow-Jones     52.747,32  +1,0 
S&P-500      7.428,78  +0,2 
Nasdaq Composite 24.876,91  -0,2 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung an Europas Börsen rechnen Händler am Mittwoch. Die Nachrichtenlage sei fast identisch zum Vortag. KI-orientierte Werte sind weiter auf dem Rückzug, in Europa steht fast ausschließlich die Berichtssaison im Fokus, belasten dürfte derweil ein neuerlicher Anstieg im Ölpreis. Wegweisend wird am Abend die Zinsentscheidung der US-Notenbank sein. Die Mehrheit des Marktes rechnet mit unveränderten Sätzen. Klar im Fokus steht aber die Kommunikation der Fed über ihre künftige Zinsrichtung, denn der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh will keine vorausschauenden Aussagen mehr treffen. Dies dürfte am Markt viel Raum für Diskussionen geben und könnte für erhöhte Volatilität bei Anleiherenditen sorgen.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Rückblick: Gut behauptet - Mit Blick auf die Branchen stieg der Index der Konsumgüter in Europa um 2,4 Prozent und profitierte dabei von einem Plus von 8,0 Prozent bei Unilever nach der Bekanntgabe von Zahlen. Im Sektor der Technologiewerte fand weiter der Wechsel aus Hard- in Software statt. In Deutschland war das am Plus bei SAP von 5,3 Prozent abzulesen, während Infineon 6,1 Prozent tiefer schlossen. Der europäische Technologie-Index verlor 0,5 Prozent. Der Ölpreis gab weiter nach. Dies unterstützte die Risikobereitschaft der Anleger. Die Blicke waren zudem auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch nach Handelsschluss in Europa gerichtet. Als positiv für die Aktien von Safran (+2,9%) und auch MTU (+2,4%) im DAX werteten Händler die Quartalszahlen des französischen Luft- und Raumfahrtzulieferers. Bei Philips (-4,9%) belastete zum einen der Ausblick. Zudem kam es bei den Anlegern nicht gut an, dass das Medizintechnikunternehmen für das zweite Quartal einen Rückgang des Auftragseingangs gemeldet hat. Für die Aktie von SIG ging es um 8,4 Prozent nach oben, nachdem für das erste Halbjahr operativ starke Zahlen vorgelegt wurden. Bei Sulzer (+7,6%) kam die Profitabilität in den ersten sechs Monaten des Jahres an der Börse gut an. Sika legten um 9,8 Prozent zu. Das Unternehmen hat für das erste Halbjahr Umsätze über den Schätzungen gemeldet und die Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fester - Die Zweitquartalszahlen von Mercedes-Benz (+2,9%) hätten über dem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens gelegen, so Bernstein. Die Analysten hoben die Marge im Segment Car hervor, die mit 4 Prozent über dem Konsens von 3,5 und in der Mitte des Prognosekorridors von 3 bis 5 Prozent ausgefallen sei. Mercedes-Benz hat in den vergangenen Monaten zudem seinen Anteil am Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck (+3,8%) schrittweise reduziert und dadurch rund 1 Milliarde Euro erlöst. Nach dem bereits soliden Auftakt beschleunigte sich bei Bechtle (+14,8%) die Auftragsdynamik im zweiten Quartal weiter. Derweil trägt die Neupositionierung bei Teamviewer (+9,3%) erste Früchte. Die Zahlen offenbarten der DZ Bank zufolge die erwartete Umsatzdelle im zweiten Quartal. Doch Frühindikatoren wie der jährlich wiederkehrende Umsatz im Geschäft mit großen Unternehmenskunden mit plus 8,3 Prozent signalisierten eine bevorstehende Beschleunigung im zweiten Halbjahr.

XETRA-NACHBÖRSE

RWE wurden am Abend 2,8 Prozent höher getaxt, nachdem der Versorger seine Ergebnisprognosen angehoben hatte. Medios verloren 6,7 Prozent nach Senkung der Umsatzprognose.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Zweigeteilt hat sich die Wall Street am Dienstag gezeigt. Für den Dow-Jones-Index ging es deutlicher nach oben. Hier trieben vor allem die deutlichen Kursgewinne von Sherwin-Williams und Coca-Cola nach Quartalszahlen. Für die technologielastigen Nasdaq-Indizes ging es dagegen weiter nach unten. Die Verluste bei den Chip-Werten setzten sich fort. Marktteilnehmer verwiesen aber auch auf die im Wochenverlauf anstehenden Quartalsergebnisse von wichtigen Tech-Konzernen wie Meta Platforms, Qualcomm, Microsoft, Amazon und Apple. Hier dürften vor allem die Investitionen in den KI-Bereich im Fokus stehen, deren immer gewaltigere Ausmaße für zunehmende Bedenken am Markt sorgen. Es habe aber auch Zurückhaltung vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank geherrscht, die am Mittwoch veröffentlicht wird. Die Aktien von Nvidia erholten sich von anfänglichen Verlusten und stiegen um 0,3 Prozent. Dagegen ging es für die Titel von Advanced Micro Devices und Intel um 8,2 und 5,9 Prozent abwärts. Boeing verbesserten sich um 4,8 Prozent. Der Flugzeugbauer hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 24,56 Milliarden US-Dollar erzielt, 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz ist dabei in allen Sparten gestiegen. Die Paypal-Aktie gewann 4 Prozent. Die Ergebnisse für das zweite Quartal lagen über den Erwartungen der Analysten. Coca-Cola (+5%) hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet. Sherwin-Williams (+8,3%) hat seine Jahresprognose angehoben, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal höhere Gewinne und Umsätze verzeichnete. Der Farbenhersteller gewann Marktanteile hinzu und erhöhte die Preise.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      4,28 -0,05    4,32   4,26 
10 Jahre     4,60 -0,04    4,64   4,58 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt gaben erneut nach. Bei den zehnjährigen Papieren ging es um 4 Basispunkte auf 4,60 Prozent nach unten.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:07 
EUR/USD     1,1399  +0,1  0,0014     1,1385   1,1385 
EUR/JPY     186,26  -0,2  -0,3000    186,5600  186,5300 
EUR/CHF     0,9315  -0,1  -0,0012     0,9327   0,9318 
EUR/GBP     0,857  +0,0  0,0002     0,8568   0,8564 
USD/JPY     163,38  -0,3  -0,4400    163,8200  163,8300 
GBP/USD     1,3297  +0,1  0,0012     1,3285   1,3290 
USD/CNY      6,77  -0,0  -0,0010     6,7710   6,7710 
USD/CNH     6,7694  -0,0  -0,0007     6,7701   6,7714 
AUS/USD     0,6953  -0,3  -0,0020     0,6973   0,6966 
Bitcoin/USD 63.894,42  +0,1   39,84    63.854,58 63.288,84 
 

