Berlin (ots) -
Deutschland hat im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus Hubschrauber und Feuerlöschmaterial in den Südwesten Frankreichs entsandt. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Ländern steht auch Deutschland den Einsatzkräften zur Seite, die gegen die verheerenden Waldbrände in Frankreich und Spanien ankämpfen.
Europäische Solidarität in Aktion
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: "Europa ist am stärksten, wenn es zusammensteht. Das beweisen wir wieder einmal mit der überragenden Hilfe, die Frankreich und Spanien angesichts der verheerenden Waldbrände dort erreicht. Mein großer Dank gilt auch besonders Deutschland, der Bundeswehr und allen Einsatzkräften für ihre schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Das ist europäische Solidarität in Aktion."
Details zum deutschen Hilfsbeitrag
Die Bundeswehr hatte vorgestern zur Unterstützung der französischen Kräfte zwei CH-53-Transporthubschrauber sowie Löschgerät und weiteres Material zur Bekämpfung der Brände mittels eines A400M nach Frankreich verlegt. Konkret zur französischen Militärbasis Cazaux in die Nähe von Bordeaux, von dort aus werden sie für Löscharbeiten bei den Bränden in der Region Gironde und um Bordeaux eingesetzt.
EU-Katastrophenschutzverfahren
Bei Naturkatastrophen jeder Art können Länder weltweit über das EU-Katastrophenschutzverfahren (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/eu-civil-protection-mechanism_en) um Hilfe bitten. Diese Anfragen gehen im Krisenzentrum der Europäischen Kommission in Brüssel ein. Dort werden unter den 37 teilnehmenden Ländern Hilfsangebote koordiniert. Das umfasst Flugzeuge, Hubschrauber, Feuerwehrteams, Ausrüstung oder Experten, aber auch Notfallunterkünfte, medizinische Versorgung, Nahrung und alles, was Menschen in Notlagen sonst so brauchen. Die Europäische Kommission hilft über die Koordination hinaus auch bei der Finanzierung von Transport- und Einsatzkosten.
Angesichts der immer häufigen auftretenden Waldbrände hat die EU außerdem mit rescEU unter anderem eine strategische Reserve von 22 Löschflugzeugen und fünf Hubschraubern aufgebaut. Auf diese kann in besonderen Notfällen zusätzlich zurückgegriffen werden.
Weitere Informationen
Die Pressemitteilung (https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/mex_26_1693) zur europäischen Hilfe
Die Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums (https://www.bmvg.de/de/presse/bundeswehr-unterstuetzt-feuerloescharbeiten-frankreich-6138484)
Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/eu-civil-protection-mechanism_en?prefLang=de&etrans=de)
rescEU (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/resceu_en?prefLang=de&etrans=de)
Socialmedia-Post der Generaldirektion ECHO (https://www.instagram.com/reel/DbS5ezBs2Mt/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==)
Pressekontakt:
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Pressestelle Berlin
Unter den Linden 78
10117 Berlin
eMail: COMM-REP-DE-PRESS@ec.europa.eu
Original-Content von: Europäische Kommission, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/35368/6323654
Deutschland hat im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus Hubschrauber und Feuerlöschmaterial in den Südwesten Frankreichs entsandt. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Ländern steht auch Deutschland den Einsatzkräften zur Seite, die gegen die verheerenden Waldbrände in Frankreich und Spanien ankämpfen.
Europäische Solidarität in Aktion
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: "Europa ist am stärksten, wenn es zusammensteht. Das beweisen wir wieder einmal mit der überragenden Hilfe, die Frankreich und Spanien angesichts der verheerenden Waldbrände dort erreicht. Mein großer Dank gilt auch besonders Deutschland, der Bundeswehr und allen Einsatzkräften für ihre schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Das ist europäische Solidarität in Aktion."
Details zum deutschen Hilfsbeitrag
Die Bundeswehr hatte vorgestern zur Unterstützung der französischen Kräfte zwei CH-53-Transporthubschrauber sowie Löschgerät und weiteres Material zur Bekämpfung der Brände mittels eines A400M nach Frankreich verlegt. Konkret zur französischen Militärbasis Cazaux in die Nähe von Bordeaux, von dort aus werden sie für Löscharbeiten bei den Bränden in der Region Gironde und um Bordeaux eingesetzt.
EU-Katastrophenschutzverfahren
Bei Naturkatastrophen jeder Art können Länder weltweit über das EU-Katastrophenschutzverfahren (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/eu-civil-protection-mechanism_en) um Hilfe bitten. Diese Anfragen gehen im Krisenzentrum der Europäischen Kommission in Brüssel ein. Dort werden unter den 37 teilnehmenden Ländern Hilfsangebote koordiniert. Das umfasst Flugzeuge, Hubschrauber, Feuerwehrteams, Ausrüstung oder Experten, aber auch Notfallunterkünfte, medizinische Versorgung, Nahrung und alles, was Menschen in Notlagen sonst so brauchen. Die Europäische Kommission hilft über die Koordination hinaus auch bei der Finanzierung von Transport- und Einsatzkosten.
Angesichts der immer häufigen auftretenden Waldbrände hat die EU außerdem mit rescEU unter anderem eine strategische Reserve von 22 Löschflugzeugen und fünf Hubschraubern aufgebaut. Auf diese kann in besonderen Notfällen zusätzlich zurückgegriffen werden.
Weitere Informationen
Die Pressemitteilung (https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/mex_26_1693) zur europäischen Hilfe
Die Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums (https://www.bmvg.de/de/presse/bundeswehr-unterstuetzt-feuerloescharbeiten-frankreich-6138484)
Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/eu-civil-protection-mechanism_en?prefLang=de&etrans=de)
rescEU (https://civil-protection-humanitarian-aid.ec.europa.eu/what/civil-protection/resceu_en?prefLang=de&etrans=de)
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