Anzeige
Mehr »
Montag, 03.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Heavy Rare Earths: Der nächste Megatrend?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
360 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/DAX mit neuem Rekordhoch über 26.000 - Entspannung im Nahen Osten

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX mit neuem Rekordhoch über 26.000 - Entspannung im Nahen Osten

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist sehr fest in die neue Woche gestartet. US-Präsident Donald Trump ist bei seiner Rhetorik gegen den Iran über das Wochenende zurückgerudert und hat einen angeblich vorbereiteten Angriff abgesagt. Es gebe "Rahmenbedingungen für einen Deal", ließ er verlauten. "Er versucht sich nun an einer diplomatischen Lösung, um eine militärische Eskalation zu vermeiden. Aber es gibt weder diplomatisch noch militärisch einen klaren Weg, wie Trump einen Sieg verkünden könnte", sagte Vali Nasr, Iran-Experte an der Johns Hopkins University. Der Iran bestritt derweil, dass man derzeit mit den USA Verhandlungen führe. Stützend an den Börsen wirkte auch ein besserer ISM-Einkaufsmanagerindex.

Der DAX gewann 1,5 Prozent auf 26.001 Punkte, bei knapp 26.097 wurde ein neues Allzeithoch markiert. Mit Aufschlägen von 1,1 Prozent konnte der Euro-Stoxx-50 nicht ganz mithalten, mit einer Performance von 11 Prozent seit Jahresbeginn steht er aber deutlich besser da als der DAX, der gerade mal auf 6,3 Prozent kommt. Mit dem Ölpreis ging es kräftig nach unten; Brent verlor 4,7 Prozent und kostete etwa 83,76 Dollar das Fass zum Handelsschluss. Auch die Renditen an den Anleihemärkten fielen. An den Devisenmärkten ging es für den Yen weiter nach oben, wenn auch etwas verlangsamt. Die USA und Japan haben bestätigt, dass sie in den vergangenen Tagen zu Gunsten des Yen an den Märkten interveniert haben.

Die Ölpreise dürften weiter fallen, solange Hoffnungen auf die US-Iran-Gespräche die Sorgen über Angebotsunterbrechungen im Nahen Osten mildern. Unabhängig davon hat die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) mitgeteilt, die Produktion im September um weitere 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen - der sechste monatliche Anstieg in Folge. Auch dies sorgte für Entspannung.

Für die Aktie der Deutsche Telekom ging es 4,9 Prozent höher. Presseberichten zufolge könnte ein mögliches Zusammengehen des Telekomkonzerns mit der Tochter T-Mobile US scheitern. Am Freitag hatte das Online-Nachrichtenportal Semafor berichtet, dass Großanleger und sogar das US-Management dagegen seien. Analysten können einer möglichen Kombination zwar mehr abgewinnen, die Transaktion wird allerdings als sehr komplex eingestuft.

SAP rückten um weitere 4,4 Prozent vor. Die Geschäftszahlen von Amazon und davor Microsoft hatten gezeigt, dass es im Cloud-Geschäft rund läuft. Gesucht waren europaweit Rüstungswerte. Am deutschen Markt ging es für Hensoldt um 8,3 Prozent nach oben. Rheinmetall verteuerten sich um 3,1 Prozent. In Resteuropa gewannen Thales 3,2 Prozent oder Saab 2,9 Prozent.

Astrazeneca brachen dagegen um 9 Prozent ein nach Berichten der Financial Times über Mega-Fusionsgespräche mit Bristol Myers Squibb, deren Aktie im Verlauf an der Wall Street anfängliche Gewinne abgab und knapp behauptet tendierte. "Das würde einen Pharma-Giganten mit entsprechender Preissetzungsmacht hervorbringen", sagte ein Händler. Allerdings sei darüber hinaus nicht erkennbar, inwieweit Astra davon profitieren werde. Auch viele Analysten äußerten sich zurückhaltend. So hieß es von der UBS, ein Übernahmeprozess könnte sogar die Medikamentenentwicklung verlangsamen: "Angesichts der historischen Herausforderungen von Mega-Deals bei Pharma, die die Forschungsaktivitäten stagnieren lassen, und der Breite und Tiefe der Pipeline von Astra, sind wir überrascht von den Presseberichten über das Wochenende."

