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Millennial Potash treibt das Banio-Projekt in Gabun voran: 6,01 Mrd. Tonnen Kali-Ressourcen, laufende Machbarkeitsstudien und eine strategische Atlantiklage eröffnen neue globale Lieferoptionen.
Liebe Leserinnen und Leser,
die globale Düngemittelversorgung ist zu einer strategischen Frage geworden. Eine wachsende Weltbevölkerung, begrenzte Ackerflächen und störungsanfällige Lieferketten erhöhen den Druck, landwirtschaftliche Flächen dauerhaft produktiv zu halten.
Dabei erfüllen Stickstoff, Phosphat und Kali unterschiedliche Aufgaben. Stickstoff fördert vor allem das Pflanzenwachstum, Phosphat unterstützt Energiehaushalt und Wurzelbildung, während Kalium Ertrag, Wasserhaushalt und Widerstandsfähigkeit vieler Kulturen stärkt. Keiner dieser Pflanzennährstoffe lässt sich beliebig durch einen anderen ersetzen.
Geopolitische Spannungen rund um wichtige Handelsrouten treffen vor allem Erdgas, Ammoniak, Harnstoff und andere Stickstoffprodukte. Der Kalimarkt besitzt jedoch ein eigenes strukturelles Risiko: Ein großer Teil der weltweiten Produktion und Exporte konzentriert sich auf nur wenige Länder.
Genau hier setzt die Entwicklungsstory von Millennial Potash Corp. (TSX-V: MLP; OTCQB: MLPNF; FSE: X0D; ISIN CA60041F1018; WKN A3DXEK) an. Das Unternehmen entwickelt mit Banio in Gabun ein groß dimensioniertes Kali-Entwicklungsprojekt, das Ressourcengröße, laufende Machbarkeitsarbeiten und eine strategisch interessante Atlantiklage verbindet.
Düngemittel: Die unsichtbare Grundlage der globalen Ernährung

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- Im Auftrag von Millennial Potash (WKN A3DXEK) -
Bitte beachten Sie unbedingt die Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende
Kali ist kein kurzfristiges Modemetall, sondern ein Grundstoff der Landwirtschaft. Rund 95% der weltweiten Kalinutzung entfallen auf Düngemittel. Kalium unterstützt die Regulierung des Wasserhaushalts, die Widerstandsfähigkeit gegen Stress sowie Qualität und Ertrag vieler Nutzpflanzen.
Der Markt ist zugleich stark konzentriert. Nach Angaben von Natural Resources Canada lag die weltweite Kaliproduktion 2024 bei rund 76,1 Mio. Tonnen MOP. Kanada, Russland und Belarus stellten zusammen etwa 70,5% der Produktion, bei den weltweiten Exporten war die Konzentration noch höher.
- Stickstoff: zentral für das vegetative Wachstum von Pflanzen.
- Phosphat: wichtig für Energieübertragung, Wurzelbildung und Pflanzenentwicklung.
- Kali: unterstützt Ertrag, Wasserhaushalt, Widerstandsfähigkeit und Pflanzenqualität.
In der Landwirtschaft werden diese Komponenten häufig als NPK-Dünger kombiniert. Austauschbar sind sie dennoch nicht. Fehlt Kalium, kann mehr Stickstoff dessen Funktion nicht ersetzen. Fehlt Phosphat, löst zusätzlicher Harnstoff das Problem ebenfalls nicht.
Damit ist Kali ein Produktionsmittel der globalen Nahrungsmittelversorgung - und die Diversifizierung verlässlicher Bezugsquellen gewinnt an strategischer Bedeutung.
Kali besitzt ein eigenes Lieferkettenrisiko
Die Straße von Hormus verdeutlicht, wie schnell Energie- und Düngemittelströme unter Druck geraten können. Für Kali ist die Meerenge zwar weniger unmittelbar relevant als für LNG, Ammoniak oder Harnstoff. Das Versorgungsrisiko des Kalimarkts entsteht vielmehr durch die starke geografische Konzentration der Förderung und des Exports.
