Niederweningen - Bucher Industries steigerte im ersten Halbjahr 2012 den Umsatz um 21% auf CHF 1 381 Mio., das Betriebsergebnis um 50% auf CHF 133 Mio. und das Konzernergebnis um 64% auf CHF 90 Mio. Konjunkturbedingt ging der Auftragseingang um 9% auf CHF 1 081 Mio. zurück. Für 2012 rechnet der Konzern weiterhin mit einer Verbesserung des Umsatzes, des Betriebs- und des Konzernergebnisses. Konjunkturelle Abschwächung Die hohe Verschuldung in den EU-Staaten sowie die Sparprogramme der Regierungen führten in der Berichtsperiode zu einer deutlich spürbaren konjunkturellen Abschwächung. In Südeuropa war das Risiko des Konzerns mit einem Anteil am Umsatz von unter 5% und bei Kundenforderungen gering. Das Konzernrisiko bei südeuropäischen Banken war minimal und wurde laufend überwacht. Gute Geschäftsentwicklung Bucher Industries erzielte im ersten Halbjahr 2012 ein starkes Umsatzwachstum und eine markante Steigerung des Betriebs- und Konzernergebnisses. Der hohe Auftragsbestand zu Beginn des Jahres, Akquisitionen in der Vorjahresperiode sowie starke Stellungen in den Hauptabsatzmärkten trugen zur guten Umsatzentwicklung bei. Zur Verbesserung des Ergebnisses nutzte der Konzern seine effizienten und flexiblen Strukturen, den international breit abgestützten Einkauf und ein striktes Kostenmanagement. Der konjunkturellen Abkühlung konnte sich der Konzern jedoch nicht entziehen und alle Geschäftsbereiche erzielten einen tieferen Auftragseingang. Mit hohen liquiden Mitteln und einer Eigenkapitalquote von 39% behält sich Bucher Industries weiterhin die finanzielle Unabhängigkeit und den benötigten strategischen Spielraum. Am 27. Juni 2012 wurde die von der Generalversammlung vom 12. April 2012 beschlossene Herabsetzung des Aktienkapitals durch Vernichtung von 315 900 zurückgekauften Namenaktien vollzogen. Neu beträgt das Aktienkapital von Bucher Industries AG CHF 2 050 000. Es ist eingeteilt in 10 250 000 Namenaktien im Nennwert von je CHF 0.20. Kuhn Group: Gute Einkommenslage der Landwirte In einem Umfeld mit unterschiedlicher Nachfrage konnte Kuhn Group den Umsatz sowie das Betriebsergebnis deutlich steigern. Der Akquisitionseinfluss von Kuhn Krause betrug CHF 39 Mio. Während in den meisten europäischen Ländern aufgrund des guten Preisniveaus für landwirtschaftliche Erzeugnisse ein freundliches Investitionsklima vorherrschte, ging die Nachfrage in Südeuropa zurück. In Osteuropa machten sich erste Anzeichen einer restriktiveren Kreditvergabe bemerkbar. Der Markt in Nordamerika blieb lebhaft. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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