Mit Aufschlägen von 6,1 Prozent auf 39,11 Euro stellten Siemens Healthineers den Spitzenreiter im DAX. Die Aktie wurde gestützt von einer Studie von JP Morgan (JPM). Die Analysten stufen den Titel mit Overweight ein bei einem auf 57,40 Euro erhöhten Kursziel.

Nach Senkung der Prognosen für das laufende Jahr verloren Beiersdorf dagegen 1,9 Prozent. Die Senkung stellte aus Investorensicht keine große Überraschung dar, belastend wirkte vor allem das Ausmaß der Anpassung. Der Konzern stellt nun einen rückläufigen Konzernumsatz im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Die EBIT-Marge wird nun bei mindestens 11,8 Prozent erwartet nach bislang leicht unter dem Vorjahreswert von 14 Prozent. Bislang wird im Konsens für das laufende Jahr ein Umsatzrückgang von 1 Prozent erwartet und eine EBIT-Marge von 13,3 Prozent. Es dürfte also erheblichen Revisionsbedarf bei den Schätzungen geben. Bayer verloren ebenfalls 1,9 Prozent - der Pharmakonzern legt morgen seine Zahlen vor.

=== 
Index        Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     6.427       +1,1          +9,8 
Stoxx-50        5.468       +0,3         +10,9 
Stoxx-600        652       +0,5          +9,6 
DAX          26.001       +1,5          +4,7 
FTSE-100 London    10.868       -0,1          +9,4 
CAC-40 Paris      8.510       +1,2          +4,4 
AEX Amsterdam     1.099       +0,3         +15,6 
ATHEX-20 Athen     6.550       +1,8         +22,4 
BEL-20 Brüssel     5.686       -0,3         +12,0 
BUX Budapest     146.689       +0,5         +32,1 
OMXH-25 Helsinki    6.220       -0,1          +9,1 
OMXC-20 Kopenhagen   1.599       -0,7          -0,6 
PSI 20 Lissabon    9.116       +0,6         +10,3 
IBEX-35 Madrid    19.783       +1,0         +14,3 
FTSE-MIB Mailand   52.173       +1,3         +16,1 
OBX Oslo        1.957       +0,3         +22,5 
PX Prag        2.706       +1,2          +0,7 
OMXS-30 Stockholm   3.247       +0,9         +12,6 
WIG-20 Warschau   148.428       +0,7         +25,7 
ATX Wien        6.458       +1,9         +21,3 
SMI Zürich      14.346       +0,2          +8,1 
* gerundet 
 
DEVISEN         zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:10 
EUR/USD          1,1504  -0,2  -0,0023     1,1527   1,1498 
EUR/JPY          180,58  -0,8  -1,4700     182,05  182,9900 
EUR/CHF          0,9327  +0,2  0,0017     0,9310   0,9301 
EUR/GBP          0,8567  +0,2  0,0020     0,8547   0,8543 
USD/JPY          156,96  -0,4  -0,6100     157,57  159,1200 
GBP/USD          1,3425  -0,4  -0,0055      1,348   1,3455 
USD/CNY          6,7523  +0,0  0,0014     6,7509   6,7509 
USD/CNH          6,7579  +0,1  0,0054     6,7525   6,7531 
AUS/USD          0,6998  -0,3  -0,0023     0,7021   0,7021 
Bitcoin/USD      63.773,25  +0,5  335,59    63.437,66 62.566,24 
 
ROHOEL          zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         79,72  -5,9   -4,95      84,67 
Brent/ICE         83,76  -4,7   -4,17      87,93 
 
Metalle         zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.038,75  -0,1   -2,19    4.040,94 
Silber           57,45  -0,3   -0,18      57,63 
Platin         1.618,78  -1,4  -23,24    1.642,02 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 03, 2026 12:01 ET (16:01 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.