Kanada ist der mit Abstand größte Produzent. Russland und Belarus nehmen ebenfalls Schlüsselpositionen ein. Handelsbeschränkungen, Sanktionen, Logistikprobleme oder politische Spannungen können deshalb Preise und Verfügbarkeiten spürbar beeinflussen.
Die Erfahrungen seit 2021 zeigen zugleich, dass Kali selbst in geopolitisch angespannten Phasen weiter gehandelt wird. Landwirtschaftliche Nachfrage lässt sich nur begrenzt aufschieben, Lieferketten werden angepasst, aber nicht bedeutungslos.
Große Agrarmärkte wie Brasilien, die USA, China und Indien sind daher auf stabile Importe und mehrere Beschaffungswege angewiesen. Neue Projekte außerhalb der traditionellen Förderzentren können langfristig zur breiteren Aufstellung des Angebots beitragen.
Für Banio liegt darin die strategische Chance: Das Projekt könnte - bei erfolgreicher technischer, genehmigungsseitiger und finanzieller Umsetzung - eine zusätzliche Lieferoption an der Atlantikküste Zentralafrikas eröffnen.
Banio verbindet Größe mit wachsender Projektreife
Millennial Potash entwickelt das Banio-Projekt im Süden Gabuns. Die im Dezember 2025 eingereichte, NI-43-101-konforme Mineralressourcenschätzung für den North Target besitzt einen Stichtag vom 11. November 2025 und weist insgesamt rund 6,01 Mrd. Tonnen Mineralressourcen aus.
Die Ressource setzt sich zusammen aus:
• 648,19 Mio. Tonnen gemessenen Mineralressourcen mit 15,72% KCl,
• 1,805 Mrd. Tonnen angezeigten Mineralressourcen mit 15,57% KCl sowie
• 3,559 Mrd. Tonnen vermuteten Mineralressourcen mit 15,61% KCl.
Gemessene und angezeigte Mineralressourcen summieren sich damit auf rund 2,453 Mrd. Tonnen mit durchschnittlich 15,61% KCl. Mineralressourcen sind jedoch keine Mineralreserven und belegen noch keine wirtschaftliche Abbauwürdigkeit.
Seit April 2026 hält Millennial Potash 80% an Equatorial Potash. Diese Gesellschaft hält über ihre gabunische Tochter Mayumba Potasse 100% am Banio-Projekt. Nach Fertigstellung und Einreichung der DFS sowie weiteren vertraglich vorgesehenen Bar- und Aktienzahlungen besteht ein klar definierter Weg zum Erwerb der verbleibenden 20%.
Damit ist Banio nicht mehr nur eine frühe Explorations-Story. Die große Ressourcengrundlage, die laufende DFS und ESIA, das neue Bohrprogramm und der höhere Projektanteil verschieben den Schwerpunkt zunehmend in Richtung technischer Projektentwicklung.
Für das Management und potenzielle strategische Partner werden nun vor allem belastbare technische Parameter, Infrastruktur, Genehmigungen, Finanzierung und ein realistischer Baupfad entscheidend.

Quelle: Unternehmenspräsentation Millennial Potash
Warum Gabun? Die Atlantiklage eröffnet strategische Optionen
Eine große Ressource allein reicht im Bergbau nicht aus. Energie, Wasser, Prozessführung, Genehmigungen, Finanzierung, Straßen und Hafenanbindung bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt später wettbewerbsfähig betrieben werden kann.
Banio liegt im Süden Gabuns im westlichen Teil des Congo Evaporite Basin. Das Kerngebiet befindet sich rund 50 Kilometer südlich von Mayumba. Die 2026 erteilte Haute-Banio-Lizenz umfasst 261,39 km² und erweitert die gesamte Projektfläche auf nahezu 1.500 km² Teile der Lizenz reichen bis an die Küste. Diese Lage unterscheidet Banio von vielen weit im Landesinneren gelegenen Kaliprojekten.
