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Vor China-Exportstopp: Firma könnte sich Zugriff auf 12-Mrd.-$-Chance sichern
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Die Federal Reserve hat ihren Leitzins trotz der Einwände von drei Ratsmitgliedern, die eine Erhöhung befürworteten, unverändert gelassen. Dieses Abstimmungsergebnis unterstrich, wie der Druck innerhalb der Zentralbank wächst, gegen die Inflation vorzugehen, die seit fünf Jahren über dem Zielwert der Fed von 2 Prozent liegt. Die Fed beließ ihren Leitzins mit einem Votum von 9 zu 3 in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Der geldpolitische Ausschuss veröffentlichte dieselbe Erklärung wie bereits im Juni, als die Zinsen ebenfalls unverändert gelassen wurden. Durch diese Entscheidung blieb das Versprechen von Fed-Chef Kevin Warsh, die Phase der über dem Ziel liegenden Inflation zu beenden, zum zweiten Mal in Folge nur ein Lippenbekenntnis und wurde nicht in die Tat umgesetzt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

ADIDAS (7:30h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Margen in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

PROG  PROG 
2. Quartal 2Q26     2Q26  ggVj  2Q25 
Umsatz         6.630  +11%  5.952 
Bruttomarge       51,2  --   51,7 
BetrBei der DWS (-3,7%) sei die starke Entwicklung des Verwalteten Vermögens untergraben worden von überraschend hohen Kosten und relativ geringen Performance Fees, so Metzler zu den Zweitquartalszahlen. Derweil hat der Finanzdienstleister MLP (+9,4%) das operative Ergebnis im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht. iebsergebnis     623  +14%   546 
Operative Marge     9,5  --   9,2 
Ergebnis vor Steuern   574  +18%   488 
Ergebnis nach Steuern  430  +15%   375 
Ergebnis je Aktie    2,40  +18%  2,03 
 

BMW (7:30h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                PROG  PROG PROG 
2. QUARTAL 2026         2Q26  ggVj Zahl   2Q25 
Umsatz Konzern         32.256 -4,9%  10  33.927 
-Automobile          27.874 -5,3%   8  29.443 
-Finanzdienstleistungen     9.911 -0,7%   9  9.978 
EBIT Konzern          1.609  -40%  10  2.661 
-Automobile            634  -60%   9  1.602 
EBIT-Marge Automobile       2,3   --  --   5,4 
EBIT Finanzdienstleistungen    603 +2,0%   9   591 
Ergebnis vor Steuern      1.667  -36%   7  2.614 
Ergebnis nach Steuern      1.177  -36%   8  1.842 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  1.113  -36%   8  1.752 
Ergebnis je Stammaktie      2,19  -23%   3   2,85 
 

SYMRISE (7:30h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Halbjahr (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, organisches Wachstum und Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.               PROG  PROG PROG 
1H               1H26  ggVj Zahl  1H25 
Umsatz            2.506  -2%  14 2.554 
Organische Umsatzentwicklung  1,2   --  12  3,1 
EBITDA             541  -2%  12  554 
EBITDA-Marge          21,6   --  12  21,7 
EBIT              391  -3%  11  403 
Ergebnis nach Steuern      262  -2%   9  268 
Ergebnis je Aktie       1,89  -2%  10  1,92 
 

AIXTRON (7:30h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.               PROG PROG PROG 
2. QUARTAL           2Q26 ggVj Zahl 2Q25 
Auftagseingang         186 +57%   6  119 
Umsatz             122 -11%   9  137 
EBIT               14 -41%   8  24 
EBIT-Marge            12  --   8  17 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  11 -43%   7  19 
Ergebnis je Aktie       0,11 -39%   7 0,18 
 

WACKER CHEMIE (7:00h)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das zweite Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

.            PROG PROG PROG 
2. QUARTAL       2Q26 ggVj Zahl  2Q25 
Umsatz         1.492  +6%   8 1.413 
EBITDA          172 +50%   9  114 
EBIT           48  --   5  -11 
Ergebnis nach Steuern   29  --   3  -19 
Ergebnis je Aktie    0,37  --   4 -0,49 
 

Weitere Termine:

