DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Deutscher Einzelhandel verbucht reales Umsatzminus im Juni
Die Umsätze im deutschen Einzelhandel haben sich im Juni schwächer entwickelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, fielen die Umsätze real um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten nur ein reales Minus von 0,2 Prozent erwartet. Nominal gab es einen Rückgang von 1,2 Prozent. Für den Mai wurde der monatliche Zuwachs nach Revision der vorläufigen Ergebnisse auf real 1,2 Prozent (zunächst: plus 1,1 Prozent) korrigiert, während die nominalen Umsätze mit einem Anstieg um 1,0 Prozent bestätigt wurden.
Fed-Chef Warsh bringt weniger Fed-Sitzungen ins Spiel - Kreise
Der Chairman der US-Notenbank Federal Reserve, Kevin Warsh, soll offenbar diese Woche gegenüber Kollegen die Aussicht auf weniger häufigere Fed-Sitzungen ins Spiel gebracht haben. Dies sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen und fügten an, das wäre dann eine erhebliche Änderung der Abläufe. Warsh leitete vergangene Woche seine zweite Sitzung des 12-köpfigen Offenmarktausschusses der Fed (FOMC). Dieser tritt achtmal im Jahr in Washington zusammen, um über die US-Leitzinsen zu entscheiden.
Japan und USA stützen Yen mit gemeinsamer Intervention
Das japanische Finanzministerium hat in Abstimmung mit dem US-Finanzministerium am Freitag (US-Ortszeit) am Devisenmarkt interveniert, um den Yen zu kaufen. Dies gab die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama bekannt. Das japanische Finanzministerium stehe in engem Kontakt mit dem US-Finanzministerium und werde nicht zögern, gemeinsam mit diesem erneut zu intervenieren, sagte sie. Es ist die erste gemeinsame Intervention zur Stärkung der Währung seit 1998. Der Yen befindet sich auf einem Abwärtstrend und hatte Ende letzten Monats ein 40-Jahrestief gegenüber dem Dollar erreicht.
Trump kehrt beim Iran zur Diplomatie zurück
Nach tagelangen Drohungen mit einer neuen Offensive gegen den Iran versucht US-Präsident Donald Trump erneut, durch Diplomatie zu erreichen, was ihm durch Krieg bisher nicht gelungen ist. Trump sagte Reportern am Sonntag, dass die USA ab Montagnachmittag Gespräche aufnehmen würden. Er sei bereit gewesen, den größten militärischen Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg zu starten, sei jedoch von US-Verbündeten davon abgebracht worden. "Wir waren alle startklar, aber als die Verbündeten baten, es abzublasen, muss man gewissermaßen sagen: "Nun, mal sehen", sagte er.
Trump: USA setzen Angriff auf Iran vorerst aus
US-Präsident Donald Trump hat am Samstag erklärt, er habe zugestimmt, von neuen Angriffen auf den Iran vorerst abzusehen, auch wenn beide Seiten sich weiterhin gegenseitig drohen und widersprüchliche Angaben machen. In einem Beitrag auf Truth Social schrieb Trump, die Vereinigten Staaten seien "gefechtsbereit und gewillt, gegen die Islamische Republik Iran mit einem Ausmaß an militärischem Terror, Stärke und Macht vorzugehen, wie man es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hat".
18 Tote bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen - Agentur
Am Sonntag sind laut einem Agenturbericht seit dem Morgengrauen bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen mindestens 18 Palästinenser getötet worden, obwohl Fortschritte bei den Bemühungen zur Umsetzung eines Waffenstillstandsabkommens bekanntgegeben worden waren. Mahmoud Basal, Sprecher des Zivilschutzes in Gaza, sagte der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, dass israelische Drohnen und Hubschrauber seit den frühen Morgenstunden mehr als zehn Luftangriffe in verschiedenen Teilen der Enklave durchgeführt hätten. Die Angriffe richteten sich gegen Wohnungen, Zelte von Vertriebenen, zivile Fahrzeuge und Menschenansammlungen.
Opec und Verbündete erhöhen Ölförderungen zum sechsten Mal in Folge
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und mit ihr verbündete Saaten haben seine weitere Steigerung der Ölförderung beschlossen. Sieben Mitglieder der Opec+ kündigten am Sonntag an, dass die Förderung im September um rund 188.000 Barrel pro Tag anheben werden. Damit steigt die Ölförderung den sechsten Monat in Folge. An der Steigerung beteiligen sich die Länder Saudi-Arabien, das de facto die Führung der Gruppe innehat, sowie Russland, der Irak, Kuwait, Algerien, Kasachstan und Oman. Die Erhöhung im September schließt die schrittweise Rücknahme freiwilliger Förderkürzungen im Umfang von 1,65 Millionen Barrel pro Tag ab, die ursprünglich 2023 vereinbart worden waren.
+++ Konjunkturdaten +++
Japan/Kfz-Absatz Juli +9,7% gg Vorjahr
DJG/DJN/apo
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August 03, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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