Das PEA-Konzept von 2024 sieht vor, die am Bohrfeld gewonnene Sole über eine rund 60 Kilometer lange Pipeline zu einer Aufbereitungsanlage im Raum Mayumba zu transportieren. Dieses Konzept wird im Rahmen der DFS weiterentwickelt und optimiert.
Für den Export werden derzeit mehrere Hafenoptionen geprüft. Dazu zählen der Mangali-Hafen nördlich von Mayumba sowie ein möglicher, näher am Projekt gelegener Massenguthafen.
Bei erfolgreicher Genehmigung, Finanzierung und Umsetzung könnte die Atlantiklage den Zugang zu Westafrika, Brasilien, Europa, der US-Ostküste und weiteren internationalen Absatzmärkten erleichtern.
Brasilien zählt zu den weltweit größten Kali-Importmärkten. Gleichzeitig wächst in Afrika der Bedarf an Düngemitteln, während der Kontinent bislang nur einen kleinen Teil seines Kali-Bedarfs aus eigener Produktion deckt.
Entscheidend bleibt deshalb nicht nur die Entfernung zum Meer, sondern eine belastbare Gesamtlösung aus Pipeline, Aufbereitung, Energieversorgung, Hafen, Transport und Abnahme.
Genau diese Fragen werden derzeit in den technischen Studien untersucht - und können bei positiven Ergebnissen zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal von Banio werden.
Millennial Potash berichtet parallel über laufende Gespräche mit Hafenentwicklern, Infrastrukturpartnern und internationalen Finanzierungsinstitutionen. Konkrete Bau- oder Finanzierungszusagen für die Mine bestehen daraus jedoch noch nicht.
Die Atlantiklage ist somit eine aussichtsreiche strategische Option, deren wirtschaftlicher Wert mit Abschluss der DFS wesentlich klarer werden soll.
6,01 Milliarden Tonnen Mineralressourcen - und weiteres Explorationspotenzial
Die aktuelle Mineralressourcenschätzung betrifft den nördlichen Projektbereich und deckt nach Unternehmensangaben nur etwa 5% der gesamten Lizenzfläche ab. Das ist ein wesentlicher Teil der Wachstumsperspektive, zugleich aber kein Beleg dafür, dass sich die Ressource proportional über die gesamte Fläche fortsetzt.
Die Ressourcenschätzung stützt sich auf die Bohrungen BA-001 bis BA-004, seismische Daten und das geologische Modell des flach lagernden Evaporitbeckens. Dieses Modell ermöglicht eine Interpretation der Kalihorizonte zwischen den Bohrungen, bleibt jedoch an die üblichen Unsicherheiten einer Mineralressourcenschätzung gebunden.
Frühere Bohrungen durchschnitten lokal kaliführende Abfolgen von mehr als 100 Metern kumulativer Mächtigkeit. Das laufende Phase-3-Programm soll nun prüfen, ob sich die Mineralisierung südlich und westlich der bestehenden Ressource fortsetzt.
Mächtige, flach lagernde Kalihorizonte können für Lösungsbergbau grundsätzlich günstig sein. Ob die einzelnen Lagerstättenbereiche technisch und wirtschaftlich geeignet sind, hängt jedoch unter anderem von Mineralogie, Auflösungsverhalten, Kavernenstabilität, Wasser- und Energiebedarf sowie Prozessausbeute ab.

Quelle: Unternehmenspräsentation Millennial Potash
Phase 3, DFS und ESIA: Jetzt zählen die nächsten belastbaren Daten
Das im Mai 2026 gestartete Phase-3-Bohrprogramm umfasst vier kalispezifische Bohrlöcher über zusammen rund 4.000 Metern. Die Bohrungen liegen südlich und westlich der bisherigen Ressource; zwei Bohrstellen befinden sich auf der neuen Haute-Banio-Lizenz.