07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev SA, Ergebnis 2Q

07:00 DE/Hella GmbH & Co KGaA, Ergebnis 1H

07:00 DE/Wacker Chemie AG, Ergebnis 2Q

07:00 LU/Arcelormittal SA, Ergebnis 1H

07:00 FR/Capgemini SA, Ergebnis 1H

07:00 FR/Renault SA, Ergebnis 1H

07:15 FR/Air France-KLM Group, Ergebnis 2Q

07:30 AT/Erste Group Bank AG, Ergebnis 1H

07:30 DE/Adidas AG, Ergebnis 1H (10:00 PK; 15:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Aixtron SE, Ergebnis 1H (15:00 Analystenkonferenz)

07:30 DE/BMW AG, Ergebnis 1H (08:30 PK; 10:15 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Symrise AG, Ergebnis 1H (10:00 PK; 14:00 Analystenkonferenz)

07:30 FR/Sanofi SA, Ergebnis 2Q

07:30 FR/Schneider Electric SE, Ergebnis 2Q

07:30 NL/ING Groep NV, Ergebnis 2Q

07:30 DE/Baader Bank AG, Ergebnis 1H

07:30 DE/Drägerwerk AG & Co KGaA, ausführliches Ergebnis 1H (15:00 Analystenkonferenz)

07:30 FR/Bouygues SA, Ergebnis 1H

07:30 KR/LG Electronics Inc, Ergebnis 2Q

08:00 AT/Verbund AG, Ergebnis 1H (09:00 PK)

08:00 DE/MTU Aero Engines AG, Ergebnis 1H (09:30 PK; 11:30 Analystenkonferenz)

08:00 DE/Munich Re, Naturkatastrophenbericht 1H

08:00 GB/Anglo American plc, Ergebnis 1H

08:00 GB/British American Tobacco plc (BAT), Ergebnis 1H

08:00 GB/Shell plc, Ergebnis 2Q

08:00 NL/Stellantis NV, Ergebnis 2Q (14:00 Analysten- und Pressekonferenz)

08:00 GB/Haleon plc, Ergebnis 1H

08:00 GB/Lloyds Banking Group plc, Ergebnis 1H

08:00 GB/London Stock Exchange Group plc (LSE), Ergebnis 1H

08:00 GB/Rolls-Royce plc, Ergebnis 1H

10:00 DE/Deutsche Bahn AG, Halbjahres-Pressekonferenz

10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Ergebnis 1H (16:00 Analystenkonferenz)

13:00 US/Mastercard Inc, Ergebnis 2Q

14:00 NL/Ferrari NV, Ergebnis 2Q

18:00 IT/Enel SpA, Ergebnis 1H

18:05 FR/Saint-Gobain SA, Ergebnis 1H

22:05 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 2Q

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 3Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Muehlbauer Holding:  1,50 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

-FR 
  07:30 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q 
     PROGNOSE:  +0,1% gg Vq 
     1. Quartal: -0,1% gg Vq 
 
-ES 
  09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) Juli 
     HVPI 
     PROGNOSE: +3,8% gg Vj 
     zuvor:  +3,6% gg Vj 
 
-DE 
  10:00 BIP (1. Veröffentlichung) Q2 
     kalender- und saisonbereinigt gg Vq 
     PROGNOSE:  +0,1% gg Vq 
     1. Quartal: +0,3% gg Vq 
     kalenderbereinigt gg Vj 
     PROGNOSE:  +0,6% gg Vj 
     1. Quartal: +0,4% gg Vj 
  14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Juli 
     PROGNOSE: +0,7% gg Vm/+2,7% gg Vj 
     zuvor:  -0,3% gg Vm/+2,3% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: +0,9% gg Vm/+2,8% gg Vj 
     zuvor:  -0,2% gg Vm/+2,4% gg Vj 
 
-IT 
  10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q 
     PROGNOSE:  0,0% gg Vq 
     3. Quartal: +0,3% gg Vq 
 
-EU 
  11:00 Arbeitsmarktdaten Juni 
     Eurozone Arbeitslosenquote 
     PROGNOSE: 6,2% 
     zuvor:  6,2% 
  11:00 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vq/+0,5% gg Vj 
     1. Quartal: 0,0% gg Vq/+0,3% gg Vj 
  11:00 Index Wirtschaftsstimmung Juli 
     Wirtschaftsstimmung Eurozone 
     PROGNOSE: 95,4 
     zuvor:  95,0 
     Industrievertrauen Eurozone 
     PROGNOSE: -7,0 
     zuvor: -  7,7 
     Verbrauchervertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:    -15,9 
     Vorabschätzung: -15,9 
     zuvor:     -17,7 
 