Der Dollar fiel zurück. Der Dollar-Index reduzierte sich um 0,3 Prozent. Der Fokus des Marktes liege vor allem auf der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, hieß es. Der Dollar könnte eine reflexartige Schwäche erleiden, falls die US-Notenbank die Zinsen unverändert lässt, schrieben die Strategen von TD Securities.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.029,62  +0,1   2,50    4.027,12 
Silber      57,72  +1,0   0,58      57,15 
Platin    1.595,99  -0,6   -8,95    1.604,94 
 

Der Goldpreis gab seine Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze reduzierte sich um 0,8 Prozent auf 4.044 Dollar und fiel wieder unter die Marke von 4.100 Dollar. Der Markt schaue vor allem auf die Aussagen des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh zur weiteren geldpolitischen Strategie der Notenbank, hieß es.

ÖL

ROHOEL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    81,90  +3,3   2,64      79,26 
Brent/ICE     87,1  +3,6   3,01      84,09 
 

Die Ölpreise gaben weiter nach. Ein Barrel der Sorte Brent reduzierte sich mit der andauernden Feuerpause im Iran-Krieg um 5,2 Prozent auf 83,77 Dollar. US-Präsident Donald Trump hatte Axios am Montag gesagt, er habe die Angriffe auf den Iran ausgesetzt, um Verhandlungen zu ermöglichen, könnte aber wieder zu erweiterten Militäraktionen zurückkehren, falls die Gespräche scheitern. Damit bleibe die Unsicherheit hoch, hieß es.

Im asiatisch dominierten frühen Handel am Mittwoch ziehen die Preise wieder kräftig an, nachdem der Iran im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte angegriffen hat. Die iranischen Raketen seien jedoch abgewehrt worden, so die US-Armee.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

BASF

wird im August ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro starten und im laufenden Quartal Anleihen und Darlehen mit einem Nominalvolumen von 1,6 Milliarden Euro vorfällig zurückzahlen.

DEUTSCHE BANK

verbuchte im zweiten Quartal einen Vorsteuergewinn von 2,68 Milliarden Euro, ein Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens mit 2,27 Milliarden gerechnet. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente die Bank 1,9 Milliarden Euro und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erträge legten um 9 Prozent auf 8,48 Milliarden Euro zu und fielen damit ebenfalls deutlich stärker aus als erwartet. Getragen wurde das Wachstum von der Investmentbank, die die Erträge um knapp ein Fünftel auf 3,2 Milliarden Euro steigerte. Die Bank legt ein neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro auf. Dies folge nach dem Abschluss des aktuellen Programms über 1 Milliarde Euro.

DWS

hat im zweiten Quartal mehr Kundengelder eingesammelt als erwartet. Dadurch legte auch das verwaltete Vermögen kräftig zu. Die Zahlen zum zweiten Quartal im Detail (in Millionen Euro, Verwaltetes Vermögen in Milliarden Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrags-Relation in Prozent, nach IFRS):

.               BERICHTET  PROG PROG 
2. QUARTAL         2Q26  ggVj  2Q26 ggVj 2Q25 
Erträge           773  +4%  784  +5%  746 
Aufwand-Ertrags-Relation  60,5   --  57,3  -- 59,2 
Nettomittelflüsse      24,8 +192%  15,6 +83%  8,5 
Verwaltetes Vermögen    1.190  +18% 1.137 +13% 1.010 
Ergebnis vor Steuern     305 +0,3%  335 +10%  304 
Ergebnis je Aktie      1,19  +11%  1,18 +10% 1,07 
 

KNORR-BREMSE

trennt sich von seinem Geschäft mit Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen für Züge. Wie der Konzern mitteilte, verkauft er den Geschäftsbereich namens Merak an OpenGate Capital. Einen Verkaufspreis nannte Knorr-Bremse nicht. Merak mit rund 1.500 Mitarbeitern wird dieses Jahr voraussichtlich einen Umsatz von 360 Millionen Euro erzielen.

KRONES

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 29, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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