Der Abschluss des Programms ist nach Unternehmensplanung für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Anschließend soll eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung erstellt und in die laufende DFS integriert werden.
Parallel bearbeitet ERCOSPLAN die Definitive Feasibility Study. Die DFS bewertet als Basisszenario eine mögliche Produktion von 800.000 Tonnen granuliertem Muriate of Potash (gMOP) pro Jahr und untersucht zusätzlich höhere Produktionsraten.
Die wichtigsten laufenden Arbeitspakete umfassen:
• Auflösungs- und Kriechtests zur Beurteilung von Gewinnungsrate und Kavernenstabilität,
• hydrogeologische Untersuchungen, Prozess- und Energievarianten sowie Kalt- und Heißlaugung,
• Standort-, Pipeline-, Aufbereitungs- und Hafenoptionen sowie die parallellaufende Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (ESIA).
DFS und ESIA sollen nach Unternehmensplanung bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Die Arbeiten sollen einen Antrag auf eine Bergbaulizenz unterstützen, den das Unternehmen nach aktueller Planung Anfang 2027 einreichen will.
Die PEA liefert starke Eckdaten - bleibt aber ein vorläufiges Modell
Die vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) von 2024 modelliert ein Basisszenario von 800.000 Tonnen gMOP pro Jahr über eine Laufzeit von 25 Jahren. Wichtig: Die Studie basiert auf der damaligen, deutlich kleineren Ressourcenschätzung von 657 Mio. Tonnen angezeigten und 1,159 Mrd. Tonnen vermuteten Mineralressourcen - nicht auf der Ressource von 2025.
Für das 800.000-Tonnen-Szenario weist die PEA einen nachsteuerlichen Kapitalwert NPV(10) von 1,071 Mrd. USD, eine nachsteuerliche interne Rendite von 32,6%, anfängliche Investitionen von 480 Mio. USD und modellierte Betriebskosten von 61 USD je Tonne gMOP aus. Zugrunde liegt ein langfristiger durchschnittlicher gMOP-Preis von 387 USD je Tonne.
Diese Kennzahlen sind attraktiv, dürfen aber nicht mit garantierten Projektwerten verwechselt werden. Die PEA ist vorläufig, enthält vermutete Mineralressourcen und berücksichtigt zahlreiche Annahmen zu Preisen, Ausbeuten, Steuern, Royalties, Logistik, Bau, Finanzierung und Zeitplan.

Quelle: Unternehmenspräsentation Millennial Potash
Die 61 USD je Tonne sind modellierte Betriebskosten und keine vollständige Gewinnschwelle. Für die tatsächliche Wirtschaftlichkeit zählen zusätzlich Transport, Royalties, Steuern, nachhaltige Investitionen, Finanzierungskosten und die endgültige Infrastrukturkonfiguration.
Die DFS soll die technische Planung und die Kostenschätzungen auf ein deutlich belastbareres Niveau heben. Erst danach lässt sich beurteilen, wie robust Banio bei unterschiedlichen Kali-Preisen und Finanzierungskonditionen tatsächlich wäre.
Neues Angebot bleibt knapp - Jansen zeigt die hohen Eintrittsbarrieren
Der weltweite Kalimarkt wächst langfristig mit Landwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung und dem Bedarf an höheren Flächenerträgen. Gleichzeitig können große neue Projekte das Angebot und damit die Preisbildung beeinflussen.
BHP entwickelt mit Jansen in Saskatchewan das bedeutendste neue Großprojekt. Nach den jüngsten BHP-Angaben werden für Stage 1 Investitionen von 8,4 Mrd. USD und eine Kapazität von rund 4,15 Mio. Tonnen pro Jahr erwartet. Die erste Produktion ist für Mitte 2027 vorgesehen. Stage 2 wird mit 6,9 Mrd. USD veranschlagt und soll weitere 4,36 Mio. Tonnen pro Jahr liefern. Nach vollständigem Hochlauf beider Stufen wären rund 8,5 Mio. Tonnen Jahreskapazität möglich.