-GB 
  13:00 BoE, Ergebnis und Protokoll der Sitzung des geldpolitischen Rats 
     sowie geldpolitischer Bericht 
     Bank Rate 
     PROGNOSE: 3,75% 
     zuvor:  3,75% 
 
-US 
  14:30 BIP (1. Veröffentlichung) 2Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +1,8% gg Vq 
     1. Quartal: +2,1% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:  +4,0% gg Vq 
     1. Quartal: +3,6% gg Vq 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 2000.000 
     zuvor:  187.000 
  14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Juni 
     Ausgaben / Einkommen 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+0,3% gg Vm 
     zuvor:  +0,7% gg Vm/+0,7% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+3,7% gg Vj 
     zuvor:  +0,4% gg Vm/+4,1% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+3,3% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+3,4% gg Vj 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.470,00  -0,3 
E-Mini-Future S&P-500   7.367,75  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 27.479,25  +0,5 
Topix (Tokio)       3.956,63  -0,4 
Hang-Seng (Hongk.)    25.705,57  -0,4 
Shanghai-Comp.       3.779,85  -1,3 
 
Mittwoch: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        25.460,48  -0,0 
DAX-Future    25.552,00  -0,1 
MDAX       32.243,82  -0,5 
TecDAX       3.845,33  +0,2 
SDAX       18.564,98  +1,2 
Euro-Stoxx-50   6.248,84  -0,7 
Stoxx-50      5.412,07  -0,5 
XDAX       25.395,83  -0,3 
Dow-Jones     51.594,14  -2,2 
S&P-500      7.316,15  -1,5 
Nasdaq Composite 24.442,94  -1,7 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Börsen dürften zum Start in den Donnerstagshandel wenig verändert tendieren. Im Blick steht die Bilanzsaison mit Quartalsausweisen zahlreicher Unternehmen, darunter allein aus dem DAX Adidas und Heidelberg Materials. Airbus hat schon am Mittwoch nach Börsenschluss Zahlen vorgelegt. Zudem ist die Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Vorabend zu verdauen und der Kursrutsch der Tech-Werte geht weiter. Am Donnerstag wird die Bank of England das Ergebnis ihrer Zinssitzung bekanntgeben. Und nicht zuletzt werden die wichtigen Verbraucherpreise (CPI) aus Deutschland, Italien, Spanien und anderen Ländern Europas berichtet sowie die ersten Veröffentlichungen des BIP zum zweiten Quartal.

Rückblick: Schwächer - Vor allem die Berichtssaison machte die Kurse. Die neuerlichen Gefechte zwischen den USA und dem Iran und die in der Folge wieder kräftig steigenden Ölpreise sorgten allerdings für Gegenwind an den Börsen. Zudem wurde mit Spannung auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend gewartet. Die Mehrheit des Marktes rechnet mit einem unveränderten Zinsniveau. Daher stehen die Aussagen des neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh im Fokus. Für die Aktie der UBS ging es um 0,9 Prozent nach oben. Das besser als erwartet ausgefallene bereinigte Ergebnis für das zweite Quartal ist hauptsächlich auf die überdurchschnittliche Entwicklung des Aktienhandels in ihrer Investmentbank zurückzuführen, so Andreas Venditti von Vontobel. Kering schossen nach Zahlen um 16,9 Prozent nach oben, während Hermes 11 Prozent tiefer aus den Tag gingen. Bei Kering zeichnet sich der langersehnte Turnaround bei der Tochter Gucci ab. Die Aktie von Hermes fiel dagegen deutlich, obwohl der Luxuskonzern eine Beschleunigung des Umsatzwachstums verzeichnete. Einige Analysten verwiesen auf das Ausbleiben einer überzeugenden Erholung im wichtigen chinesischen Markt. Danone fielen um 2,3 Prozent trotz guten Wachstums der Absatzmenge. Allerdings hatte es beim Kurs hier schon viele Vorschusslorbeeren gegeben, hieß es.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Wenig verändert - Der DAX profitierte er vom Plus des Index-Schwergewichts Rheinmetall, dessen Aktien nach guten Zahlen um 6,1 Prozent zulegten. Gute Zahlen hat auch die Deutsche Bank (+1,1%) abgeliefert. Entscheidender Ertragstreiber war ein sehr starkes Investment Banking. Die bestätigte Prognose, die optimistischen Aussagen in der Telefonkonferenz und das neue Aktien-Rückkaufprogramm werteten die Analysten der DZ Bank als positive Signale. Die Analysten der Deutschen Bank bleiben derweil für die Aktie von BASF (+3,9%) konstruktiv gestimmt. Einer der drei Gründe der Analysten ist die attraktive Kapitalrückgabe an die Aktionäre von insgesamt 7,5 Prozent im Jahr. Mit dem andauernden Abverkauf der Chip-Werte schlossen Infineon 5,7 Prozent tiefer. In der zweiten Reihe legte unter anderem Krones (+3,3%) Zahlen vor. Der solide Auftragsbestand von 4,33 Milliarden Euro bietet hier eine hohe Planungssicherheit für das zweite Halbjahr für eine gute Kapazitätsauslastung, hieß es von der DZ Bank. Bei der DWS (-3,7%) sei die starke Entwicklung des Verwalteten Vermögens untergraben worden von überraschend hohen Kosten und relativ geringen Performance Fees, so Metzler zu den Zweitquartalszahlen. Derweil hat der Finanzdienstleister MLP (+9,4%) das operative Ergebnis im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Airbus-Aktie gab am Abend um knapp 2 Prozent nach in Reaktion auf die Zahlen des Luft- und Raumfahrtunternehmens.

