Der Berliner Technikprofessor Markus Hecht hat die Einzäunung aller Hochgeschwindigkeitsstrecken der Bahn gefordert. Das Zugangshindernis könne die Zahl der Suizide auf Eisenbahnschienen von derzeit rund 800 pro Jahr "deutlich" verringern und "wesentlich zur Stabilisierung des Betriebs beitragen", sagte Hecht dem Nachrichtenmagazin "Focus". So würde auch die Zahl der Fahrtunterbrechungen und Umleitungen wegen Warnungen etwa vor spielenden Kindern in Trassennähe sinken.
Dieser Vorteil dämpfe die "beträchtlichen" Kosten des Mega-Zauns, so der Leiter des Fachgebiets Schienenfahrzeuge an der TU Berlin. Vorbilder seien Großbritannien und Norwegen.
© 2011 dts Nachrichtenagentur