Jansen ist für den Markt relevant, zeigt aber zugleich, wie kapital- und zeitintensiv der Aufbau großer neuer Kalikapazitäten ist. Kostensteigerungen und lange Entwicklungszeiten sind auch bei einem der weltweit größten Bergbaukonzerne nicht ausgeschlossen.
Die niedrigere in der PEA modellierte Anfangsinvestition und die Atlantiklage sind für Banio interessante Ausgangspunkte, müssen aber durch die DFS, Genehmigungen, Finanzierung und die tatsächliche Umsetzung bestätigt werden. Dass neue Minen selten und langsam entstehen, unterstützt zugleich die strategische Bedeutung fortgeschrittener Entwicklungsprojekte mit großer Ressourcengrundlage.

Quelle: Unternehmenspräsentation Millennial Potash
Lösungsbergbau: Bewährtes Verfahren, projektspezifische Prüfung
Banio soll nach dem bisherigen Konzept im Lösungsbergbau entwickelt werden. Das Verfahren ist industriell etabliert und wird unter anderem in Kanada und Deutschland eingesetzt.
Anders als beim konventionellen Untertagebau wird die Lagerstätte über Bohrungen erschlossen. Wasser beziehungsweise Prozesssole löst die kalihaltigen Mineralien unter Tage, die angereicherte Sole wird anschließend an die Oberfläche gefördert und aufbereitet.
Das vereinfachte Prozessprinzip lautet:
1. Bohrungen erschließen die geeigneten Kalihorizonte.
2. Wasser oder Prozesssole wird nach einem technisch definierten Laugungskonzept eingebracht.
3. Die kaliumhaltigen Mineralien gehen in Lösung.
4. Die angereicherte Sole wird an die Oberfläche zurückgepumpt.
5. In der Aufbereitung werden MOP und mögliche Nebenprodukte aus der Sole gewonnen.

Beim Lösungsbergbau wird die Lagerstätte über Bohrungen erschlossen, statt einen klassischen Untertagebetrieb mit Schächten aufzubauen. Quelle: Unternehmenspräsentation Millennial Potash
Mögliche Vorteile sind eine geringere untertägige Infrastruktur und eine modulare Erschließung über Kavernen. Diese Vorteile sind jedoch standortabhängig und dürfen nicht als bereits erwiesene Eigenschaften von Banio verstanden werden.
Für Banio werden derzeit insbesondere folgende Punkte untersucht:
• Auflösungsgeschwindigkeit und Chemie der entstehenden Sole,
• Kriechverhalten, Kavernenstabilität, Hydrogeologie und Bohrlochdesign,
• Energie- und Wasserbedarf, Prozessausbeute sowie Standort der Aufbereitung und Hafenanbindung.
Warum Banio heute deutlich weiter ist als noch vor zwei Jahren
Die positive Investmentstory beruht nicht allein auf der Größe der Ressource. Seit der PEA von 2024 hat das Unternehmen mehrere konkrete Entwicklungsschritte erreicht.
Zu den wichtigsten Fortschritten zählen:
• der Ausbau auf rund 6,01 Mrd. Tonnen berichtete Mineralressourcen und die erstmalige Ausweisung gemessener Ressourcen,
• der auf 80% erhöhte Anteil an Equatorial Potash mit vertraglich definiertem Weg zu 100%,
• die laufende DFS und ESIA sowie das Phase-3-Bohrprogramm mit einer geplanten aktualisierten Ressourcenschätzung,
• bis zu 3 Mio. USD Projektentwicklungsfinanzierung der U.S. International Development Finance Corporation für die Machbarkeitsarbeiten,
• Bruttoerlöse von insgesamt rund 18,29 Mio. CAD aus der im Januar 2026 abgeschlossenen Finanzierung und die Unternehmensangabe, für DFS und ESIA ausreichend finanziert zu sein,
• der Besuch des gabunischen Bergbauministers und weiterer Regierungsvertreter am 5. und 6. Juli 2026 sowie die vom Unternehmen berichtete Unterstützung für Projekt- und Infrastrukturentwicklung.