USA - AKTIEN

Schwach - Die jüngste Eskalation im Iran-Krieg nährte Befürchtungen, dass der steigende Ölpreis die Inflation nach oben treiben und die US-Notenbank zu Zinserhöhungen veranlassen könnte. Dass die Fed die Zinsen am Mittwoch zunächst unverändert ließ, stützte nicht, zumal Fed-Chef Warsh die Entschlossenheit der Notenbank bekräftigte, die Inflation auf das Ziel von 2 Prozent zurückzuführen. Die Chip-Werte setzten ihre Abwärtstendenz nach einer leichten Erholung zu Handelsbeginn fort. So fielen die Aktien von Advanced Micro Devices um weitere 5,5 Prozent, für Intel ging es um 5,1 Prozent nach unten und Nvidia verloren 3,6 Prozent. Im Fokus standen zudem die Zahlen wichtiger US-Technologiekonzerne nach der Schlussglocke. Angekündigt waren Zahlen von unter anderem Meta Platforms, Microsoft und Qualcomm. Dabei standen vor allem die KI-Investitionen im Fokus. Mondelez International (+4%) hat nach einem Umsatzplus im zweiten Quartal seinen Ausblick angehoben. Seagate Technology hat im vierten Quartal dank eines KI-getriebenen Nachfrageschubs bei Datenspeichern einen höheren Gewinn erzielt. Die Aktie legte um 2,3 Prozent zu. Ford (+2,1%) hat den Ausblick angehoben, da der Konzern nun für dieses Jahr mit leicht höheren Preisen rechnet. Die Zahlen für das zweite Quartal fielen über den Erwartungen aus. Procter & Gamble (-1,9%) hat im vierten Quartal einen geringeren Gewinn verbucht, da höhere Kosten und schleppende Umsätze das Ergebnis belasteten. Der Konzern gab zudem einen schwachen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. GE HealthCare Technologies (+12,2%) hat dagegen im zweiten Quartal dank gestiegener Aufträge in allen Geschäftsbereichen einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- Tageshoch Tagestief 
2 Jahre      4,23 -0,04    4,34    4,22 
10 Jahre     4,62 +0,02    4,65    4,61 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt zeigten sich uneinheitlich. Im Zehnjahresbereich ging es um 2 Basispunkte auf 4,62 Prozent nach oben. Teilnehmer sprachen von Zurückhaltung vor dem US-Zinsentscheid.

DEVISENMARKT

DEVISEN      zuletzt +/- % +/- abs.  Schluss Vortag    Mi, 17:41 
EUR/USD       1,1455  -0,1  -0,0010      1,1465     1,1379 
EUR/JPY       187,28  -0,1  -0,1000     187,3800    186,4600 
EUR/CHF       0,9334  +0,1  0,0006      0,9328     0,9333 
EUR/GBP       0,8578  +0,0  0,0002      0,8576     0,8564 
USD/JPY       163,46  +0,1  0,0800     163,3800    163,8400 
GBP/USD       1,335  -0,1  -0,0019      1,3369     1,3284 
USD/CNY       6,7599  -0,1  -0,0062      6,7661     6,7661 
USD/CNH       6,7603  0,0  -0,0002      6,7605     6,7711 
AUS/USD       0,6953  -0,0  -0,0001      0,6954     0,6927 
Bitcoin/USD   63.874,40  +0,7  415,28    63.459,12    63.963,40 
 

