DJ Hugo-Boss-CEO bekräftigt: Konzern ist bei Frasers-Angebot unterbewertet
Von Ulrike Dauer
DOW JONES--Hugo-Boss-CEO Daniel Grieder hat die Ablehnung des Konzern-Übernahmeangebots durch den britischen Aktionär Frasers Group bekräftigt. "Zu dem Preis ist das Unternehmen unterbewertet, und wir sehen deutlich mehr zukünftiges Potenzial", sagte Grieder in der Medientelefonkonferenz zu den 2Q-Ergebnissen des Metzinger Modekonzerns.
Der britische Aktionär Frasers Group will Hugo Boss für 38 Euro je Aktie übernehmen. Hugo Boss sieht den Preis als zu niedrig an und hat den Aktionären empfohlen, das Angebot nicht anzunehmen. Eine erweiterte Annahmefrist läuft noch bis 13. August. Das Angebot hat keine Mindestannahmeschwelle.
Frasers glaube an die Strategie von Hugo Boss, seine beiden Marken und das Management, und der MDAX-Konzern "fühlt sich sehr wohl mit Frasers als Aktionär", man habe eine gute und langfristige Beziehung, sagte Grieder.
Auf die Frage, inwieweit Hugo Boss selbst aktiv eine Rolle bei Fusionen und Übernahmen spielen wolle, sagte Grieder, der Konzern sei "offen für M&A", das habe aber keine Priorität. Der Konzern ist dabei, sich organisch strategisch neu auszurichten und will mittelfristig wieder an frühere Profitabilitätsniveaus anknüpfen.
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August 04, 2026 05:37 ET (09:37 GMT)
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