Die DFC-Unterstützung ist ein starkes institutionelles Signal, stellt jedoch keine Zusage zur Finanzierung des späteren Minenbaus dar. Auch die politische Unterstützung ersetzt keine Genehmigung, Infrastrukturfinanzierung oder Bauentscheidung.

Die nächsten Werttreiber liegen in Machbarkeit, Finanzierung und Hafenentwicklung - genau dort bleiben aber auch die zentralen Projektrisiken. Quelle: Unternehmenspräsentation Millennial Potash
Die entscheidenden nächsten Schritte
In den kommenden Monaten richtet sich der Blick vor allem auf Ergebnisse aus dem Phase-3-Bohrprogramm, die aktualisierte Ressourcenschätzung und den Abschluss von DFS und ESIA.
Gleichzeitig müssen Hafen- und Energieoptionen konkretisiert, Genehmigungen vorbereitet und eine tragfähige Projektfinanzierung entwickelt werden. Erst das Zusammenspiel dieser Bausteine kann die Grundlage für eine Bauentscheidung schaffen.
Bis dahin bleibt Banio ein spekulatives Entwicklungsprojekt: Es bestehen noch keine Mineralreserven, keine abgeschlossene DFS, keine endgültige Projektfinanzierung, keine Bergbaulizenz und keine Bauentscheidung.
Die Ausgangslage hat sich dennoch sichtbar verbessert. Millennial Potash verfügt über eine außergewöhnlich große Ressourcengrundlage, einen höheren Projektanteil, laufende Schlüsselstudien, ein aktives Bohrprogramm, DFC-Unterstützung und einen konstruktiven Dialog mit der gabunischen Regierung.
Damit verschiebt sich die Story von der reinen Ressourcengröße zunehmend hin zu der Frage, wie effizient und belastbar das Projekt technisch umgesetzt werden kann. Gelingt es, die nächsten Meilensteine planmäßig zu erreichen, könnte Banio als zusätzliche Kali-Lieferquelle an der Atlantikküste strategisch erheblich an Bedeutung gewinnen.
Fazit: Aus Größe wird ein konkreter Projektpfad
Millennial Potash hat Banio in kurzer Zeit von einer frühen Explorationsstory zu einem deutlich fortgeschritteneren Kali-Entwicklungsprojekt weiterentwickelt. Rund 6,01 Mrd. Tonnen berichtete Mineralressourcen, die laufende DFS und ESIA, das Phase-3-Bohrprogramm und der 80-prozentige Projektanteil bilden eine starke Grundlage.
Besonders interessant ist die Kombination aus Ressourcendimension, potenzieller Lösungsbergbau-Entwicklung, Nähe zum Atlantik und institutioneller Unterstützung durch die DFC. Diese Faktoren können Banio im internationalen Vergleich sichtbar machen - vorausgesetzt, die technischen, genehmigungsseitigen, infrastrukturellen und finanziellen Voraussetzungen werden erfüllt.
Die kommenden Monate sind deshalb entscheidend. Positive Bohrergebnisse, eine belastbare DFS, Fortschritte bei Genehmigungen und Infrastruktur sowie ein tragfähiger Finanzierungspfad könnten den Reifegrad des Projekts deutlich erhöhen. Banio ist noch keine Mine - aber längst mehr als nur eine große geologische Idee.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments - und verbleiben mit besten, aber wie immer spekulativen Grüßen, Ihre Redaktion von Mining Investor.

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