Der Dollar legte nach den als "falkenhaft" interpretierten Aussagen der US-Notenbank im Anschluss an deren Zinsentscheid leicht zu.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle      zuletzt +/- % +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold       4.043,98  -0,5  -21,00     4.064,98 
Silber        57,22  -0,7   -0,42      57,64 
Platin      1.592,39  -1,2  -19,61     1.612,00 
 

Der Goldpreis gab leicht nach. Die Feinunze lag nur noch knapp über der Marke von 4.000 Dollar.

ÖL

ROHOEL       zuletzt +/- % +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex      84,66  +0,2   0,20      84,46 
Brent/ICE      90,75  +0,0   0,01      90,74 
 

Der Ölpreis legte mit den neuerlichen Kämpfen im Nahen Osten zu. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 7,9 Prozent auf 90,70 Dollar. "Die Entwicklungen sind ein Dämpfer für die Hoffnung auf eine schnelle Deeskalation am Persischen Golf", so die Analysten der ING. "Angesichts der zunehmenden Angriffe auf die saudische Ölinfrastruktur wächst eindeutig das Risiko länger andauernder Lieferunterbrechungen."

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

AIRBUS

hat im zweiten Quartal 2026 den Umsatz und das operative Ergebnis stärker gesteigert als am Markt erwartet, und unter dem Strich mehr als verdoppelt so viel verdient wie im Vorjahreszeitraum. Die Jahresprognose und das Ziel für die Flugzeugauslieferungen im Geschäftsjahr 2026 hat Luft-, Rüstungs- und Raumfahrtkonzern vor Kurzem bestätigt und sich neue Mittelfristziele für 2029 gesetzt. In den drei Monaten von April bis Juni steigerte Airbus den Umsatz um 28 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) legte um 54 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro zu. Der Nettogewinn sprang von 732 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,66 Milliarden Euro. Je Aktie verdiente Airbus 2,10 Euro nach 93 Cent. Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 20,2 Milliarden Euro, einem bereinigten EBIT von 2,19 Milliarden Euro und einem Konzerngewinn von 1,59 Milliarden bzw. 1,97 Euro je Aktie gerechnet.

HEIDELBERG MATERIALS

hat für das zweite Quartal folgende Zahlen vorgelegt (in Millionen Euro, Marge in Prozent):

.                   BERICHTET  PROG PROG 
2. QUARTAL              2Q26 ggVj  2Q26 ggVj  2Q25 
Umsatz               6.044  +6%  5.813  +2% 5.683 
Ergebnis laufendes Geschäft*    1.417  +3%  1.392  +1% 1.374 
Ergebnis laufendes Geschäft-Marge*  23,4  --  23,9  --  24,2 
Ergebnis laufendes Geschäft     1.086  +4%  1.058  +1% 1.048 

LUFTHANSA

hat ihr Angebot für eine Minderheitsbeteiligung an der staatlichen portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal am Mittwoch offiziell eingereicht. Bislang hatte der Frankfurter Airline-Konzern nur ein unverbindliches Angebot für den Anteil von 49,9 Prozent unterbreitet, den die portugiesische Regierung verkaufen möchte.

KION

hat im zweiten Quartal von einem starken Wachstum im Geschäft mit Automatisierungsdienstleistungen profitiert. Beim Ausblick für das Gesamtjahr grenzte der Logistikspezialist die Prognosespannen ein. Die Milliardenschwelle beim operativen Gewinn sieht er außer Reichweite. Die Zahlen zum zweiten Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

2. QUARTAL          2Q26 ggVj  2Q26 ggVj  2Q25 
Auftragseingang       2.809 -20% 2.779 -21% 3.500 
Umsatz            2.916  +8% 2.885  +7% 2.708 
EBIT bereinigt         224 +19%  221 +17%  189 
EBIT-Marge bereinigt      7,7  --  7,7  --  7,0 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 115 +22%  101  +7%   95 
Ergebnis je Aktie       0,86 +19%  0,77  +7%  0,72 

