Rümlang / Zürich - Das Sicherheitstechnologie-Unternehmen Dorma+Kaba hat im ersten Halbjahr nach der Fusion der beiden Firmen den Umsatz gesteigert. Der Gewinn wurde jedoch durch Integrationskosten belastet. Im Ausblick wird mit weiterem Wachstum bei gehaltener Profitabilität gerechnet, auch wenn das Marktumfeld in einigen Regionen "sehr anspruchsvoll" bleibe. Die Aktie gibt spürbar nach.
Das Management zeigte sich mit dem Start in das erste gemeinsame Geschäftsjahr zufrieden. "Trotz der laufenden Integration haben wir den Fokus weiter auf den Kundenbeziehungen halten können", sagte CEO Riet Cadonau an der Medienkonferenz am Montag.
Der konsolidierte Umsatz stieg um 2,6% auf 1,14 Mrd CHF und organisch betrug das Plus 1,8%. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verbesserte sich um 9,4% auf 165,4 Mio CHF, womit die entsprechende Marge 14,3% betrug, nach 13,7% im Vorjahr. Auf Stufe EBIT resultierten 137,8 Mio nach 126,6 Mio.
Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn nach Integrationskosten von 67,1 Mio, verglichen zu 94,8 Mio im Vergleichszeitraum. Die Integrationskosten werden auf 34,8 Mio CHF beziffert. Im Gesamtjahr dürften diese am oberen Ende der ursprünglich genannten Spanne von 60 bis 70 Mio CHF ausfallen - "oder etwas darüber", so Cadonau.
Dorma für vier Monate konsolidiert
Die Fortschritte bei der Post-Merger-Integration seien beachtlich. "Wir haben alles, was wir als Meilensteine definiert haben, bis auf den Tag genau eingehalten", so der Unternehmenschef. Der Abschluss ...