KNORR-BREMSE

ist nach deutlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen im zweiten Quartal 2026 zuversichtlicher für das Gesamtjahr geworden. Wie der Konzern mitteilte, plant er nun mit einem Umsatz von 8,1 bis 8,3 Milliarden Euro nach zuvor in Aussicht gestellten 8 bis 8,3 Milliarden. Die operative EBIT-Marge sieht Knorr-Bremse in diesem Jahr nun bei 14,0 bis 14,5 Prozent nach bislang rund 14 Prozent. Im abgelaufenen Quartal wuchs der Umsatz um 7,2 Prozent auf 2,143 Milliarden Euro. Das operative EBIT stieg auf 305 von 262 Millionen Euro, und die entsprechende Marge verbesserte sich auf 14,2 von 13,1 Prozent. Bei einem Periodenergebnis von rund 174,3 Millionen Euro stieg der Gewinn je Aktie auf 1,08 von 0,87 Euro. Den Auftragseingang gab Knorr-Bremse mit 2,202 (Vorjahr 2,108) Milliarden Euro an. Knorr-Bremse gab zudem neue mittelfristige Ziele für 2030 bekannt.

NEMETSCHEK

hat für das zweite Quartal folgende Zahlen vorgelegt (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

.                BERICHTET PROG PROG 
2.. QUARTAL          2Q26 ggVj 2Q26 ggVj 2Q25 
Umsatz             328  +13%  326 +12%  290 
EBITDA              99 +11%  103 +16%  89 
EBITDA-Marge          30,1  -- 31,4  -- 30,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  66 +26%  63 +21%  52 
Ergebnis je Aktie       0,57 +27% 0,54 +20% 0,45 

SILTRONIC

m zweiten Quartal sank der Umsatz zum Vorjahr auf 321,6 Millionen Euro von 329 Millionen. Mit 316 Millionen Euro hatten Analysten etwas weniger erwartet. Das EBITDA gab nach auf 69,4 Millionen Euro. Hier hatten Analysten 66 Millionen Euro erwartet. Die entsprechende Marge verschlechterte sich deutlich auf 21,6 Prozent von 26,3. Der EBIT-Verlust betrug 51,9 Millionen Euro nach einem kleinen Gewinn von 15 Millionen im Vorjahr, hier lag die Erwartung bei minus 64 Millionen. Nach Steuern lag der Verlust bei 63,2 Millionen (Vorjahr Gewinn 15) Millionen, je Aktie betrug er 1,71 Euro nach einem Gewinn von 0,38 Euro. Für die Ziele im Gesamtjahr sieht sich der Münchener Wafer-Hersteller auf Kurs, ist aber etwas optimistischer beim Umsatz.

BBVA

hat Gonzalo Rodriguez zum neuen Finanzchef ernannt. Rodriguez ist derzeit Leiter des Privatkundengeschäfts im spanischen Geschäft. Er ersetzt Luisa Gomez Bravo im Zuge einer umfassenden Umstrukturierung des Führungsteams.

PIRELLI

hat seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt, nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr einen höheren Nettogewinn und einen leicht geringeren Umsatz gemeldet hat.

META

meldete für das zweite Quartal einen Rekordumsatz, der Gewinn verfehlte jedoch die Erwartungen des Markts. Zudem rückten eine Aktualisierung der KI-Ausgabenpläne des Unternehmens und der Rückgang des freien Cashflows auf weniger als 1 Milliarde US-Dollar die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur stärker in den Fokus.

MICROSOFT

Der Umsatz von Microsoft stieg im Ende Juni abgelaufenen Quartal um 18 Prozent auf 90 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich das Wachstum der KI-Umsätze des Unternehmens beschleunigt und dass es weiterhin in Rechenzentren investieren wird. Der Nettogewinn stieg um 31 Prozent auf 35,8 Milliarden Dollar. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Wall Street, laut einem Durchschnitt von Dutzenden von Analysten, die von Factset befragt wurden.

SAMSUNG ELECTRONICS

Der Nettogewinn im zweiten Quartal Juni erreichte einen Rekordwert von 71,625 Billionen Won, was 49,64 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies ist ein Anstieg von fast 1.300 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Wert übertraf die von Factset ermittelte Konsenserwartung von 70,170 Billionen Won. Der Umsatz hat sich mit einem Rekordwert von 171,500 Billionen Won mehr als verdoppelt, während der Betriebsgewinn um das 19-fache auf einen Rekordwert von 89,492 Billionen Won anstieg. Beide Kennzahlen entsprachen weitgehend den vorläufigen Schätzungen des Unternehmens.

HNWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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